Wie macht man gute Fotos?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bevor ich noch komplett austicke bei diesen Pseudoexperten hier:

Also, ich bin jetzt seit etwa einem halben Jahr in einem professionellen Fotostudio für Portraitfotografie, deshalb gebe ich dir jetzt einfach mal den ein oder anderen (bei weitem aber nicht alle, denn wir wollen ja noch was verdienen) Tip: Lass, wenn die Person in die Kamera guckt, kaum Platz nach oben; Viele fokussieren die Augen und drücken ab, weshalb eine Menge ungenutzter Platz oberhalb der Person entsteht. Positionier dein Model, indem du die Kamera schwenkst. Schaut die Person zb. nach links auf dem Bild, dann lass auch links etwas Platz. Das lässt den Betrachter auch dahin schauen, weil er dort intuitiv etwas interessantes vermutet. Spiel mit Unschärfen im Hintergrund. Es muss nicht immer alles scharf sein. Oft stört ein scharfer Hintergrund nur und lenkt vom eigentlichen Motiv ab. Bearbeite deine Fotos mit Photoshop, wenigstens aber mit Gimp und mach nicht einfach mehr Farbe hinterher und mehr Kontrast. Verringer lieber z.B. bei Portraits den Schwarzanteil in den Rottönen. Das lässt die Haut oft weicher porzellanartiger erscheinen (auch, wenn du hinterher ein Schwarz/Weiß Bild haben willst, solltest du den Schritt vorher machen). Versuch das erstmal umzusetzen und stell hinterher dann spezielle Fragen dazu, wie du welchen Effekt noch besser hinbekommen könntest.

Der Goldene Schnitt ist ein Bildverhältnis, dass unser Gehirn als schön und ansprechend empfindet. Er verleiht dem Bild eine gewisse Spannung und sorgt für eine interessante Bildaufteilung. Der Goldene Schnitt ist eine gedachte Linie, ungefähr ein Drittel des Gesamtbildes vom Rand entfernt. Dort sollte dein Hauptobjekt, dass Du fotografieren willst im Bild stehen.

Sowas von FALSCH! Der goldene Schnitt ist: 1.) KEINE gedachte Linie, sondern eine LINIE! 2.) Er sagt dir nicht wo ein Objekt sein muss, denn dann wären alle Fotos gleich. 3.) Die Linie verläuft von links unten nach rechts oben. GILT ABER VERDAMMT NOCHMAL NICHT FÜR JEDES BILD!!!

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Goldener Schnitt – was ist der goldene Schnitt?

Der goldene Schnitt (latainisch “sectio aurea”) beschreibt ein festes Teilungsverhältnis zweier Zahlen, Größen oder – in der Fotografie, Kunst, beziehungsweise im Design – ein festes Streckenverhältnis.

Der Merksatz zum goldenen Schnitt lautet wie folgt: “Zwei Strecken stehen exakt im Verhältnis des Goldenen Schnittes, wenn sich die größere zur kleineren Strecke verhält wie die Summe aus beiden zur größeren, also zu der Gesamtstrecke”. Der Wert dieses Teilungsverhältnisses beträgt übrigens gerundet in etwa 1,62.

Beschneidet man beispielsweise mit Hilfe der EBV ein Foto und möchte den Kopf einer Person exakt auf dem goldenen Schnitt positioniert haben, teilt man die Strecke durch 8 und multipliziert dann mit 5 oder 3 Der entstandene Wert könnte einer jener sein, wo man den Kopf einer Person – oder andere wichtige Bildelemente – platzieren kann.

Streckenverhältnisse im Goldenen Schnitt werden in der Kunst und Architektur oft als die ideale Proportion angesehen.

Der goldene Schnitt spielt bei vielen bekannten Künstlern, wie beispielsweise Caspar David Friedrich, aber auch modernen, zeitgenössischen Fotografen, wie beispielsweise Jeff Wall, eine wichtige Rolle. Dessen Werk “Insomnia” von 1994 wurde beispielsweise komplett mit Hilfe des goldenen Schnitts gestaltet.

Der goldene Schnitt kommt übrigens auch in der Natur vor und besitzt eine Reihe mathematischer Eigenschaften, welche an dieser Stelle jeodoch nicht weiter erörtert werden sollen.

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Solche Fragen sollte man hier nicht stellen. Da ist zuviel "Geschmackssache" dabei. Es gibt im Internet soviel gute Fotos, die man aufmerksam studieren könnte. Und eine Anleitung für ein Portrait ist gut und schön, aber das ist ja nur ein Thema, immerhin ein sehr interessantes. Man sieht ja an den Antworten, die teilweise ins Philosophische gehen, was man da für eine Lawine lostritt mit so einer Frage. Genauso kann man sich stundenlang über Malerei, Wein oder gutes Essen unterhalten. "Wie koche ich gutes Essen" wäre auch so eine tolle Frage. Zurück zum Fotografieren: Es ist ja auch sehr viel Gefühl für den richtigen Bildaufbau dabei, und dazu kommt viel technisches Wissen, das heute mit den Automatikknipsen verloren gegangen ist bzw. nicht mehr vermittelt wird. Es ist doch so einfach, eine Serie von 50 Fotos zu machen, und dann sehen, was gut geworden ist. Und dann gucken und überlegen, warum das gut geworden ist. Das A & O ist aber immer die technische Beherrschung der Kamera bis ins Detail, und da fehlt es heute oft. So, das war jetzt mein Senf zu diesem Thema! Wünsche allen viel Spass beim "Knipsen"!

Am besten wird sein, du machst eine 3 jährige Ausbildung zum Fotografen. Da wird dir die Frage ausführlich genug beantwortet. Ich könnte dir jetzt etwas von chromatischen Abberationen erzählen, oder von Farbsäumen, von einer blendenbedingten Vignette, etwas von hartem/weichem Licht, von Lichtwärme, von Materialbedingter Ausleuchtung, aber das würde jetzt alles ein bisschen zu weit führen. Du musst schon spezieller fragen, in welchem Bereich der Fotografie du bei welchem Foto einen Tip brauchst...

http://www.fotocommunity.de/hier kannst du herumstöbern, es steht auch meist dabei welche einstellung auf der kamara diese fotos erreicht hat, generell brauchst du mal eine spiegelreflex wenn du dich mit dem thema auseinander setzen willst, da kannst du alles selbst einstellen und sehr kreativ sein