Wie lebt es sich in einer Kommune?

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2 Antworten

Habe selber noch nie in einer Kommune gelebt, kenne aber ein paar Leute.

Für Eigenbrödler und Einzelgänger ist es natürlich nichts. Es herscht Arbeitsteilung und jeder muss sich am Haushalt oder bestimmten Arbeiten beteiligen. Ob jetzt kochen, waschen und bügeln, oder wenn es auf dem Land ist, die Gartenarbeit oder das Haus instand zu halten. Im Winter Schnee zu räumen usw usw

Wenn nur einer dabei ist, der meint er bräuchte nichts oder weniger zu machen, gibt es meistens Stress.

Ich finde es absolut gut. Auch für ältere Leute. Es dürfte aber ziemlich schwer sein, gerade langfristig, eine gute Truppe zusammen zu bekommen.

Nochmal eine Steigerung gegenüber des Kommunenlebens wäre der Kibbuz, so wie z.B. in Israel. Dort gehen Löhne der Leute, die außerhalb des Kibbuz arbeiten, auf ein Gemeinschaftskonto des Kibbuz. Egal ob jetzt einer wenig verdient oder richtig viel. Also auch nicht unbedingt was für Egomanen :-)

ich selbst auch nicht. Das klingt aber immer etwas esotherisch oder sektenartig.

In den 80er Jahren gab es dann div. Kommunen. Für mich wäre das nichts, weil es selbst bei kleinen WGs immer zu Konflikten kommt, so raucht ein Mitglied in seinem Zimmer.

Gemeinschaftsnutzung der Küche, des Bades mit Schmutzfinken. Man räumt ständig anderen Leuten hinterher.

Dann negative Beispiele aus Südamerika wie Mißbrauch von Kindern, ehemalige Nazi-Verbrecher, Gurus oder andere Spinner

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