Wie lange sollte ich mich für ein Assessment Center (Pilot) vorbereiten?

3 Antworten

Du solltest auf jedenfall Natürlich sein und gut ausgeschlaffen und alles im prinzip solides grundwissen und standfestigkeit haben und auch mal nein sagen können. Das du es etwas anders siehst .. In einem Asssment Center werden die leute unter Stress beobachtet und wie man sich so gibt. Hatte das schon in vorstellungsgesprächen man wird dauernd unterbrochen und unmögliche Fragen gestellt, da mehere Leute gleichzeitig am Tisch sind zum Bwerberben macht es nicht einfacher.. Und nicht immer der mit der größten klappe gewinnt.

Es gibt keinen Leitfaden habe aber schon gehört bei der Lufthansa werden dan machenmal gerade bei dem Bordpersonal schon mal die Bewerberer auf die straße geschickt pasanten Ansprechen.

Hallo,

also, neben den drei Airlines gibt es auch noch TUIfly, die ihre eigene Ausbildung machen.

So, natürlich kannst Du Dich bei allen Airlines bewerben, aber

a) was machst Du, wenn Du von allen zum gleichen Termin eingeladen wirst? Dann musst Du den anderen die Kosten für das Assessment ersetzen.

b) was machst Du, wenn Du von allen genommen werden solltest und Dir alle eine Ausbildung anbieten? Auch den Aufwand lassen sich die meisten Airlines bei Nichtwollen des Bewerbers erstatten.

Die ganze Fragerei zeigt nur, dass Du keinen Plan hast. Konzentriere Dich auf eine Airline, lass Dir das Informaterial kommen, bewirb Dich und Du wirst sehen, was passiert. Fällst Du bei einer Airline bei einem Test durch, ist doch klar, dass Du es auch bei den anderen nicht schaffst. Oder glaubst Du wirklich im Ernst, dass, wenn eine Gesellschaft Dich ablehnt, eine andere zu einem genau entgegengesetzten Ergebnis in der Beurteilung kommt? Das ist ganz schön blauäugig!

Dann brauchte man auch gar keine Eignungstests machen! Damit zum psychologischen Teil: Hier wird Deine Motivation für eine Bewerbung bei genau dieser Firma abgefragt, Deine soziale Kompetenz getestet:

  • Wie ist Dein Verhalten in der Gruppe, kannst du diskutieren, lässt auch andere zu Wort kommen?

  • Kannst Du den Kern eines Problems erkennen?

  • Kannst Du zielgerichtet kommunizieren? Wie ist die Zusammenarbeit mit der Kabine?

  • Bist Du mehrfachbelastbar, kannst also verschiedene Probleme schnell und sicher gleichzeitig oder doch kurz hintereinander abarbeiten?

  • Beteiligst Du Dein Cockpit-Crew-Member an Problemlösungen? Kommt ihr gemeinsam zum Punkt? Wie gehst Du mit Einwänden um?

  • Hast Du Führungspotenzial? Das geht vielen Jugendlichen heutzutage ab; sie sind einfach nicht entwicklungsfähig. Als zukünftiger Kapitän bist Du aber für alle Entscheidungen verantwortlich, musst Leuten bestimmte Aufgaben zuweisen und das auch durchsetzen und eben auch das Unternehmen repräsentieren. Da kann man weder die Schlafmützen noch die Großmäuler gebrauchen.

Solche Dinge kann man nicht oder nur schlecht auf die Schnelle lernen und aus einem Buch noch seltener. Hier entscheidet sich, ob Eltern und/oder Schule versagt haben. Du bist ein netter, aufgeschlossener, hilfsbereiter Typ oder eben nicht. Trotzdem meine Empfehlung: Such mal nach "Persoönlichkeitstest", "PF-16" (16 Persönlichkeitsfaktoren) oder "FPI - Freiburger Persönlichkeits Inventar". Der Besuch einer Bücherei hilft da weiter.

Aber am Beispiel LH: Lufthansa sucht nicht den Supertypen, der möglichst noch in einem Fach oder einem Bereich gut ist, sondern den Bewerber, der auf vielen Gebieten guter bis sehr guter Durchschnitt ist und über eine Persönlichkeitsstruktur verfügt, die LH dann für entwicklungs- und ausbaufähig hält. Und hier scheitern die meisten Bewerber.

Wie sagte es mir mal der Chef der Auswahlkommissiont: "Die Zahl der jugendlichen Armleuchter wird immer größer. Sie sind verpennt, egoistisch, haben eine große Klappe, können sich nicht ein- und unterordnen. Sie haben noch nicht einmal das Potenzial für eine positive Entwicklung."

Das deckt sich übrigens mit dem Ergebnis des DLR und auch andere Unternehmen machen ja diese Erfahrung. Kaum ein Bewerber hat realistische Vorstellungen von dem Beruf, auf den er sich bewirbt. Es wird erwartet, dass man in kurzer Zeit viel Geld verdient, ohne dafür aber allzuviel leisten zu müssen. Solche Bewerber muss man natürlich gnadenlos aussortieren.

Es gibt ja auch genug Piloten- und Möchtegern-Piloten-Foren, wo Du doch vielleicht hilfreichere Informationen bekommst. Gründlich suchen, alle Antworten in Beziehung zu einander setzen, verarbeiten, aussortieren. Dann kristallisiert sich raus, ob der Beruf überhaupt etwas für Dich ist.

Warum auch immer Leute hier fragen, ist mir ein Rätsel, denn was machst Du mit unterschiedlichen und oft nichtssagenden Antworten? GF ist doch voll von Fragen nach einer Pilotenausbildung. Baust Du darauf Deine "Lernstrategie" auf? Hier wäre schon eine Lücke im zielgerichteten Handeln.

Aber trotzdem viel Erfolg!

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