Wie lange muss Brennholz zum Trocknen lagern?

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10 Antworten

Hallo indieGO,

hat mit auch interessiert - einmal gegoogelt:

"Frisch geschlagenes Holz muss je nach Ort und Baumart zwischen 1,5 bis 3,5 Jahren trocken und luftig gelagert werden. Faustformel: Laubhölzer wie Buche und Eiche müssen länger (3 – 3,5 Jahre) und Nadelhölzer, wie Kiefer und Fichte müssen kürzer (1,5 – 2 Jahre) gelagert werden bis sie trocken genug für die Verfeuerung sind. Dabei gilt: Je kleiner das Holz ist (siehe „Unterschiede Rundholz zu Scheitholz“) desto schneller entweicht die Restfeuchte.

Bei der Wahl des Lagerorts ist zu beachten, dass die Feuchtigkeit bei der Lagerung dem Holz entweichen will: Lagert man das Holz im Keller besteht die Gefahr, dass das Holz stockt und schimmelt. Optimal klappt die Trocknung wenn Wind und Sonne z.B. in einer Holzhütte auf das Holz einwirken können, gleichzeitig aber das Brennholz vor Regen geschützt liegt. Was häufig übersehen wird: Frost ist ein sehr guter Trocknungsunterstützer. Übrigens: Brennholz trocknet auch im Schatten.

Ungeeignete Orte für die Lagerung von frisch geschlagenem Brennholz:

geschlossener Keller, geschlossene Räume, schlecht durchlüftete Garagen und Hauswirtschaftsräume, Wohnräume

Geeignete Orte für die Lagerung von frisch geschlagenem Brennholz:

Carport, offene Garage, offener Dachboden, luftige Hütten, Geräteschuppen und Unterstellmöglichkeiten & ggf. Hauswände (optimal mit südlicher Ausrichtung), offener Balkon, überdachter Holzstapel (In unserer Mediathek finden Sie Bilder geeigneter Holzlagerstätten.)"


gefunden auf http://www.holzcheck24.de/informationen-fuer-brennholzkunden/#FAQs


Hallo, hab da doch zig Jahre Erfahrungen gesammelt. Bin selbst Eigentümer eines Waldgrundstücks und kann Euch daher bestätigen: Die Zeit der Lagerung ist weniger entscheidend – viel wichtiger sind Faktoren wie die Art des Holzes, wie dick das Holz ist, wie es getrocknet wurde. Meine Birkenstücke, etwa acht bis zehn Zentimeter dick, einmal gespalten, haben bereits nach einem Monat luftiger Lagerung (möglichst viel Wind und Sonne ranlassen!) UNTER zehn Prozent Feuchte. Ideal sind zwischen zehn und 15 Prozent, zu trocken ist auch nicht gut, da dann das Holz zu schnell verbrennt. Es gibt aus gutem Grund Holzfeuchte-Messgeräte, die ja nicht viel kosten (wer die Augen offen hält bekommt sie bereits für etwa zehn bis zwölf Euro). Rate dringend zur Anschaffung, lohnt sich unbedingt!

Hallo da gibt es eine Regel pro 1cm Holz 1 Jahr (bei einem Scheit Holz mit 4cm Durchmesser wären das 2 Jahre) Lieber ein Jahr länger warten da bei zu feuchtem Holz ein Kaminbrand entstehen kann. Ich spreche aus zweifacher Erfahrung.

Um eine möglichst Gute Brennholz Lagerung gewährleisten zu können sollte man einen gut belüfteten, möglichst trockenen Platz aussuchen. Besonders gut eigenen sich zum Brennholz stapeln Hauswände mit Ausrichtung nach Süden, da hier viel Sonne ans Holz kommt und die Wände durch die Sonneneinstrahlung noch zusätzlich Wärme speichern. Der Holzstapel sollte auch nicht direkt auf dem Erdreich angesetzt werden, sondern am besten mit einem Unterbau durch den Luft zirkulieren kann (z.B. Europaletten etc.). Man sollte nach Möglichkeit vermeiden Kellerräume oder Ähnliches zum Brennholz stapeln zu nutzen da hier meist wenig Luftzirkulation vorhanden ist und das Holz schnell anfängt zu schimmeln bzw. auch zu faulen.Richtige Brennholz Lagerung Nur Holzscheite die bereits länger abgelagert sind und eine geringe Restfeuchte enthalten eignen sich zur Lagerung in geschlossenen Räumen.

Wichtig für die Brennholz Lagerung ist eine gute Durchlüftung der Holzstücke. Man sollte beim Brennholz stapeln darauf achten, dass auf der Rückseite des Stapels (zur Hauswand hin) mindestens 5cm Luft bleiben, damit die Luft um das Holz zirkulieren kann. Die Holzstücke selber sollten möglichst immer gespalten sein. Am besten hackt man die Holzstücke in Dreieckige Form und stapelt diese möglichst luftig auf. Spaltet man die Holzscheite nicht und stapelt die Rundhölzer direkt aufeinander, verlangsamt sich der Trocknungsprozess erheblich und es kann unter umständen auch wieder zu Schimmel und Fäulnis führen. Vor dem Brennholz stapeln sollte man das Brennholz auch direkt in Ofengerechte Stücke sägen um hiermit ebenfalls die Trocknung zu beschleunigen.

Ebenfalls wichtig bei der Brennholz Lagerung ist, dass das Holz nicht mit luftundurchlässigen Planen oder Decken abgedeckt wird. Das verhindert auch wieder die Luftzirkulation und das Holz kann nicht abtrocknen. Brennholz stapelnAm besten man errichtet ein kleines Überdach, dass das Holz gut vor Regen und Schnee schützt, aber genügend Luft an das Brennholz heran lässt damit es gut trocknen kann. In der Regel sollte der Zeitraum der Brennholz Lagerung 1 Jahr, besser 2 betragen bevor es in den Ofen kommt. Erst dann konnte genügend Feuchtigkeit aus dem Holz abtrocknen damit man ein ideales Brennergebnis bekommt.

Bitte beachten Sie, dass zu feuchtes Brennholz (durch falsche oder zu kurze Lagerung) nicht nur schlecht brennt, sondern auch zu einer Versottung des Kamins führt. (Hier können unter Umständen teure Sanierungskosten auf sie zu kommen!) Darüber hinaus ist das verbrennen von feuchtem Holz auch belastend für die Umwelt, da hier bei der Verbrennung umweltschädliche Gase entstehen.

Wenn Sie die obigen Regeln und Tipps einhalten, sollten Sie immer ein gutes Ergebnis bei der Brennholz Lagerung erzielen. oder auf: http://www.feuerdepot.de/brennholz-information-ct-420-6.html

Herzlichen Dank fuer die tollen Infos, haben mir viel geholfen.

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Zwei Jahre. Wenn Du Dir nicht sicher bist,wie lange es liegt, es gibt Feuchtigkeitsmesser für Brennholz im Fachhandel.

Die alte Zwei-Jahres-Regel gilt nur für nicht gespaltenes Holz in Stammstärke. Man sollte frisches Holz aber sofort in Scheitholzlänge spalten und trocken, luftig und in Südlage lagern. Holz, das im Winter gecshlagen wurde, und gecshütt gelagert wurde, hat meist schon in der nächsten Heizsaision unter 20 Prozent Feuchtigkeit. Aber das hängt auch von der Holzsorte ab. Genauere Infos gibt es z.B. unter http://www.kaminofenratgeber.de

Es kommt auf das Holz und die Lagerbedingungen an. Wenn das Holz gespalten, in kleinen Stücken lagert, kann es sehr schnell trocken sein. Z.B. habe ich eine durch Kyrill umgefallene Fichte schon nach 8 Monaten verheizt. Das brannte im Ofen wie Zunder. Birke soll man angeblich sofort nach den fällen verheizen können. Habe da eine Birke, die zu groß ist, und werde daran das mal testen.

Am besten an einen Sonnigen platz in Meter Stücke setzen optimal ist im November gefällt Februar-März schön klein gespalten(Durchmesser). Dann bis Oktober unter einer Silofolie lager aaber nicht komplett zu machen(Stock gefahr). Silofolie nur die Schwarze nach oben. Nach der Zeit sollte die Restfeuchte bei 15-20% sein.

Probieren statt studieren :-)) Gruß holzmichel

man sagt ein jahr gefällt im wald.. und das andere jahr trochen in einem schuppen o.ä. wo es trocken ist und wo die feuchte luft weg kann..

Optimal für alle Holzsorten sind 2 Jahre Lagerung.

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