Wie kann ich zum Glauben finden?

...komplette Frage anzeigen

28 Antworten

Das geht mir ähnlich. Aber was ist daran schlimm? So wie du schreibst kannst du die. Werte und Moralvorstellungen deiner Familie ja durchaus teilen. Ob da jetzt ein Gott dahinter steckt oder nicht...ist doch egal oder? Wenn du von dir aus sagst, dass etwas richtig oder falsch ist, brauchst du dann noch einen Gott, der das für dich bestätigt? Oder darf man die DInge nicht doch kritisch hinterfragen??

Also ich an deiner Stelle würde nicht krampfhaft versuchen, mir einen Glauben aufzuzwingen. Das ist ja (zumindest hier in einigen westlichen Ländern) zum Glück eine Sache, für die sich jeder selbst entscheiden kann. Rede offen mit deinen Eltern darüber, gerade wenn sie so tief im christlichen Glauben verankert sind, sollten sie auch deine Sicht der Dinge tolerieren. Glauben darf und sollte man niemandem aufzwingen, und man sollte erst Recht kein schlechtes Gewissen haben, wenn man nicht an einen Gott glaubt. Meiner Meinung nach wäre die Menschheit sowieso viel besser dran ohne jegliche Art von Religion, da Religionen irgendwie mehr Schaden als Gutes anrichten hab ich das Gefühl, aber das sei mal dahin gestellt. 

Jedenfalls, wenn du nicht an Gott glaubst, dann müssen deine Eltern das akzeptieren, und ich denke, sie werden dich trotzdem lieben und akzeptieren, es sind schließlich deine Eltern.

ich finde deinen Text zwar gut. Aber ich muss dir wiedersprechen.In dem Punkt, dass du es als selbstverständlich siehst, dass religiöse Eltern es einfach so akzeptieren, wenn ihre Kinder einen anderen Glauben haben.

1
@Buchenblatt

Ich bin weder gläubig, noch kenne ich mich mit Schriften wie der Bibel oder generell dem Christentum aus. Allerdings ist natürlich auch an mir der Religionsunterricht in der Schule beispielsweise nicht einfach vorbeigegangen. Vielleicht liege ich falsch, aber wird nicht etwas wie Nächstenliebe in der Bibel verlangt? Falls dem so ist, sollte man demnach nicht jeden seines Nächsten bedingungslos lieben? Und würden die Eltern nicht in dem Fall den Glauben 'falsch' leben, wenn sie ihr eigenes Kind aufgrund eines anderen oder nicht vorhanden Glaubens nicht mehr lieben bzw. akzeptieren? 

Anders gefragt, steht in der Bibel nun tatsächlich etwas von Nächstenliebe, und gleichzeitig von, ich nenne es jetzt mal 'Nichtakzeptanz von Ungläubigen', wäre das nicht ein absoluter Widerspruch? 

Ich gebe dir Recht, leider sieht es in der Realität oft anders aus. Dazu fällt mir immer wieder gerne der Satz 'practise what you preach' ein, den sich dann vielleicht auch in diesem Fall die Eltern mal zu Herzen nehmen sollten. 

1
@cebulon

Bedingungslose Nächstenliebe das wäre das ideale Ziel. Doch wir sind Menschen und nicht Gott. 

Nun wäre das akzeptieren der Eltern, dass ihr Kind nicht an Gott glaubt, aus weltlicher Sicht richtig und würde auf Liebe hindeuten. Sie ist es aber nicht aus biblischer Sicht. Denn Jesus sagt klar, dass es einen breiten Weg (zur ewigen Trennung von Gott) und einen schmalen zum ewigen Leben gibt. Wenn nun die gläubigen Eltern ihr Kind lieben, dann kann es ihnen nicht gleichgültig sein, ob das Kind nach dem Tod ewig von Gott getrennt ist. Ja nach gewissen Auffassungen sogar in der Hölle  enden wird. 

0
@Bodesurry

Naja, also wenn nach deren Glauben Gott den Menschen den freien Willen gegeben hat, müssen die Eltern dies wohl auch akzeptieren. Klar mag es ihnen Sorge bereiten, aber deswegen würfen sie, wenn sie wirklich gläubig sind, ihr Kind nicht darunter leiden lassen, oder es gar verstoßen.

0

Ich bin der Meinung, das das für Menschen wie dich und mich nicht möglich ist.

Ich schätze auch, das mein Leben leichter wäre, wenn ich "glauben" würde, aber ich kann mir nichts einreden, von dem ich überzeugt bin, das es Unsinn ist. Warum willst du das unbedingt?

Ich kann mir aber gut vorstellen, das dieses "deine Familie anlügen" dich unglücklich macht, und dir deine Familie deswegen so Glücklich vorkommt.

Ich würde deinen Eltern die Wahrheit sagen, ich denke das wäre eine große Erleichterung für dich. Vielleicht erfährst du dann auch Sachen, die dich überraschen?!

Beginne damit, zu deinen Eltern ehrlich zu sein! Es gibt nichts, wofür du dich schämen musst! Egal wie auch immer deine Eltern reagieren werden, gehe deinen Weg! So beginnt alles! Viel Mut und Kraft wünsche ich dir von Herzen! Patrickson

Hallo ABColle,

für mich ist Gott nicht einfach deswegen existent, weil es so in der Bibel steht. Das, was für jedermann sichtbar und erkennbar ist, sind seine Werke der Schöpfung. Allein die hochkomplexe Welt lebender Organismen zeigt mir mehr als deutlich, dass eine intelligente Macht sie ins Dasein gebracht haben muss. Jedes Lebewesen hat einen eigenen genetischen Bauplan, der aus unzähligen Einzelinformationen entsteht. Solche Programme entstehen nicht einfach von selbst; damit sie entstehen können, muss jemand da sein, der sie sich ausdenkt und sie schreibt. Oder denke einmal an die verschiedenen molekularen Maschinen auf der Zellebene, die komplizierte Aufgaben selbsttätig ausführen und das oftmals in Bruchteilen von Sekunden.

Es gibt noch viele weitere Beispiele aus der Natur, die mich persönlich davon überzeugen, dass es nicht unrealistisch ist, an einen Gott zu glauben. Zwei davon möchte ich einmal herausgreifen: das menschliche Auge und unser Gehirn.

Unsere Augen sind in Zusammenspiel mit dem Gehirn in der Lage, zahllose Farben zu unterscheiden, bewegenden Objekten zu folgen und Dinge dreidimensional wahrzunehmen. Möglich wird all das durch verschiedene hochkomplexe Mechanismen des Auges. So kann sich beispielsweise die Pupille von 1,5 auf 8 Millimeter weiten und damit die 30-fache Menge an Licht ins Auge lassen. Das Licht wird nun durch die Linse gebündelt und auf die Netzhaut gelenkt, wo es dann 100.000 mal verstärkt wird.

Die Netzhaut ist aus 6 Millionen Zapfen aufgebaut, die für das farbliche Sehen zuständig sind, sowie etwa 120 Millionen Stäbchen, die 1000 mal empfindlicher sind als die Zapfen und uns auf diese Weise das Sehen selbst bei sehr schwachem Licht ermöglichen. Die Nervenzellen der Netzhaut, die mit den Zapfen und den Stäbchen verbunden sind, können in kürzester Zeit auf Veränderungen der Lichtreize reagieren. Diesen Anpassungsmechanismus nehmen wir z.B. dann wahr, wenn wir einen längeren Autotunnel verlassen und wieder ans Tageslicht kommen. Wir sind zwar im ersten Moment etwas geblendet, doch das Auge passt sich in Sekundenschnelle an die neuen Lichtverhältnisse an.

Das ausgeklügelte Sinnessystem des menschlichen Auges übertrifft die leistungsfähigsten Kameras bei weitem. Die Zeitschrift Popular Photography schrieb dazu einmal: "Die Kamera mit dem menschlichen Auge zu vergleichen stellt keine gute Analogie dar. Das Auge des Menschen entspricht eher einem erstaunlichen modernen Supercomputer mit künstlicher Intelligenz, mit Möglichkeiten der Nachrichtenverarbeitung, mit Geschwindigkeiten und Operationsweisen, die diejenigen eines jeden von Menschen geschaffenen Geräts — Computer oder Kamera — in den Schatten stellen."

So faszinierend das Auge auch ist, es ist nur ein Organ von vielen, das eindrucksvoll ein großes Maß an Intelligenz und Genialität erkennen lässt. Das komplexeste und beeindruckendste all dieser Organe ist jedoch ohne Zweifel das menschliche Gehirn. Der Autor Peter Russel schrieb folgendes darüber: "Je mehr man über das menschliche Gehirn herausfindet, umso deutlicher erkennt man, wie weit seine Kapazität und sein Potenzial bisherige Annahmen übersteigen. Das Gedächtnis ist nicht wie ein Behälter, der sich allmählich füllt, sondern mehr wie ein Baum, an dem Haken wachsen, an denen die Erinnerungen aufgehängt werden. Alles, woran man sich erinnert, ist wie ein Satz neuer Haken, an die wiederum neue Erinnerungen gehängt werden können. So wird die Gedächtniskapazität immer größer. Je mehr man weiß, desto mehr kann man lernen." (The Brain Book).

Und der Neurochirurg Dr.  Robert J.  White gab zu: „Mir bleibt gar nichts anderes übrig, als die Existenz einer höheren Intelligenz anzuerkennen, die den immer aufs neue verblüffenden Zusammenhang zwischen Hirn und Geist geplant und entwickelt hat. Über die Vorstellungskraft des Menschen nämlich geht dieses Phänomen weit hinaus. .  .  . Ich muß einfach glauben, daß dies alles einen intelligenten Anfang gehabt, daß jemand es in Gang gesetzt hat" ("Kümmert sich Gott wirklich um uns?" Seite 6).

Ist es wirklich glaubhaft, das Auge, das Gehirn oder irgendein anderes Organ als das Produkt einer langen Kette zufälliger Ereignisse zu sehen? Viele Wissenschaftler sind zwar davon überzeugt und liefern eine Menge Denkmodelle dazu, doch andere Wissenschaftler haben ihre Zweifel. Zu ihnen zählt John Polkinghorne von der Universität Cambridge (England). Seine Überlegungen führen ihn zu folgendem Schluss: "Der theoretische Physiker Paul Dirac entdeckte die sogenannte Quantenfeldtheorie, die für das Verständnis der physikalischen Welt grundlegend ist. Ich kann nicht glauben, daß Diracs Fähigkeit, jene Theorie zu entdecken, oder Einsteins Fähigkeit, die allgemeine Relativitätstheorie zu entdecken, eine Art Abfallprodukt von unseren Vorfahren ist, die sich vor Säbelzahntigern verstecken mußten. Etwas Tiefgründigeres, Rätselhafteres ist im Gange. .  .  .
Wenn wir uns die vernünftige Ordnung und die transparente Schönheit der materiellen Welt ansehen, die durch die physikalische Wissenschaft enthüllt wurde, sehen wir eine Welt, die mit Indizien für einen Verstand übersät ist. Für einen gläubigen Menschen ist es der Verstand des Schöpfers, der auf diese Weise zu erkennen ist" (in Commonweal, aus: "Gibt es einen Schöpfer, der an uns interessiert ist?", Seite 52).

Wie Du also siehst, bewerten Menschen das, was sie sehen und beobachten können, auf unterschiedliche Weise. Wie die angeführten Beispiele jedoch zeigen, ist es auch nicht unwissenschaftlich, von der Existenz Gottes überzeugt zu sein. Letztendlich muss jedoch jeder seine eigenen Schlüsse ziehen.

LG Philipp

Du musst nicht an Gott glauben, um ein guter und vollwertiger Mensch zu sein!

Ich bin gläubiger, bekennender Christ und habe meinen Glauben an Gott durch sehr einschneidende und lebensbedrohliche Situationen gefunden. Diese Situationen werde ich hier nicht erörtern oder im Detail beschreiben.

Wenn du möchtest, kannst du dich mit der Natur in deiner Umwelt und mit der Wissenschaft (Physik; Astronomie; Teilchenforschung) intensiv beschäftigen, da gibt es einige Punkte, die einem die Existenz Gottes klar machen.

Aber wie schon geschrieben: 
Du musst nicht an Gott glauben, um ein guter und vollwertiger Mensch zu sein!

Und wenn du aktuell oder überhaupt kein Bedürfnis für Gott hast, so ist das KEIN PROBLEM, zumindest nicht für Gott, denn Gott liebt dich so oder so.

Ich denke, dass auch deine Eltern mit einem gefestigten Glauben deine Situation erkennen, verstehen und es kein Weltuntergang für sie ist.

Ich finde dein Kommentar sehr Interessant aber auch gleichzeitig sehr unrealistisch.

Du hast geschrieben, das du zu Gott durch einschneidende und lebensbedrohliche Situationen zu Gott gefunden hast und das Glaube ich dir sogar, aber du hättest auch bevor du zu Gott fandest vorher auch schon sterben können.

Demnach wärst du ohne den Glauben an Gott gestorben.

Daran zu Glauben, das es nicht schlimm wäre an Gott nicht zu glauben, weil Gott uns so oder so liebt, hört sich zwar schön an, aber die Frage ist, ist es wirklich dem so?

Glaubst du, das Gott auch diejenigen liebt, die Jesus Qualen bereitet haben?

Es sind sogar gläubige Menschen gewesen, die Jesus all das angetan haben.

Was ich damit sagen möchte ist, die Liebe Gottes ist auch nur dann zu erwarten, wenn der Mensch diese auch für sich verdient hat.

Man muss nicht warten bis eine wirklich entscheidende Situation im Leben passiert um zu Gott zu finden.

Denn das würde gleichzeitig zu der Annahme führen, das man Gott nur durch solchen Situationen findet und solange das nicht der Fall ist, bräuchte man auch Gott nicht zu suchen.

Wenn jemand in seiner Religion nicht die Erfüllung hat, dann sollte man nach alternativen suchen.

Der beste Weg um Gott zu finden selbst wenn man nicht ganz an Ihm glaubt, ehrlich aufrichtig und in voller Hingabe zu sagen, Gott wenn es dich wirklich gibt, so leite mich Recht.

Wenn ein Mensch die volle Absicht hat, Gott zu finden und dieses mit Hingabe und aufrichtigem Herzen bittet, dann wird dieses Gebet auch erhört werden.

0
@Tolga67Alp

"Der beste Weg um Gott zu finden selbst wenn man nicht ganz an Ihm glaubt, ehrlich aufrichtig und in voller Hingabe zu sagen, Gott wenn es dich wirklich gibt, so leite mich Recht."

Wie soll man aufrichtig zu einer Gestalt sprechen, von er man meint, das sie erfunden ist?

Ich weis gerade nicht so recht wie ich das sagen soll, so das es nicht beleidigen klingt, aber oben genannten Satz von dir "Aufrichtig und voller Hingabe" zu sagen ist ohne Gottglauben unmöglich. Denn wenn man, so wie ich, nicht an Gott glaubt, dann könnte ich auch sagen "Spongebob, wenn es dich wirklich gibt, so leite mich recht" und es hätte die gleiche Bedeutung für mich :/

1
@Deamonia

@Daemonia

>>Denn wenn man, so wie ich, nicht an Gott glaubt, dann könnte ich auch sagen "Spongebob, wenn es dich wirklich gibt, so leite mich recht" und es hätte die gleiche Bedeutung für mich<< 

Ich glaube du weißt selber, dass es nicht dieselbe Bedeutung für dich hätte. Während man eindeutig sagen kann, dass es Schwachsinn ist, Spongebob um Führung zu bitten, wird es da bei Gott um Einiges komplizierter. Und das musst du sogar wissen, weil du Gott scheinbar suchst. Warum sonst ist das nicht die erste Frage, die du zum Thema Christentum beantwortest?

0

Wenn du möchtest, kannst du dich mit der Natur in deiner Umwelt und mit
der Wissenschaft (Physik; Astronomie; Teilchenforschung) intensiv
beschäftigen, da gibt es einige Punkte, die einem die Existenz Gottes 
klar machen.

Ich glaube nicht, dass es einige Punkte gibt, die klar auf Gott hinweisen würden. Es gibt Lücken im Wissensstand, aber die weisen auf nichts hin, nur auf unser Unwissen.

0
@JustusMorgan

JustusMorgan - Du schließt die elementare Wissens-Lücke auf elegante Art. 

Tatsache ist, dass Unzählige Wissenschaftler Jahr für Jahr nach dem Ursprung des Lebens suchen, aber noch nicht fündig geworden sind. Die Bildung erster Zellen aus unbelebter Materie ist bisher nicht gelungen. Für die spontane Entstehung von DNA gibt es keinen Hinweis. 

0
@Bodesurry

Nein, eine genauen Ablaufplan für die Entstehung des Lebens hat man nicht, nur einige plausible Theorien. Leben konnte noch nicht "hergestellt" werden, aber wohl einige organische Stoffe, die die Grundlage für zelluläres Leben durchaus hätten bilden können, unter den damaligen Bedingungen in der "Ur-Suppe". Außerdem: Erstes Leben besaß keine DNA, wie wir sie bei heutigen Lebewesen finden. Und hätten "wir" bei jeder Wissenslücke aufgehört, drüber nachzudenken, und die Lücke mit Gott gefüllt, wären wir noch weit vom heutigen Entwicklungs- und Wissensstand entfernt.

0

@habakuk63

»und wenn du aktuell kein Bedürfnis für Gott hast, so ist das KEIN PROBLEM, den Gott liebt dich so oder so«

Das ist sehr wohl ein Problem. Genau deshalb, weil Gott jeden so sehr liebt, ist es Ihm so wichtig, dass sie errettet werden:

»Denn solches ist gut und angenehm vor Gott, unserm Heiland, welcher will, daß allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus(...)« ~1. Thim. 2

Wenn man ohne Jesus stirbt (und man weiß nie, wann man stirbt), dann wird man auch die Ewigkeit ohne Ihn verbringen.

Wenn dich deine Eltern rausschmeißen würdest du doch auch nicht bei wildfremden Leuten klopfen & erwarten, dass sie dich einziehen lassen, obwohl sie dich nie kannten, oder?

@Tolga67Alp

»Was ich damit sagen möchte ist, die Liebe Gottes ist auch nur dann zu erwarten, wenn der Mensch diese auch für sich verdient hat.«

Man kann sich Gottes Liebe nicht verdienen! Jesus hat dem Verbrecher, der neben Ihm am Kreuz hing, vergeben. Hat der vielleicht Vergebung verdient?

Wenn es hier um verdienen und nicht verdienen gehen würde, dann würde es ziemlich schlecht für uns aussehen. Wenn es darum gehen würde, dann wäre Jesus überflüssig.

Die Bibel sagt in Römer 5: 

»Nun wir denn sind gerecht geworden durch den Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unsern HERRN Jesus Christus, durch welchen wir auch den Zugang haben im Glauben zu dieser Gnade, darin wir stehen, (...)«

1
@Reverie777

Gäbe es einen Gott, würde er die Menschen sicher nicht lieben. Zumindest nicht der in der Bibel beschriebene Gott, der ist ein eifersüchtiger aufmerksamkeitsheischender Kinder- und Massenmörder

0
@Reverie777

Gott liebt jeden Menschen, auch den Mörder. Gott wird nicht alles gut heißen, was jeder Mensch tut oder nicht tut. Aber jeder Mensch wird von Gott geliebt.

1

Hallo ABColle!

Wenn du eine Familie hast, mit der man, wie es sein sollte, reden kann, musst du nicht an Gottt glauben, um glücklich mit ihnen zusammenzuleben. In unserer heutigen, einigermaßen aufgeklärten Gesellschaft müssen deine Eltern deine Einstellungen akzeptieren. Fals du schon über 12 bist, hast du nach Gesetzgeber sowieso freie Wahl, ob du religiös sein möchtest oder nicht. Aber ich nehme an, dass das Ganze nicht in einen Rechtsstreit ausarten soll.

Also: Sei Ehrlich. Vermutlich werden deine Eltern versuchen, dich zu überzeugen, aber, ich bin auch ehrlich, es gibt eigentlich kein Argument, was einen zweifelnden Menschen wirklich umkehren können sollte.

Dein persönlicher Atheismus muss dich aber nicht davon abhalten, die familiären Rituale weiterhin mit zu vollziehen: Kirchengang, Weihnachten, Umzüge, Ostern usw. Auch Atheistenfamilien feiern z.B. Weihnachten, auch für sie ist es ein Fest der Einkehr, Barmherzigkeit, Liebe und Familie. Manche gehen dann sogar zur Christvesper, einfach um sich mit Bekannten/Freunden zu treffen und das Fest zu begehen, jeder auf seine Weise. Also kannst du auch weiter "mitmachen".  Vorausgesetzt ist dein Wille, mitzumachen. Falls nicht, dann nicht. Das ist dir selbst überlassen.

Sie wirken alle so sehr glücklich auf mich.

Warum bist du nicht glücklich? Glaube ist nicht zwingend ein Grund, glücklich zu sein (Atheisten können genauso glücklich sein), was ist die Ursache für den Unterschied? Fühlst du dich durch deinen Nicht-Glauben ausgegrenzt? Falls ja, musst du eigentlich nicht, siehe vorheriger Absatz. Falls nicht, weswegen dann?

Ich wünsche dir viel Kraft, Gelingen und Standhaftigkeit. Gebe nicht klein bei, bloß um einer Diskussion auszuweichen. Vertraue deinem Verstand.

Gruß

JM

"Wie finde ich zum glauben an Gott?"

Es gibt keinen vorgegeben Weg wie man zum Glauben an Gott findet. Deshalb können dir hier alle nur die Dinge erklären was sie daran für besonders halten oder wie sie eben angeblich den Weg gefunden haben.

Du kannst dann nur die Dinge ausprobieren und es versuchen. Wenn du aber schon schreibst "mir erscheint es so unrealistisch", dann wird das bestimmt schwer werden.

"Sie wirken alle so sehr glücklich auf mich."
Bist du mit deiner Einstellung nicht glücklich?

Also ich kann verstehen was du durchmachst ein Freund von mir war in einer ähnlichen Situation er hat seinen Eltern gesagt das er das ganze unwichtig findet weile es keine Beweise für die Existenz eines Gottesdienst gibt aber auch keine Beweise gegen die Existenz eines gottes.Aber er fände die ideale des Christentums immer gut. Zu dem nicht glücklich sein deine Familie findet ihr Glück durch den Glauben aber du hast als "ungläubiger" die Möglichkeit durch andere Dinge glücklich zu werden ich habe das Glück durch die astronomie die jetzt mein Beruf ist gefunden wäre ich gläubig wäre das nicht gegangen

Das ist eine sehr gute Frage!

Hast du das Gegenmodell "es gibt keinen Gott" gedanklich schon einmal konsequent durchgespielt? Das würde bedeuten, alles, was existiert, stamme von einem blinden Zufall ab. Das kann es kaum geben, denn die Erde ist viel zu schön, es paßt so viel zusammen, es ist so viel auf die Existenz eines anderen Objektes angewiesen. Da muß eine hochintelligente, geniale Kreativität dahinter stecken.

Aber wie Gott wirklich kennen lernen? Google "was lehrt die Bibel wirklich"? um die Hauptlehren anhand der Bibel kennen zu lernen, zum Beispiel: "warum läßt Gott das Böse zu? "Warum werden wir alt und sterben?" Das sind berechtigte Fragen, die sich viele stellen.

In seinem Wort, der Bibel, hat sie uns Gott alle beantwortet. Lies in der Bibel, zum Beispiel die Psalmen, oder was dich interessiert. Dann lernst du die Denkweise unseres Gottes kennen. Heute habe ich zum Beispiel gerade Hesekiel, Kapitel 34 gelesen. Dieser Text sprach mich sehr an, denn in meinem Leben habe ich erfahren, daß das alles stimmt, was da steht.

Und so ergeht es mir mit anderen Texten. Lies in der Bibel, dann spricht Gott direkt zu dir und so kannst du ihn finden, ihn kennen- und liebenlernen.

Wenn du möchtest, kannst du mir eine Nachricht schicken und ich helfe dir gerne bei Texten, die du auf Anhieb vielleicht nicht alleine verstehst.

Du kannst sicher sein, Gott ist dir nahe und er läßt sich von denen finden, die ernsthaft nach ihm suchen.

Wie ist denn eigentlich Gott entstanden? Ist Gott nicht viel zu schlau und passt viel zu gut zur Erde? Er ist kein Zufall! Es muss einen Gott geben, der Gott geschaffen hat. Und der muss wieder einen Schöpfer haben. Es gibt sehr viele Götter, wie ich als törichter Atheist endlich erkenne.

0

Nein, ernsthaft. Woher kommt denn Gott? 

0

Ein paar Tipps, wie du deinen Glauben an Gott stärken kannst:

  • In der Bibel lesen. Besonders der Epheser-Brief könnte sehr interessant sein, da er die wunderbare Stellung beschreibt, die wir Christen in unserem Herrn Jesus haben dürfen. Für viele ist dieser Brief deshalb ein sehr aufmunterndes Buch.
  • Bibelstellen aufschreiben, die dich besonders ansprechen.
  • Christliche Literatur zur Bibel lesen oder Predigten hören. Im Internet gibt es eine große Auswahl, z. B. bei http://www.sermon-online.de
  • Sehr interessant und empfehlenswert ist z. B. diese Seite: http://www.wo-ist-gott.info/sites/beweise-fuer-gott.htm
  • Mit anderen Christen über den Glauben sprechen.
  • Eine christliche Kirche oder Gemeinde besuchen, in der eine auf die Bibel ausgerichtete Verkündigung stattfindet und in der du dich wohlfühlst.
  • Gott im Gebet deine Gedanken mitteilen, ihm alles anvertrauen und mit ihm wie mit einem Freund und Vater sprechen. Du kannst ihn fragen, dass er dir helfen soll, sein Wort (die Bibel) zu verstehen und deinen Glauben zu stärken. 

Wenn die Bibel recht hat:

  • gibt es einen Gott
  • hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
  • kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
  • trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
  • bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
  • gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
  • sind Himmel und Hölle Realitäten
  • gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
  • können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Ich denke, da muss man nicht großartig nach suchen. Wir alle haben Fragen bezüglich unserer Herkunft, unseres Daseins usw. - zumindest die meisten.

Nun gibt es entweder die Möglichkeit, dies alles als gegeben zu betrachten oder aber einen religiösen Weg zu beschreiten - also versuchen dem Ursprung entgegenzublicken. Letztgenannter Weg erfolgt in der Regel über eine Ansammlung Gleichgesinnter, die sich innerhalb einer Religionsgemeinschaft befinden.

Wir Menschen wissen einfach zu wenig - also bietet uns keine andere Alternative, wenn es darum geht mit unserem Inneren besser klar kommen zu können.

Bild dir deine eigene Meinung

Religion bzw. Kirche ist nicht mehr so wichtig wie früher. Wir haben heute genug Moralträger, wobei Kirche früher einer der wenigen war.

Moralwerte hast du auch ohne Kirche. Wenn du nicht zwischen gut und böse entscheiden kannst, fehlt es dir an Empathie und nicht an Religion

Genau. Bilde dir deine Eigene Meinung und eigene Moralvorstellungen und lass sie dir nicht vorschreiben.

0

Ich glaube, das dein Problem ist, dass du nur dieses eine Bild von Gott kennst. Verschiedene Religionen haben unterschiediche Vorstellungen von Gott und den Menschen. Und es ist auch möglich an Gott zu glauben ohne Religion. Darf ich fragen, welcher christlichen Gruppe deine Eltern genau angehören?

 

„Glauben kann man nur allein!”

 Das war die knappe Einsicht von Leo Tolstoi, nachdem er mit fünfzig Jahren begonnen hatte, Gott zu suchen. Bis zu seinem fünfzigsten Jahr war er Atheist, dann kam ihm der Verdacht, dass es damit nicht getan sein konnte. Depressionen bedrohten sein Leben, als ihm die Sinnlosigkeit desselben ins Bewusstsein gedrungen war. Gewohnt, als Graf zu befehlen, sagte er im Gebet zu Gott: “Gib mir Glauben!” Aber danach geschah nichts auffälliges. Er fing an, Gott zu suchen, und Gott ließ sich Zeit! Wo er Gott suchte, fand er ihn nicht. Weder in seiner Kirche noch in der Welt. Er fand ihn überall dort nicht, wo andere behaupteten, dass er hier oder dort zu finden sei. Als er fast achtzig Jahre alt wurde, fand er Gott: Er fand ihn in sich selbst, weil Gott sich erst nach einer langen Lehrzeit des Lebens von Tolstoi finden ließ.

 “Glauben kann man nur allein!” Damit wollte der Dichter sagen, dass der Glaube eine Angelegenheit des inneren Menschen ist, die sich nur im Menschen selbst abspielt. Es ist bemerkenswert, dass er diese Erfahrung machen durfte, nachdem er die Bibel aufmerksam gelesen hatte und begonnen hatte, die Ideale des Christentums in die Praxis umzusetzen. Seine Versuche einer christlichen Gesellschaftsreform waren naiv und mussten scheitern. Aber sie lehrten ihn, dass Glauben eine reine Privatsache ist. Er musste einsehen, dass Glaube sich zwischen dem Menschen und seinem Gott entfaltet, dass Glaube auf der eigenen Wahrnehmung Gottes beruht. Erst diese  ersönliche Wahrnehmung der Nähe zu Gott macht einen gläubigen Menschen aus, der danach ein tiefes Vertrauen zu seinem Vater im Himmel entwickeln kann. Diese Wahrnehmung lässt sich nicht vermitteln; jeder Mensch aber kann diese Erfahrung machen.  Und nur wenn Gott will, kann  ein Mensch glauben!

 Es ist in der Bibel enthalten: Der 65. Psalm lautet im Vers 5:

 “Glücklich
ist der Mensch, den DU erwählst und zu dir kommen lässt, damit er bei dir wohne.”


 Also, muss Gott wollen! Er muss uns zu sichlassen! Er muss seinen Finger auf uns richten und leise sagen: „Komm!“ Oder nehmen wir Jesus Christus, der mehrmals darauf aufmerksam machte, dass GottMenschen zu sich zieht: “Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, Gott zieheihn.” Und so hat Gott immer Menschen zu sich gezogen, er hat den Finger auf sie gerichtet und ihnen erlaubt, ihm nahe zu sein. Darin manifestiert sich derGlaube an Gott. Glaube an Gott ist keine Zeremonie, keine Mitgliedschaft ineiner Religionsgemeinschaft, sondern die Gewissheit, dass Gott IST. Und dieseErfahrung, dieses metaphysische Erkennen Gottes vollzieht sich im innerenMenschen. Dadurch finden Jesu Worte aus Johannes 14:23 ihre Erfüllung:
„Wenn jemand mich liebt, wird er sich nach meinem Wortrichten. Mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihmwohnen.“

Diese Menschen wissen danach, dass ER lebt! Sie sagen nicht mehr: “Ich glaube an Gott!”. Denn was man sehen kann, muss nicht mehr geglaubt werden.

 Für sie ist Gott eine Person und nicht etwas Ungewisses, an das man glauben kann oder auch nicht. Für sie ist Gott die Autorität, der sie sich gern unterwerfen und vor der sie sich verantwortlich fühlen. Und was fordert Gott von Menschen, die ihn kennen?

“Er hat dir mitgeteilt, Erdenmensch, was gut ist. Und
was fordert dein Gott von dir zurück, als Güte zu lieben, Recht zu üben und bescheiden mit IHM zu leben?”
(Micha 6:8)

Der ganze Aufsatz befindet sich hier:

 http://www.bruderinfo-aktuell.de/index.php/glauben-kann-man-nur-allein/

(Wäre noch zu sagen, dass das Lesen der Bibel einen Zugang zu Gott schaffen kann. Ich empfehle die "Neue evangelistische Übersetzung"-  "Bibel heute", die für wenig Geld zu haben ist und sich gut liest.)

Betrachte die kleinen Dinge um dich herum, Gott zeigt sich in diesen. Er kommt nicht in mächtigen Stürmen, er ist in Kleinigkeiten zu finden. Schau dich um, betrachte seine Schöpfung, in der du lebst. Beschäftige dich mit dem Thema, recherchiere und lese. 

Einige Glaubenszeugnisse findest du auch in hier, bei GF. Gib nicht auf, denn wer "suchet, der findet ". Lies die Evangelien, mache dir Notizen zu Fragen, denen du nachspüren möchtest. Arbeite und bearbeite die Bibel. Versuch um Glaube und Erkenntnis zu beten. Sei beharrlich. 

Warum erscheint es dir unrealistisch?

LG 

Thus 

Ich denke es kommt ihm unrealistisch vor, weil er Gott noch nicht erfahren hat und seine Werke noch nicht mit eigenen Augen gesehn hat. Da ist es natürlich schwierig zum Glauben zu kommen. Ich selbst habe auch erst handfeste Beweise gebraucht, um mich dem ganzen überhaupt zu öffnen. Er braucht einfach nur Zeit und Erfahrungen mit Gott, dann wird er sich ihm komplett öffnen.

2

Als überzeugte Christin rate ich dir, erst einmal Pause zu machen und Abstand von der Frömmigkeit deiner Familie zu gewinnen.

Dein Weg zum Glauben wird sich ergeben.

„Dein Weg zum Glauben wird sich ergeben."

Es heißt nicht umsonst »der Wille ist fürs Werk«. Der Weg zum Glauben fliegt keinem einfach irgendwann mal zu, wenn man nicht danach sucht.

Die Bibel sagt schließlich »wer sucht wird finden; und wer anklopft, dem wird aufgetan« und nicht: »irgendwann kommt jeder mal zum Glauben«.

0

Hallo ABCColle,

es ist wirklich toll, dass du dir das eingestehst und es dir nicht einfach gleichgültig ist.

Ich verstehe, dass sich das mit Jesus vielleicht weltfremd und unrealistisch für dich anhört. Man darf aber nicht vergessen, dass die Bibel Gott als ein geistliches Wesen darstellt, den man sich nicht einfach durch das Denken in menschlichen Dimensionen erklären kann.

Natürlich könnte ich dir hier jetzt sachliche Beweise für eine Schöpfung und gegen Evolution anschleppen, was erfahrungsgemäß aber nicht viel bringt, da die Entscheidung für Jesus eine Herzensentscheidung ist und daher nicht im Kopf stattfindet.

Das soll jetzt keine Motivation sein, dich nicht deines eigenen Verstandes zu bedienen, sondern eine Aufforderung, Gott ehrlich zu suchen, denn die Bibel sagt:

»Denn so ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR« (Jeremia 29:13)

Das kannst du, indem du in der Bibel liest, oder einfach über alles „meditierst". Ich meine meditieren nicht im okkulten Sinne, sondern im Sinne von „tief über etwas nachdenken" (in der Bibel hat das Nachsinnen über Gottes Wort einen hohen Stellenwert). Das bringt dich zu einem tieferen Verständnis und stärkt deinen Glauben in Gott. Du kannst Gott aber auch suchen, indem du beispielsweise ein Gespräch mit deinen Eltern suchst und sie fragst, warum sie denn an Gott glauben. Du wirst sehen, dass sie ihren Glauben an erster Stelle nicht mit Fakten begründen, sondern mit einer persönlichen Erfahrung, die Gott ihnen geschenkt hat.

Wenn du spezielle Fragen hast, die dich zweifeln lassen, kannst du mir gerne schreiben.

LG

Natürlich könnte ich dir hier jetzt sachliche Beweise für eine Schöpfung
und gegen Evolution anschleppen, was erfahrungsgemäß aber nicht viel
bringt, da die Entscheidung für Jesus eine Herzensentscheidung ist und
daher nicht im Kopf stattfindet.

Sicher, dass du könntest? Könntest du wirklich sachliche, unphilosophische Argumente pro Schöpfung und kontra Evolution formulieren?

1
@Reverie777

Also erst einmal ist es erbärmlich, sich nicht seine Argumente selber formulieren zu können. Das weist stark darauf hin, dass du es selbst nicht verstanden hast. Oder du bist einfach nicht fähig, herrausstechende Punkte in einem Fließtext zu erfassen, denn du knallst mir kaltschnäuzig 8 Seiten Englisch hin. So funktioniert keine Debatte. Sonst könnte ja jeder Atheist sagen, hier, lies "Gotteswahn" von Richard Dawkins, und fertig ist der Lack.

Nichtsdestotrotz habe ich mich mal durchgequält, und erlebe eine Fülle von Fehlinterpretationen und Verbohrtheit. Es fallen tatsächlich Behauptungen wie "Die Erde ist 6000 Jahre alt" oder gar "Der Grand Canyon ist durch die Sintflut entstanden." Muscheln auf Bergen werden zusätzlich als Beleg für die Sintflut genannt, um nur mal eins der dämlichsten Argumente zu nennen. 

Mein Text hier klingt sehr wütend, und tatsächlich ist mir eine derartige Ignoranz von wissenschaftlichen Abläufen wie Plattentektonik unerklärlich. Die meisten Gläubigen sollten sich hiermit eigentlich nicht auf den Schlips getreten fühlen, weil hier (hoffentlich) sie zumindest eine gewisse Adaptivität zu wirklich komplett erwiesenen Fakten, wie eben Plattentektonik, aufzeigen können.

Den Gruß erspar ich mir an dieser Stelle.

JM


0
@JustusMorgan

Normalerweise habe ich jedes mal, wenn ich zu einer Diskussion aufgefordert wurde, Argumente bis zum geht nicht mehr gebracht.

Aber solche Leute (inklusive dir) lehnen von Anfang an die Möglichkeit, dass es einen intelligenten Schöpfer geben könnte, ab & sind nur drauf aus, alle Argumente zu widerlegen.

Warum sollte ich mir jedes mal Mühe geben, wenn am Ende sowieso nur sinnlose Diskussionen zustande kommen?

2.Petrus 3 sagt:

»Ihr sollt vor allem wissen, dass in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die ihren Spott treiben, ihren eigenen Begierden nachgehen und sagen: Wo bleibt die Verheißung seines Kommens? Denn nachdem die Väter entschlafen sind, bleibt es alles, wie es von Anfang der Schöpfung gewesen ist. Denn sie wollen nichts davon wissen, dass der Himmel vorzeiten auch war, dazu die Erde, die aus Wasser und durch Wasser Bestand hatte durch Gottes Wort; dadurch wurde damals die Welt in der Sintflut vernichtet.«

Entweder glaubst du das, oder nicht. Ich tipp bei dir mal eher auf nein. Was bringt es da noch, wenn ich dir hier jetzt irgendwas zu beweisen versuch? Wenn du mir dafür ein gutes Argument geben kannst, geb ich mir in Zukunft wieder mehr Mühe.

LG

0
@Reverie777

Ich glaube, die wenigsten gehen hier rein, mit der Absicht, sich vielleicht überzeugen zu lassen. Auch die meisten Gläubigen lehnen von Anfang an ab, dass es keinen Gott geben könnte.

Und ja, durchaus bin ich nicht hier, um mich überzeugen zu lassen, weil ich davon überzeugt bin, dass es kein Argument gibt, was mich überzeugen könnte.

Aber ich bin auch kein komplett sturköpfiger Kneipenheini, ich hinterfrage das auch. Deshalb möchte ich immer unbedingt wissen, welche Argumente Gläubige für Gott anführen (vielleicht hab ich einen wichtigen Aspekt übersehen?). Und wenn dann ausgesagt wird, man könne tatsächlich sachliche Beweise pro Schöpfung machen, macht mich das natürlich sehr, sehr neugierig. Umso mehr verärgert mich es dann, wenn man dann genau das Gegenteil von wirklichen Beweisen bringt. Ich meine, glaubst du wirklich, dass Muscheln auf Bergen auf die Sintflut hinweisen?

Zusätzlich sollte es doch keine allzu große Schwierigkeit sein, das Ganze mit eigenen Worten zu formulieren, als mir einen doch sehr anspruchsvollen Text zu geben. Ich meine, mich interessieren doch deine Ansichten, nicht die von SID und BRUCE. Gerade weil die Argumente für Gott bei mehreren Menschen so sehr differenziert sein können. Wenn du dort Argumente findest, die du auch für dich annehmen möchtest, dann kannst du die selbstverständlich auch für dich annehmen. Aber bitte sags doch von dir aus. Diese acht Seiten hätte man definitiv stark komprimieren können.

Mein Hauptmotiv ist verstehen. Warum glaubt man an Gott? Und vor allem, ist es eher eine Gefühlssache oder eine, die man auch durch klare Argumente bestätigen könnte? Deshalb hab ich es gerne, zu diskutieren, deshalb würde es mich freuen, wenn du Argumente aufführst, aber bitte gefiltert.

Gruß

1
@JustusMorgan

»Umso mehr verärgert mich es dann, wenn man dann genau das Gegenteil von wirklichen Beweisen bringt. Ich meine, glaubst du wirklich, dass Muscheln auf Bergen auf die Sintflut hinweisen?«

Warum denn das Gegenteil von Beweisen? Also mich wurde schon mal brennend interessieren, wie das sein kann:

„Damit ein Fossil entstehen kann, muss etwas sehr tief und schnell begraben werden, und eine Menge Wasser muss durch die Gesteinsschichten gespült werden, damit sich das Sediment in Fels umwandeln kann. Und es gibt über die ganze Welt verteilt Billionen von totem Zeug, das sich in den Gesteinsschichten in Fossilien verwandelt hat. Das gibt Zeugnis davon, dass der ganze Planet von einer gewaltigen Flut überschwemmt wurde, und zwar vor nicht allzu langer Zeit, denn die Charaktereigenschaften der Felsen an sich stimmen nicht mit den riesigen Zeitepochen, die ihnen zugesprochen werden, überein.
(...) Kürzlich haben wir Dinoraurierknochen inklusive weichem, elastischen, unfossilisiertem Gewebe gefunden. Damit stimmt aber etwas nicht. Alle Dinge die lebendig waren, zersetzen sich. Sie wandeln sich in Moleküle um und verschwinden dann komplett. Keine Fossilien sind Gewebe, das sich in Fels umgewandelt hat. Aber im inneren des Felsens fanden wir weiches Gewebe. Das zeigt, dass die Knochen vor Kurzem dort verschüttet wurden und nicht vor Billiarden von Jahren. Wir haben Dutzende Dinosaurierknochen mit elastischem Gewebe in Montana, Sibirien über Europa gefunden; überall verteilt auf der Welt.«

Warum glaubt man an Gott?

Wenn du einen Gläubigen fragst, warum er an Gott glaubt, wird er seinen Glauben an erster Stelle nicht mit Beweisen begründen, sondern mit einer persönlichen Erfahrung, die er mit Gott hatte.

Eine große Rolle beim Glauben spielt auch die Bibel; denn sie gilt im Christentum als die Offenbarung Gottes bzw Wort Gottes.

Und das sind ihre Schlüsselbotschaften:

Laut der Bibel ist Gott ein liebender Gott, der Seinen Sohn für die Menschheit hingab (Johannes 3:18), damit Er durch das Vergießen Seines Blutes die Menschen, die an Ihn glauben, von ihrer Sünde reinigt und sie somit die Ewigkeit nicht getrennt von der Herrlichkeit Gottes verbringen müssen, der ganz und gar rein ist.

Gott ist ebenfalls ein gerechter Gott, weshalb Er unsere Sünde nicht einfach vergisst, sondern die Sünden durch Jesus vergelten lässt. Errettet werden können wir aber nicht durch Werke, sondern alleine durch die Gnade Gottes durch den Glauben, wie es auch in Galater 2:16 geschrieben steht.

Alle, die Jesus nicht als ihren Erretter annehmen, müssen selber für ihre Sünde bezahlen & müssen die Ewigkeit getrennt von Gottes Herrlichkeit verbringen. Das bezeichnet die Bibel als „die Hölle" (nicht zu verwechseln mit dem Fegefeuer, das steht nirgendwo in der Bibel; wohingegen die Hölle an über 400 Stellen erwähnt wird). Die Bibel sagt nämlich, dass der Preis für die Sünde der Tod ist (Römer 6:23) & bezeichnet die Hölle als den „2. Tod", weil man ja ewig von Gottes Herrlichkeit getrennt leben muss.

Die Bibel sagt, dass das Gericht Gottes über einen jeden hereinbrechen wird, und zwar am „jüngsten Tag". Der jüngste Tag ist der Tag der Wiederkehr von Jesus. Den Tag und die Stunde weiß laut der Bibel keiner (Matthäus 24:36), aber man kann die Zeitepoche, in der Er kommen wird, deutlich identifizieren und weltweit sind sich die Christen einig, dass diese Zeitepoche (Endzeit) gekommen ist. Die Beschreibung der Endzeit in Römer ist nämlich sehr passend:

(Fortsetzung folgt)

0
@Reverie777

Die Gottlosigkeit der Heiden

»Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart über alles gottlose Leben und alle Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten. Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn sein unsichtbares Wesen – das ist seine ewige Kraft und Gottheit – wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es wahrnimmt, ersehen an seinen Werken, sodass sie keine Entschuldigung haben. Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. Die sich für Weise hielten, sind zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild gleich dem eines vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere. Darum hat Gott sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben in die Unreinheit, sodass sie ihre Leiber selbst entehren. Sie haben Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und das Geschöpf verehrt und ihm gedient statt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen. Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn bei ihnen haben Frauen den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Männer mit Männern Schande über sich gebracht und den Lohn für ihre Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen. Und wie sie es für nichts geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrten Sinn, sodass sie tun, was nicht recht ist, voll von aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier, Bosheit, voll Neid, Mord, Hader, List, Niedertracht; Ohrenbläser, Verleumder, Gottesverächter, Frevler, hochmütig, prahlerisch, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam, unvernünftig, treulos, lieblos, unbarmherzig. Sie wissen, dass nach Gottes Recht den Tod verdienen, die solches tun; aber sie tun es nicht nur selbst, sondern haben auch Gefallen an denen, die es tun.«

Ein weiteres Schlüsselwort in der Bibel ist »Glaube«. Im Buch Hebräer steht, dass ein anderes Wort für Glaube »Vertrauen« ist. Vertrauen hat man wiederum in einer Beziehung; in dem Fall ist die Beziehung zwischen Gott & Mensch gemeint.

Glaube wird in der Bibel sehr oft im Bezug auf Errettung, Heilung & Gebetsanliegen verwendet. Glaube oder Vertrauen auf Gott ist deshalb so wichtig, weil es darum geht, Jesus (Weg) nachzufolgen, anstatt seinen eigenen Weg »mit Stolz« zu gehen, der sündhaft ist und geradewegs in die Hölle führt. Man soll also seine sündhafte Natur (die Bibel nennt es »Lust des Fleisches«) ablegen, indem man sich wie Jesus vor den Menschen & vor Gott demütigt und tadellos und sündenfrei lebt, indem man sich an Gottes Gebote hält.

Und vor allem, ist es eher eine Gefühlssache oder eine, die man auch durch klare Argumente bestätigen könnte?

Viele mögen sagen, dass Gott nur ein Lückenfüller für das Unerklärliche ist & die Bibel nichts weiter als ein schwer verständliches Buch ist, das von Idioten verfasst wurde, die alle nichts Besseres zu tun hatten, als ihr Leben für ein Märchenbuch zu riskieren.

Tatsächlich war die Bibel aber den Wissenschaften teilweise bis ins 21. Jahrhundert voraus.

Hier mal 2 Beispiele:

»Und am achten Tag soll das Fleisch seiner Vorhaut beschnitten werden.« ~3. Mose 12:3

»Und acht Tage alt soll alles Männliche bei euch beschnitten werden nach euren Geschlechtern,...«
~1.Mose 17:12


Im Gesetz Moses war vorgeschrieben, dass alle männlichen Kinder als Zeichen ihrer Zugehörigkeit zum Volk Israel am achten Tag nach der Geburt beschnitten werden sollten. Warum ausgerechnet am achten Tag und nicht davor oder sogar Jahre danach?

Vom 1. bis 5. tag nach der Geburt besitzt der Mensch noch sehr wenig Prothrombin im Blut. Prothrombin ist ein Gerinnungseiweiß. Bei Verletzungen wird das Blut dadurch dickflüssig und so kann die Wunde geschlossen werden. Eine Beschneidung vor dem achten Tag wäre sehr gefährlich. Das Kleinkind könnte dabei verbluten. Am dritten Tag zum Beispiel hat der Mensch erst 30 % des normalen Prothrombingehalts im Blut. Jeden weiteren Tag wird der Prozentsatz erhöht. Am achten Tag hat der Mensch 110 % Prothrombin; am neunten Tag geht sein Gehalt wieder herunter auf 100%. Und so bleibt es für die weitere Zeit. Der achte Tag ist somit der ideale Tag für die Beschneidung.
Das konnte man in der modernen Wissenschaft aber erst im 20. Jahrhundert nachvollziehen. Der chirurgische Eingriff der Beschneidung beim Säugling am achten Tag hinterlässt keine bewusste Erinnerung. Diese Erkenntnis macht verständlich, warum die Beschneidung nicht erst Jahre nach der Geburt vollzogen werden sollte.

(Fortsetzung folgt) 

0
@Reverie777

»Und wenn von ihrem Aas auf irgendwelchen Saatssamen fällt, der gesät wird, so ist er rein; wenn aber Wasser auf den Samen getan wurde, und es fällt von ihren Aas auf den selben, so soll er euch unrein sein.« ~3. Mose 11:37-38

In 3. Mose 11 findet sich die überraschende Lehre, dass Kontakt von Aas mit Saatsamen zu keiner Verunreinigung führe, außer die Samen standen zuvor in Kontakt mit Wasser.

Vor der Entdeckung der Bakterien im 19. Jahrhundert konnte man an dieser Stelle einfach voll Verwunderung fragen: warum verunreinigt Aas keine Saatsamen, während alle möglichen Gegenstände des Alltags sehr wohl durch Kontakt mit toten Tieren im Verwesungsprozess verunreinigt werden? Man musste damals einfach glauben, dass Gottes Wort stimmt, auch wenn man es mit seiner eigenen beschränkten Logik nicht nachvollziehen konnte. Heute verstehen wir das problemlos. Bakterien können normalerweise Samen nicht infizieren, weil diese zu trocken sind. Doch sobald man Samen wässert und sie dadurch keimen lässt, ist das ganz anders: Aas in Kontakt mit quellenden Samen führt innerhalb von Stunden zu einer Infektionskatastrophe. Vor diesem Fall warnte die Bibel ganz ausdrücklich.

Da diese Beispiele dir wahrscheinlich nicht für ein »gutes Argument« ausreichen, mach ich direkt mal mit einem vllt etwas besseren Argument weiter.

Jede Lebende Zelle besteht aus Proteinen und Proteine bestehen aus Aminosäuren. Und es gibt wiederum viele verschiedene Aminosäuren, die jeweils noch entweder linksdrehend oder rechtsdrehend sind. Jede Zelle auf diesem Planeten hat ausschließlich linksdrehende Aminosäuren. Hätte ein Protein nur eine rechtsdrehende Aminosäure, wäre das ganze Protein verwerflich. Laut der Evolutionstheorie gab es vor 3,8 Milliarden Jahren einen Ozean (»Ursuppe«) mit lauter verschiedenen Aminosäuren, die wiederum links oder rechtsdrehend waren. Ein einfaches Protein hat ungefähr 100 verschiedene Aminosäuren. Also braucht man aus diesem Ozean 100 Aminosäuren, die linksdrehend sind, um ein Protein damit bilden zu können. Und sobald man nur eine rechts drehende Aminosäure hat, kann man das Protein verwerfen. Wenn man einen riesigen Sack mit roten und weißen Kugeln hat und blind hinein greifen muss, wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass man 100• hintereinander eine rote Kugeln zieht? - 1:2^100
Das sind Sachen, die passieren nicht. Und wir reden hier von einem einfachen Protein. Alleine ein Einzeller besteht aus 1ner Milliarden Proteine.

Wenn man sich das Universum und die Erde ansieht dann erkennt man, das es ein Meisterwerk ist und kein Produkt des Zufalls.

Wenn vor einem ein Palast stehen würde und man jmd fragen würde, wie der da hingekommen ist und dieser jemand sagen würde: „Es gab ein paar Erdbeben und die Steine sind so zusammen geflogen", würde man ihm das nie glauben. Warum nicht? - Weil ein Haufen Steine immer ein Haufen Steine ist, ganz egal, wie sie durch Erdbeben zusammen geworfen wurden. Ein Palast dagegen zeichnet sich durch eine bestimmte
Konstellation der Steine aus; durch Design. Oder wie Platon sagte: »Design ist Beweis für einen Designer«.

(Fortsetzung folgt)

0
@Reverie777

Unsere Erde ist allerdings viel komplexer aufgebaut als jeder Palast.
Eine Erde kann auch immer eine Erde sein, aber damit Leben auf ihr möglich sein kann, muss sie in einer bestimmten Konstellation zu anderen Planeten stehen; bzw ein bestimmtes Design haben.

Wäre die Erde nur 5% +/- von der Sonne entfernt, würde es uns nicht geben. Der CO2 Gehalt von 0,04% sorgt dafür, dass wir eine Durchschnittstemperatur von 14 °C haben; wäre das nicht so, hätten wir eine Durchschnittstemperatur von -19 °C.
Hätte sich das Universum mit einer Geschwindigkeit, die 100 Trillionstel^3 größer wäre als die Expansionsrate, dann wäre die ganze Materie auseinander geflogen und es würde kein Leben geben können. Dasselbe wäre gewesen, wenn die Geschwindigkeit um den selben Wert geringer gewesen wäre. Und man könnte noch 20 weitere Dinge aufzählen, die, wenn sie um diesen verrückt kleinen Wert größer oder kleiner wären, das Leben unmöglich gemacht hätten.
Luft hat einen Sauerstoffgehalt von 21 %. 1 % mehr und die Wahrscheinlichkeit von Waldbränden würde um 70 % steigen.
- Präzises Design.

Da meine Argumente nicht nur aus Gegenargumenten zur Evolutionstheorie bestehen sollen, möchte ich noch einen anderen Punkt in Betracht ziehen: unerklärliche Phänomene.

Viele Christen berufen sich auf Verse wie 1. Petrus 2:24 oder Jesaja 53:5, in denen es heißt:

»Christus hat unsere Sünden auf sich genommen und sie am eigenen Leib zum Kreuz hinaufgetragen. Das bedeutet, dass wir für die Sünde tot sind und jetzt leben können, wie es Gott gefällt. Durch seine Wunden hat Christus euch geheilt. Früher seid ihr herumgeirrt wie Schafe, die sich verlaufen hatten(...)«

»Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft – und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir alle irrten umher wie Schafe, die sich verlaufen haben; jeder ging seinen eigenen Weg (...)«

(Zwischenfrage: Sehr viele Verse, wie auch der eben genannte, wiederholen sich oft in der Bibel, wobei sie von verschiedenen Autoren nieder geschrieben wurden. Wie kann das sein, wenn die Bibel über einen Zeitraum von 1600 Jahren verfasst wurde & die Bibel lange Zeit kein zusammenhängendes Buch war?)

Es gibt in YouTube zahlreiche Videos von Wunderheilungen durch Jesus. Sind die alle Fake?
(Natürlich nur Interesse halber, ich will dich nicht spamen)

https://m.youtube.com/watch?v=WCvhD6C3lGk

https://m.youtube.com/watch?v=v7a5P1V8cHA

https://m.youtube.com/watch?v=UuaspWQVw6E

https://m.youtube.com/watch?v=Hyf0mFCEnbM

Und wenn wir schonmal beim Übernatürlichen sind und viele Dämonen in der Bibel ebenfalls als Lückenfüller für das Unerklärliche abtun, was ist damit? Auch fake?

https://m.youtube.com/watch?v=3gT38b0fMA4

Was ebenfalls oft noch Leute zum Glauben bringt, sind Nahtoderfahrungen. Auch davon gibt es jede Menge. Falls dich das interessiert, habe ich ebenfalls 2 Berichte raus gesucht:

http://www.lebensentscheidung.de/himmelhoelle/bill_wiese.html

http://www.lebensentscheidung.de/himmelhoelle/offenbarungen_ueber_den_himmel.html

Weißt du, es geht beim Glauben an Gott nicht um möglichst viele Beweise. Gott wünscht sich eine ehrliche Beziehung zu jedem Einzelnen von uns und das alleine deshalb, weil Er uns nach Seinem Bild geschaffen hat & uns bedingungslos liebt.

Gott gibt uns Hoffnung, inneren Frieden und unserem Leben eine Richtung, ein Sinn und ein wahrhaftiges Ziel.

Wenn es für dich persönlich aber erfüllend genug ist, auf die Evolutionstheorie zu schwören und die Hoffnung auf etwas Besseres aufzugeben, dann tust du mir sehr, sehr leid.

Grüße

0

Liebe Freunde,

die Frage von diesem Menschen war, "wie kann ich zum Glauben finden"

Wenn ich einige Antworten so lese, dann bemerke ich, das manche sogar versuchen Ihn davon abzuhalten.

Warum auch nicht? Wenn jemand fragt: "Wie kann ich mir das Leben schwierig machen?" wirst du auch nicht mit einem guten Ratschlag dazu angetanzt kommen, sondern deine Antwort darauf ausrichten, dass er sich nicht das Leben schwierig macht.

Genauso halten das einige hier. Sie halten den Glauben zu Gott für keine gute, nützliche Sache, deshalb versuchen sie dem Fragesteller zu helfen, indem sie ihm klarmachen, dass er gar nicht an Gott glauben muss. Weil offensichtlich ging es ihm nicht darum, unbedingt gläubig zu werden, sondern in Frieden und Freude mit seiner Familie leben zu können, ohne etwas verheimlichen zu müssen.

Gruß

JM

0
@JustusMorgan

Wenn der Fragesteller seinen inneren Frieden und auch die Freude darin sieht Gläubig zu sein, weil Er auch seiner Familie gegenüber nicht mit Doppelmoral antreten möchte, weil Er es offensichtlich als eine Seelische Belastung des eigenen ich sieht, und eine Lösung für sein Problem sucht und diesbezüglich Hilfe bittet, finde ich es persönlich nicht schön, dieser Person eine andere Seite des Lebens impulsieren will.

Wenn man Ihm diesbezüglich helfen kann, würde man Ihn und gleichzeitig seine ganze Familie Glücklich machen.

Schafft man es aus dem Jungen einen ungläubigen zu machen, hätte man trotzdem nicht die absolute Sicherheit ob der Fragesteller tatsächlich Glücklich wird.

Eine Sache hätte man sicherlich erreicht und das wäre eine unglückliche Familie die plötzlich ein ungläubiges Familienmitglied in Ihren reihen hat.

Wir sollten uns, wenn wir uns über eine Sache äußern, gleich mehrere Aspekte vor Augen halten, damit man das Leben auf Waage halten kann und nicht mehr Schaden anrichten als es uns lieb ist.

Natürlich hast du recht, das man jemanden der die Frage stellt wie Er sich das Leben schwierig machen kann, diesbezüglich keine Ratschläge erhalten sollte, sondern eher wie Er sich das leben erleichtern kann.

Da stimme ich mit dir selbstverständlich überein, aber sollten wir zuerst nicht nach seinen Problemen fragen und die ursachen zu erkennen versuchen, bevor wir Ihm gegensätzliche Ratschläge zum Leben geben?

0
@Tolga67Alp

Ich denke, Ziel ist ganz klar, dass der Fragesteller mit seiner Familie glücklich zusammenleben kann. 

Nun kommt es ganz stark darauf an, ob der Antwortende gläubig ist oder nicht.Für einen Atheisten hören sich deine Argumente erstmal albern an, umgekehrt ist es vermutlich genauso. Ich versuche mal beides darzulegen.

Atheist: Es ist gut, dass der Fragesteller nicht gläubig ist. Er könnte es seiner Familie erzählen, und dann aber weiterhin am familiären Leben teilnehmen. Er sollte sich nicht aus Angst vor Streit in eine Märchen- und Scheinwelt begeben.

Für einen Gläubigen ist das kursiv geschriebene Hauptargument eines Atheisten natürlich absolut nicht gültig. Er findet überhaupt nicht Schlechtes am Glauben, er ist davon überzeugt, dass der Gottglaube dem Fragesteller gut tut, genau entgegengesetzt zum Atheisten.

Deshalb ist es fast unmöglich, sich mit einem Gläubigen über die Lösung des Problems einig zu werden: Der Gläubige wird immer wollen oder hoffen, dass der Fragesteller auch gläubig wird. Der Atheist wird wollen oder hoffen, dass der Fragesteller bei seinem Nichtglauben bleibt und sich dafür einsetzen, dass der Fragesteller nicht gläubig wird.

Gruß

JM

0
@JustusMorgan

Super erklärt und ich stimme dir vollkommen zu.

Ergäzend dazu, würde ich ja absolut verstehen, wenn der Fragesteller geschrieben hätte, ich möchte weiterhin Ungläubig sein, bitte helft mir mit Argumenten die ich meiner Familie gegenüber vertreten kann und daraufhin sich viele Atheisten sich gemeldet hätten.

Ich finde es nur schade, das Er nicht die eigentlich erwünschte Hilfe bekommt, sondern dazu geraten wird, so zu bleiben wie er ist.

Nun gut, muss jeder selber wissen was Er tut.

Es waren lediglich nur meine Gedanken und es braucht mir niemand zustimmen.

1

Durch das Gebet. Bleibe mit deinem Anliegen mit Gott in Kontakt. Bitte ihn, Dir den Weg zum Glauben zu zeigen. 

Jeder Christ macht Wüstenzeiten durch. Zeiten in denen er seinen Glauben hinterfragt. Solche Zeiten haben wahrscheinlich auch deine Eltern erlebt.

Sich zu etwas zwingen, das bringt nichts. DEN WEG zu Gott, den gibt es leider nicht. Mögliche Wege:

Eine Kirche finden, in denen es vor allem Jugendliche hat. Ein Beispiel ist das https://www.icf.church/de/locations/ oder youtube "Jugendkirchen". Ich hoffe, in deiner Nähe hat es eine solche Kinder.

Videos schauen bei youtube "Mensch Gott" oder "Jugendliche erleben Jesus"

E-Book oder Bücher lesen wie 

Alice Gray

Eine Kerze für Sarah

Alice Gray

Per Anhalter in den Himmel

Wahre Geschichten für Teens

Irene Dunlap

Feuer für den Glauben

youtube - z. B. folgende Gruppen und Sänger hören

Gruppe Newboys   

             
Michael  w. smith                           

Audio Adrenaline

Francesca Battistelli

 Holly Star                            

TobyMac                             

Saymo’k

Mc Fehl

Davee

Was möchtest Du wissen?