Wie kann ich zum Glauben finden?

24 Antworten

Ich denke, da muss man nicht großartig nach suchen. Wir alle haben Fragen bezüglich unserer Herkunft, unseres Daseins usw. - zumindest die meisten.

Nun gibt es entweder die Möglichkeit, dies alles als gegeben zu betrachten oder aber einen religiösen Weg zu beschreiten - also versuchen dem Ursprung entgegenzublicken. Letztgenannter Weg erfolgt in der Regel über eine Ansammlung Gleichgesinnter, die sich innerhalb einer Religionsgemeinschaft befinden.

Wir Menschen wissen einfach zu wenig - also bietet uns keine andere Alternative, wenn es darum geht mit unserem Inneren besser klar kommen zu können.

Ich bin der Meinung, das das für Menschen wie dich und mich nicht möglich ist.

Ich schätze auch, das mein Leben leichter wäre, wenn ich "glauben" würde, aber ich kann mir nichts einreden, von dem ich überzeugt bin, das es Unsinn ist. Warum willst du das unbedingt?

Ich kann mir aber gut vorstellen, das dieses "deine Familie anlügen" dich unglücklich macht, und dir deine Familie deswegen so Glücklich vorkommt.

Ich würde deinen Eltern die Wahrheit sagen, ich denke das wäre eine große Erleichterung für dich. Vielleicht erfährst du dann auch Sachen, die dich überraschen?!

Beginne damit, zu deinen Eltern ehrlich zu sein! Es gibt nichts, wofür du dich schämen musst! Egal wie auch immer deine Eltern reagieren werden, gehe deinen Weg! So beginnt alles! Viel Mut und Kraft wünsche ich dir von Herzen! Patrickson

Woher ich das weiß:Beruf – Ich will Menschen verstehen, nicht durchschauen.

Hallo ABColle!

Wenn du eine Familie hast, mit der man, wie es sein sollte, reden kann, musst du nicht an Gottt glauben, um glücklich mit ihnen zusammenzuleben. In unserer heutigen, einigermaßen aufgeklärten Gesellschaft müssen deine Eltern deine Einstellungen akzeptieren. Fals du schon über 12 bist, hast du nach Gesetzgeber sowieso freie Wahl, ob du religiös sein möchtest oder nicht. Aber ich nehme an, dass das Ganze nicht in einen Rechtsstreit ausarten soll.

Also: Sei Ehrlich. Vermutlich werden deine Eltern versuchen, dich zu überzeugen, aber, ich bin auch ehrlich, es gibt eigentlich kein Argument, was einen zweifelnden Menschen wirklich umkehren können sollte.

Dein persönlicher Atheismus muss dich aber nicht davon abhalten, die familiären Rituale weiterhin mit zu vollziehen: Kirchengang, Weihnachten, Umzüge, Ostern usw. Auch Atheistenfamilien feiern z.B. Weihnachten, auch für sie ist es ein Fest der Einkehr, Barmherzigkeit, Liebe und Familie. Manche gehen dann sogar zur Christvesper, einfach um sich mit Bekannten/Freunden zu treffen und das Fest zu begehen, jeder auf seine Weise. Also kannst du auch weiter "mitmachen".  Vorausgesetzt ist dein Wille, mitzumachen. Falls nicht, dann nicht. Das ist dir selbst überlassen.

Sie wirken alle so sehr glücklich auf mich.

Warum bist du nicht glücklich? Glaube ist nicht zwingend ein Grund, glücklich zu sein (Atheisten können genauso glücklich sein), was ist die Ursache für den Unterschied? Fühlst du dich durch deinen Nicht-Glauben ausgegrenzt? Falls ja, musst du eigentlich nicht, siehe vorheriger Absatz. Falls nicht, weswegen dann?

Ich wünsche dir viel Kraft, Gelingen und Standhaftigkeit. Gebe nicht klein bei, bloß um einer Diskussion auszuweichen. Vertraue deinem Verstand.

Gruß

JM

Also ich kann verstehen was du durchmachst ein Freund von mir war in einer ähnlichen Situation er hat seinen Eltern gesagt das er das ganze unwichtig findet weile es keine Beweise für die Existenz eines Gottesdienst gibt aber auch keine Beweise gegen die Existenz eines gottes.Aber er fände die ideale des Christentums immer gut. Zu dem nicht glücklich sein deine Familie findet ihr Glück durch den Glauben aber du hast als "ungläubiger" die Möglichkeit durch andere Dinge glücklich zu werden ich habe das Glück durch die astronomie die jetzt mein Beruf ist gefunden wäre ich gläubig wäre das nicht gegangen

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