Glaubt ihr, dass es den Teufel gibt?

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18 Antworten

Hallo Koala41,

viele glauben heutzutage zwar, der Teufel sei entweder ein Fabelwesen oder das Prinzip des Bösen. Die Bibel zeigt jedoch, dass es sich bei ihm um eine reale Person handelt. Dort wird er allerdings nicht als ein gehörntes Wesen mit Schwanz und Mistgabel beschrieben, der Menschen in einer Feuerhölle quält. Diese Vorstellungen entstammen eher der griechischen Mythologie. Die Frage ist natürlich, warum es überhaupt einen Satan gibt und woher er kommt.

Auch wenn von Gott alles Leben stammt, hat er dennoch niemanden erschaffen, der böse ist. So heißt es in der Bibel über Gott: "Der FELS, vollkommen ist sein Tun, Denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; Gerecht und gerade ist er" (5. Mose 32:4).

Derjenige, der zu Satan wurde, war ursprünglich einer der vielen treuen Engel Gottes. Wie alle intelligenten Geschöpfe, besitzen auch Engel einen freien Willen, was natürlich auch die Möglichkeit einschließt, sich gegen Gott zu stellen. Das tat auch einer dieser Engel, der in seinem Herzen den Wunsch aufkommen ließ, selbst angebetet zu werden. Er setzte diesen Wunsch in die Tat um, als er die ersten Menschen dazu verleitete, auf ihn zu hören, statt auf Gott. Dadurch machte er sich selbst zu Satan, denn dieser Name bedeutet in Wirklichkeit  "Widersacher". Dass es sich bei ihm um ein real existierendes Wesen handelt, zeigt auch Jesus Christus, der von ihm als von dem "Herrscher dieser Welt" sprach (Johannes 12:31).

Außerdem zeigt eine Begebenheit aus dem Leben Jesu, dass Satan eine Person ist und nicht lediglich das Böse verkörpert. Der Bibelbericht sagt: "Dann wurde Jesus vom Geist in die Wildnis hinaufgeführt, um vom Teufel versucht zu werden. Nachdem er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. Auch kam der VERSUCHER und sagte zu ihm: „Wenn du ein Sohn Gottes bist, so sage diesen Steinen, dass sie Brote werden.“ Er aber antwortete und sprach: „Es steht geschrieben: ‚Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jeder Äußerung, die durch den Mund Jehovas ausgeht.‘  “ Dann nahm ihn der Teufel mit in die heilige Stadt, und er stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sagte zu ihm: „Wenn du ein Sohn Gottes bist, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben: ‚Seinen Engeln wird er deinetwegen Befehl geben, und auf ihren Händen werden sie dich tragen, damit du deinen Fuß niemals an einen Stein stößt.‘  “ Jesus sprach zu ihm: „Wieder steht geschrieben: ‚Du sollst Jehova, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.‘  “ Wieder nahm ihn der Teufel mit auf einen ungewöhnlich hohen Berg und zeigte ihm alle Königreiche der Welt und ihre Herrlichkeit, und er sagte zu ihm: „Alle diese Dinge will ich dir geben, wenn du niederfällst und mir einen Akt der Anbetung erweist.“ Da sprach Jesus zu ihm: „Geh weg, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘  “ (Matthäus 4:1-10)

Ein Zwiegespräch zwischen Jesus und dem Teufel war nur möglich, wenn es sich bei ihm um eine Person handelt. In dem zitierten Text fällt auch eines auf: Satan bot in einer seiner Versuchungen Jesus alle Königreiche der Welt an. Das konnte er nur tun, wenn er auch im Besitz dieser Königreiche gewesen ist. Daraus ist abzuleiten, dass Satan ein sehr böses Geistwesen ist, der unsichtbar Macht über die Menschheit ausübt. Das ist in Übereinstimmung mit dem, was der Apostel Johannes in einem seiner Briefe schrieb: "Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist." (1. Johannes 5:19).

Es ist also wichtig, sich nicht nur über die Identität des Satans im Klaren zu sein, sondern sich auch vor seinem Einfluss in Acht zu nehmen. Die Bibel liefert uns eine Fülle von Informationen, die uns dabei behilflich sind. Allein schon aus diesem Grund lohnt sich ein genauer Blick in die Bibel.

LG Philipp




Philipp59 29.05.2017, 06:52

Vielen Dank für den Stern!

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Wo Menschen religiös sind, paßt bis auf möglicherweise sehr wenige Ausnahmen so manches gar nicht zusammen, wenn einerseits an die Existenz Gottes geglaubt wird und andererseits nicht an die Existenz des Teufels. Bei mindestens den meisten Religionen ist nämlich aus dem Kontext heraus das eine die Bedingung für das andere.

Ein Problem des gesamten Themas ist, daß es einen markanten Unterschied zwischen "glauben" und "glauben" gibt. So gibt es Gläubige, die zumindest ein wenig bemüht sind, ihren Glauben der Logik anzupassen, und es gibt andere Gläubige, die prinzipiell alles märchenhaft sehen und sehen wollen und möglicherweise (ich weiß es aber nicht) sogar noch den Tod als umherwandelnden Knochenmann mit einer Sense auf der Schulter sehen.

Doch muß man sich die Dinge immer so kompliziert wie möglich machen? Genügt es nicht, einfach nur zu begreifen, daß schädliches Verhalten tatsächlich schädliche Folgen nach sich zieht? Jedes und alles falsch machen und dann "dem Teufel" die Schuld an allem geben, damit man sich selbst weiterhin unschuldig fühlen kann, halte ich für ausgesprochen daneben gedacht.

Und warum sollte irgendwo der Teufel sitzen und ausgerechnet diejenigen bestrafen, die streng das getan haben, was der Teufel wollte? Wie paßt das zu einer Religion, die doch ausdrückt, daß der Teufel diejenigen verfolgt, die sich ihm nicht unterwerfen wollen?

Wodurch sind denn Begriffe wie Gott oder Teufel usw. definiert? Es ist doch so, daß diese Begriffe ausschließlich durch von Menschen zugeschriebene Eigenschaften definiert sind und daß es sich jeweils um Sammelbezeichnungen handelt, die dann zu Trägern eines jeweilligen Eigenschaftenkomplexes werden (alle guten Eigenschaften zusammen = Gott, alle bösen Eigenschaften zusammen = Teufel).

Den Teufel gibt es nicht als irgendein lebendiges Wesen in der Außen- oder Unterwelt, nur in der menschlichen Innenwelt. Er ist ein Sinnbild für den "Verführer" im eigenen Geist... 

Menschen, die Selbsterkenntnis betreiben, wissen um das sog. Böse im eigenen Verstand. Alle (Selbst-) Bewertungen, Urteile, Zweifel, Grübeln, Spaltungen, Ängste, Süchte, Projektionen, Schuldzuweisungen, Neid, Gier, Hass, Lügen usw. sind "teuflisch"... 

Ich halte den Teufel nicht für ein real existierendes Wesen, sondern ich denke, es ist lediglich ein Symbol für Triebe, Egoismus, Konflikte und Negatives:

https://www.gutefrage.net/frage/glaubt-jemand-von-euch-schon-einmal-den-teufel-gesehen-zu-haben?

Wir sind somit sowohl konstruktiver Gott, als auch destruktiver Teufel. Somit schaffen wir uns also auch Himmel und Hölle selbst.

Je nachdem, wie wir unser eigenes Verhalten und das unserer Umwelt bewerten, sehen wir eben das Paradies, oder aber die Hölle.

Ja, als Satanist glaube ich selbstverständlich an den Teufel, ich habe nur ein gänzlich anders Bild von diesem als unter Christen üblich.

Ich persönlich sehe Satan nicht als böse an sonder als Gut, ich sehe in ihm den jenigen der die Menschheit von Gottes Joch befreit, er hat uns die Erkenntnis Geschenkt die es uns ermöglich uns von Gott und seiner Tyrannei abzuwenden und wahrhaft Frei zu sein.

Teufel-Entstehung

der teufel (luzifer) ist eine gottheit, der es vom schöpfergott untersagt wurde, sich weiterzuentwickeln.

---deshalb steht der teufel auf einem entwicklungsstand, der der heutigen welt nicht angepaßt ist.

---er wirkt also mit alten kräften, die sich in unserer welt als VERSUCHUNGEN äußern.

---aber nur, indem die menschen, die in versuchungen reinfallen und deshalb selber die konsquenzen tragen müssen, können sie den unterschied zwischen gut und böse erlernen.

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1.Mose 3,5

... Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esset, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.

Nur Menschen die an Gott glauben, glauben auch das es eine Teufel gibt,. Bilde dir dein eigenes Urteil.

Garfield0001 28.02.2017, 14:23

Und nur weil man an etwas nicht glaubt, existiert es auch nicht

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Der Teufel oder auch Satan genannt, ist ein gefallener Engel, der im Hinmel Stolz und aegoismus in sich wntwickelt hat. - Er wollte genau so angebetet werden wie Gott. Deshalb entstand auch die allererste Lüge, die in die Welt kam : Die Frucht vom Baum der Erkenntnis. Er manipulierte Eva durch eine Schlange, dass sie genau so werden würde wie Gott - erkennen, was gut und böse sei.. Gott hätte niemals verboten von dieser Frucht zu essen.. Satan "der Vater der Lüge" treibt sein unwesen auf der Erde, da er Menschen manipulieren möchte, es gäbe keinen Gott oder Menschen seien in der Lage über sich selber herrschen zu können.

Wenn man die Bibel analysiert, versteht man sie. Man glaubt nicht, dass sie ein reines Märchenbuch sei. Die Ereignisse zuehen sich wie ein roter Faden in der Bibel. Ich kann ein Urteil fällen, da ich mich damit befasst habe. Viele verleugnen die Bibel, weil sie von anderen gehört haben, dass die schrott sei usw.. Aber selber zu "forschen" erfordert Zeit und Kraft die viele gar nicht aufbringen wollen. deshalb glauben sie an eine vorgefertigte Meinung :)

Der Teufel (für den in der Bibel auch die Begriffe Satan, Luzifer, Leviathan, Schlange, Drache verwendet werden) war ein höherer Engel (Engelfürst), der seinen freien Willen dazu verwendet hat, von Gott abzufallen, da er selbst wie Gott sein wollte. Er verführte einen Teil der Engel dazu, seiner Rebellion zu folgen. Die von Gott abgefallenen Engel werden als Dämonen bezeichnet.

Keinesfalls regiert der Teufel in der Hölle oder quält dort Menschen. Ganz im Gegenteil wird er für seine Rebellion gegen Gott selbst einmal bestraft werden: "Und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo das Tier ist und der falsche Prophet, und sie werden gepeinigt werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit" (Offenbarung 20,10).

Jesus sagte über den Teufel: "Der war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben" (Johannes 8,44).

Mehr Infos über Saten finden sich hier: https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=3583

Als Mann der Wissenschaft glaube ich grundsätzlich nicht.

Besonders nicht an Fabelwesen aus Märchen und Mythen die von bronzezeitlichen Schaf- und Ziegenhirten erfunden wurden, die weder lesen noch schreiben konnten, die Erde für eine Scheibe hielten und an schlechten Zähnen gestorben sind.

Da ich bemerke dass mein vorheriger Kommentar entfernt wurde, möchte ich betonen dass es sich um die reine Wahrheit handelt und daher in keinster Weise regelwidrig ist.

Wer mit der Wahrheit nicht klarkommt, soll sich aus dem Internet und der Welt zurückziehen und unter einem Stein leben.

Ich sehe den Satan als von Gott gefallener Engel. Er bringt das Böse in die Welt und wird auch später selbst in der Hölle sein. WICHTIG ist: Der Satan ist sehr mächtig. Gott hingegen ist allmächtig und damit mächtiger als er.

ich Glaube, wass es böse Geistwesen gibt und ich glaube, dass man nach dem Tod, wenn man sehr schlecht war vielleicht eine weile zu diesen bösen wesen kommt. oder an einen unschönen Ort.

Aber grundsätzlich glaube ich an die Reinkarnation. Das mit Gut oder Böse, Schwarz oder Weis, ewiger Himmel oder ewige Hölle ist unwarscheinlich.

Dxmklvw 01.03.2017, 13:08

Ich meine, es ist maßgeblich, nach welcher Methode man etwas glaubt.

Wer jedes und alles personifiziert, der neigt sicher auch noch dazu, den Neid, den Hass usw. zu personifizieren und dahinter ein schrecklich aussehendes Monster zu vermuten, das nachts durch die Straßen schleicht und kleine Kinder fressen will.

Man kann aber auch alles ein wenig anders beurteilen und sich klar machen, daß es z. B. den Individualgeist gibt (den "normalen" menschlichen Geist), daneben auch auch den Gruppengeist, der wie ein eigenständiges Lebewesen wirkt und meistenteils den Individualgeist domitiert und oftmals auch versklavt.

Das wäre u. a. auch eine Erklärung dafür, warum z. B. manche Politiker ihre "ganz persönliche" Meinung haben, bei politischen Entscheidungen aber der Parteidisziplin auch dann folgen, wenn diese das genaue Gegenteil der persönlichen Meinung ist.

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Es spielt keine Rolle was wir glauben wie der teufel ist. Das es ihn gibt berichtet die Bibel auch einige Eigenschaften seines Wesens. Alles was nicht in der Bibel darüber steht ist also nur Phantasie.

den teufel spürt das völkchen nie,

und wenn er es am kragen hätte (goethe)


Der Teufel bestraft lt. Bibel niemanden. Er wird selbst bestraft, sobald er in die Hölle kommt. Da ist er nämlich noch gar nicht.
Noch ist er der Herr der Welt, aus dem Grund gibt es soviel böses

Nein. Wenn, dann höchstens in Menschengestalt. Und zwar mehr als einen.

Der Teufel "bestraft" keine Sünder, er ist ja der Größte derer (Joh.8,44).

Das Gericht Gottes wird die Sünder zurechtweisen (Micha 4,3).

Der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) geht in Gefangenschaft (Offb.20,2), nachdem er seine "Weltkirche" bis zum Schluss verführt hat (Offb.17,1-6).

Da Gott ohne Lucifer nicht existieren kann muss es für alle, die and Gott glauben, auch den Teufel geben :)

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