Wie kann ich herausfinden, ob Lehrer der richtige Beruf für mich ist?

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Hi Norasophie,

ob Lehrer der richtige Beruf für Dich ist,  ist eine sehr sehr allgemeine Frage.

Einer Lösung kann man sich nur Punkt für Punkt nähern.  Man muss eine Art Fragenkatalog aufstellen und diesen Punkt für Punkt abarbeiten.

Daß Du das gern möchtest , steht wohl ausser Frage.  Also,  erste Hürde - der Berufswunsch - genommen.

Folgender Punkt scheint Dir am wichtigsten:

Hast Du die Selbstsicherheit,  Lehrer zu sein , d.h. letztendlich eine Klasse zu führen ?

Du möchtest nicht ein Lehrer ohne Durchsetzungsvermögen sein , also einer dem alle Schüler auf der Nase herumtanzen.  Das kann ich gut verstehen.  Gehört auch zum Erfolg eines guten Lehrers , daß er das kann.

Hier hängt viel von der natürlichen Autorität einer lehrenden Person ab.  Es gibt sicherlich Techniken, die man erlernen kann.  Ob einem das während des pädagogischen Studiums wirklich vermittelt wird ? Fragezeichen !

Da muss eine natürliche Autorität in Dir vorhanden sein.  Das kannst nur Du selbst wissen. 

Hören Dir Schulkameraden , Freunde usw.  genau und aufmerksam zu, wenn Du etwas in der Gruppe erzählst ?  Oder musst Du dich immer etwas gezwungen in Gespräche einbringen ?   Wirst Du immer sehr schnell von anderen Personen im Redefluss unterbrochen ?  Sprichst Du gern in der Klasse vor anderen ? 

Da musst Du dich genau und möglichst objektiv (so gut es halt geht)   beobachten . 

Wenn Du bei diesen Fragen zu einem positiven Ergebnis kommst, hast Du die Haupthürde in Deiner Selbstbeurteilung auf dem Weg zu einem später respektierten Lehrer schon genommen.   Ich sage mal so aus dem Bauch:  Dann schaffst Du das !!

Deine kleinen Unsicherheiten, ob nun mal Leute über Dich lächeln oder lästern sollten etc....  sind NICHT so wichtig wie Du glaubst.  In Deinem jungen Alter ist das mehr als normal.  Da denkt das jeder Mensch.  Das geht bei fast allen jungen Menschen auch ganz schnell wieder vorbei.  Man merkt schnell, daß man gar nicht immer gemeint ist und daß es ohnehin nicht wichtig und langlebig ist, was die Lästerer da von sich geben.  Nebenbei:  Die haben das auch nach einigen Stunden schon wieder vergessen und lästern schon über die nächsten....  Insgesamt ein unwichtiges Thema,  das Du schnell überwunden haben wirst.

Ob Du nun lebensfroh und offen bist,  wird für den Lehrerberuf vielleicht mal (ganz selten) von Bedeutung sein - wohl eher im späteren Kollegenkreis (!)  -  aber entscheidend wird das nicht sein.  Davon ab sind das gute Charaktereigenschaften, die es zu pflegen gilt - für´s Leben !

Wichtiger für den späteren Beruf:   Hast Du eine Begabung,  anderen Menschen etwas beizubringen ?  Da finde ich die Fragen/Ideen von Dea sehr passend.  Hast Du dich schon mal erprobt ?  ich meine damit,  hast Du schon mal eine bestimmte Gruppe / Arbeitsgruppe in der Schule/Klasse geleitet ?  Hast Du schon mal in der Freizeit eine kleine Gruppe unterrichtet bzw. geleitet ?   Übungsleiter, Jugendarbeit,  Sport (!)  oder ähnliches ?

Hast Du schon mal einem Kind etwas beigebracht -  z.B. etwas ganz einfaches wie Schnürsenkel binden, Knoten machen oder gar Fahrradfahren ??   Da kann man seine eigenen Fähigkeiten gut beobachten.

Das kann nur jeder  bei sich selbst untersuchen.  Hier überhaupt nicht beantwortbar.

Ok,  das Pädagogik-Studium vermittelt einige Möglichkeiten und "Tricks"  ,  Selbstsicherheit vor einer Klasse aufzubauen und diese darzustellen.   Bißchen liegt die Betonung auf Darstellen.    Ich glaube nämlich nicht, daß das Erlernen von Unterrichtsmethoden ausreicht.

Es muss eine gewisse Autorität von innen heraus schon in der Charakterveranlagung da sein,  um dauerhaft und in jeder Situation Selbstsicherheit und Respekt in und vor  der Klasse zu haben.

-

 

Insgesamt bist Du schon auf einem sehr guten Weg, weil Du Deine Fähigkeiten hinterfragst und prüfen möchtest.  Ein so genau abwägender und nachfragender Mensch hat die besten Chancen, sein Ziel zu erreichen.

Viel Erfolg !

 

Damit ist wohl schon fast alles super beantwortet! Das passt auch sehr gut zur Ausbildung von Erwachsenen.

DH!

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.....die Antwort vom Onkel ist ja mal wieder umwerfend.....das hätte ich nicht anders gesagt^^  ;-)

....Moin Berni...   ...winke winke......  ....schönen Samstag wünsch ich Dir.....  ;-)

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@sugarmay13

DH, Berni, Selbstsicherheit, Durchsetzungsvermögen und natürliche Autorität sind ganz wichtig für den Lehrerberuf, wenn nicht gar das Wichtigste ! Ich habe während meiner Schulzeit einige Lehrer genau daran scheitern sehen, die diese Eigenschaften nicht besaßen .

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Also ganz ehrlich, ein guter Lehrer stellt sich bei der Berufswahl diese Frage erst gar nicht. Wenn du schon mit Selbstzweifeln an den Beruf herangehst, hast du gute Chancen, daß die Schüler von heute Kleinvieh aus dir machen.

Ansonsten - geh einfach mal in die nächste Schule, sofern du keine hast, auf die du selbst mal gegangen bist - und rede mit den Lehrern, stell Fragen und gerade deine Ex-Lehrer können sicherlich bei der Berufswahl Ratschläge geben, weil sie dich kennen.

Wenn du ein Typ bist, der dazu neigt, sich verunsichern zu lassen, dann lass lieber die Finger vom Lehrerberuf, denn Kinder verunsichern Lehrer nur allzu gerne. Und ist dein Selbstbewusstsein erst mal im Eimer, dann hast du echt verkackt!

Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Vielleicht machst du erst mal nen Beruf, der dir hilft, dein Selbstbewusstsein zu stärken und der sich mit dem Lehrerberuf gut kombinieren lässt. Zum Beispiel Wärter im Strafvollzug, Soldat, Polizist oder so.

Geh einfach zu Leuten, die den Beruf ausüben, denn im persönlichen Gespräch können die dir weiterhelfen. Oder du gehst du einer Uni für Lehrer und redest mit den Profs dort.

Pädagogik kann man studieren und man kann sie lernen.

 

Engagiere dich in der Jugendarbeit... werde zB Übungsleiter oder so. Das übt schon mal.

 

Ich habe viele Jahre Reitunterricht erteilt... udn glaub mir, das ist auch nicht einfacher als Schulunterricht! In der Halle hat man nciht nur die Reiter, sondern auch noch die Pferde im Blick und "darf" sich hinterher mit ehrgeizigen Eltern rumschlagen. In der Theorie stösst man immer wieder auf "Wozu brauch ich den Mist"-Typen oder auf Reiter, die nie begriffen haben, dass man in jedem bereich auch eine theoretische Grundlage haben sollte.

 

All diese Sachen unter einen Hut zu bringen war eine tägliche Herausforderung.Und man lernt vor allem auch durch Erfahrung.

Lehramt Leipzig (Ethik, Französisch)?

Ich möchte ab kommendem Jahr Lehramt für das Gymnasium studieren. Evtl. auch gern Psychologie und Französisch, doch da ich die Kombi nirgends in meiner Nähe fand nun Ethik und Französisch. Mein Cousin studierte in Leipzig und auch sonst hab ich nur Gutes gehört, daher präferiere ich nun die Uni dort. Ich war bereit schon zum Tag der offenen Tür bzw. zum Studieninformationstag dort. Französisch schien mir bereits recht sympathisch, auch wenn ich mir bewusst bin, dass das Studium nicht viel mit dem Lehrerberuf zu tun hat, sondern viel zu tief geht. Von Ethik habe ich mir bislang allerdings noch keinen großen Einblick machen können. Viele sagen immer, das Ethikstudium sei unglaublich anspruchsvoll, tiefgründig und anstrengend. Zwar stehe ich seit der 9. in Ethik 1 und habe auch einen Lehrer, den viele meiner Klassenkameraden als anspruchsvoll beschreiben, doch gehöre ich allgemein betrachtet zwar zu den gute/sehr guten, jedoch nicht überdimensional guten Schülern - werde wahrscheinlich ein Abi um 1,9-2,1 machen. Daher hab ich nun Angst, dass das Ethikstudium evtl. zu kompliziert für mich sein könnte, zumal man an der Uni Leipzig ja Philosophie studiert und kein Ethik direkt und auch in diesem Fach wird man viel mehr lernen und können müssen, als man als Lehrer später braucht.

Daher die Frage, am besten an Lehramtsstudenten in Leipzig, ist das Studium wirklich so hochtrabend, wie besagt oder doch gut machbar?

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Wer hat Recht - ich oder mein Lehrer (Physik, Induktionsspannung)?

Hallo!

Ich habe in Physik ein paar Differenzen mit meinem Lehrer bezüglich einer Aufgabe (Grafik siehe Anhang). Sie lautet:

"Beschreiben Sie die aufeinander folgend auftretenden Induktionsspannungen, wenn sich die Rahmenspule im Bild zunächst der Magnetfläche nähert, sie dann mehr und mehr bedeckt und schließlich wieder von ihr herabgleitet! Erklären Sie die Effekte auf der Grundlage der Gleichung U ind = -N * A * dB/dt !"

Also: Diese Gleichung besagt doch, dass A konstant ist und B sich mit fortschreitendem t ändert (da B lt. Gleichung von t abhänhig ist). Meiner Auffassung nach muss man aber B konstant lassen und A mit laufendem t ändern, denn ich habe es so verstanden:

  • A: Die vim Magnetfeld durchsetzte Fläche der Leiterspule
  • B: Feldstärke der Platte

Macht auch Sinn, da man ja die Rahmenspule über das Ding bewegt und genau dann eine Spannung induziert wird, wenn die Leiterspule in das Magnetfeld eintritt, bis die Spule ganz drin ist (und das Gleiche natürlich auch, wenn sie wieder von dieser herabgleitet).

Mein Lehrer ist entgegen meiner Meinung (und der Meinung des Kurses) der Ansicht, dass A die Fläche der Magnetplatte sei. Nun stellt sich die Frage: Warum ändert sich B? Meine einzig logische Erklärung wäre folgende: Wenn ein Strom durch die Leiterschleife fließt, entsteht um den Draht ein ringförmiges Magnetfeld (also in "Ringen um den Draht"). Dieses verstärkt eventuell das B-Feld der Magnetplatte.

Allerdings ist das Problem, dass auch bei einem offenen Stromkreis eine Spannung beim Ein- und Austreten der Schleife in dieses Feld zu messen ist.

Wer liegt richtig - ich oder mein Lehrer? Wen ich richtig liege: Wie kann ich ihn davon überzeugen? Ich habe mir ernsthaft Mühe gemacht, das zu verstehen und ich bin nun komplett irritiert. Das macht mich ziemlich sauer, um ehrlich zu sein.

Danke für eure Mühe und einen schönen Abend noch!

LG

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Fahrlehrer ist intolerant und unfreundlich, was tun?

Also, ich mache seit 4 Wochen meinen Führerschein, hatte jetzt meine 5. Doppelfahrstunde (also 10.) und komme gar nicht mit meinem Legrer klar. Schon ungefähr 10 Stunden, bevor die Stunde losgeht, bekomme ich Panik, mir wird schlecht o.Ä. Seine Qualitäten als Mensch sind unter aller Sau. Er redet abfällig über Frauen und andere Teilnehmer im Straßenverkehr(das ist teilweise echt sehr sexistisch), ist intolerant und teilweise schon rassistsich. Das macht ihn ja schon unsympathisch genug. Auch lästert er über Fahranfänger und redet abfällig über die Fahrschüler. Seine Qualitäten als Lehrer sind furchtbar. Ich hab das Gefühl, dass ich alles falsch mache, obwohl ich weiß, dass ich Sachen wie zB die Rückversicherung IMMER mache. Er meint aber, er sieht das nie. (bis jetzt hab ich noch niemanden umgefahren, ich scheine es also nicht falsch zu machen) Er sagt mir in einer unbekannten Situation teilweise 5 Sachen gleichzeitig, an die ich denken muss und wenn ich selbstständig an was denke (zB schalten oder so), mault er mich an, dass ich ja an 2 von den gesagten Sachen nicht gedacht habe. Er sagt seit der 1. Fahrstunde, dass ich immer "auf Befehle" warte. Er redet aber nie mit mir und wenn ich ihn was frage, ist er pissig. Nun hat sich meine Mutter eingeschaltet (ich bin 17) und will mal eine Stunde mitfahren, um ihm mal die Meinung zu sagen. Als ich ihn das gefragt habe, war er schlecht drauf, wieso um alles in der Welt meine Mutter mitfahren will und was es ihr bringt. Meine Antwort war "Vielleicht, weil sie sehen will, wo ihr Kind so viel Geld rein steckt?" Er hat daraufhin gefragt, wie alt ich denn sei und gemeint "hm, dann muss ich DIE ja auch noch mitfahren lassen". Ich hab echt keinen Plan, was ich machen soll. Denn selbst wenn ich ihm die Meinung sage, geht er mich nur an und schiebt mir die Schuld in die Schuhe. Auch wurde gesagt, ich kann den Führerschein in den Ferien schaffen (ich hatte schließlich immer Zeit) beziehungsweise zumindest die Nachtfahrten. Er weigert sich jetzt, mit mir die Sonderfahren anzufangen, weil ich noch zu unselbstständig bin. Auch setzt er Dinge voraus, die ich wissen muss (am Anfang schalten, treten, rückwärts etc), zu dem Zeitpunkt aber gar nicht wissen kann. Andere Dinge, die ich beherrsche, sagt er aber immer 4 mal.

Danke für die Hilfe schon mal!

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Ausbildung oder doch Arbeitslos?

Ich besuche momentan eine Fachoberschule möchte diese aber so bald wie möglich beenden bzw. abbrechen.

Früher war ich in der Schule gegenüber anderen sehr provokativ und beleidigend, ich konnte mich damals nicht verteidigen und war/ bin sehr empfindlich. Ich denke ich war sehr unzufrieden. Ich habe damals sehr viel gelesen und konnte dadurch in eine "andere" Welt ein wenig flüchten. Ab ca. 13 Jahren habe ich dann meine Zeit eher mit PC Spielen verbracht.

Schule ist immer mit Leistungsdruck verbunden. Lehrer haben meinen Fleiß nie wirklich mit guten Noten belohnt. Ich habe für Hausaufgaben nicht 2 sondern 4 bis 6 Stunden gebraucht habe, aber ich denke ich konnte mich schon damals einfach nicht auf Aufgaben von anderen Menschen, die ich persönlich für langweilig oder sinnlos halte konzentrieren. Im Unterricht sowie Zuhause. 

Ich habe mich schon früh ein wenig "anders" gefühlt und wollte nie einen Freund oder einen Spielkameraden haben, ich bin einfach schon immer sehr gerne alleine.

Mein IQ ist >120, das bringt einem im Leben aber leider nicht wirklich viel, man muss in das System hineinpassen, deshalb gibt es eine Schule. Psychologen meinten früher immer ich habe eine "hohe Begabung" oder sei "hochbegabt" leider bringt es mir nicht viel, ich würde mich gerne mehr anpassen können. Heute habe ich nur die mittlere Reife in Bayern bestanden (mit 3,00) und musste die 10. Klasse wiederholen. Mittlerweile habe ich gelernt mich zu beherrschen und anderen zuzuhören und Gespräche zu führen ohne andere Menschen zu verbessern. Ich habe aber ein Problem mit nutzlosen Gesprächen wie z.B. Smalltalk. Ich kann mich sehr gut beherrschen. Manchmal glaube ich, dass ich ADS habe. Da ich bei Gesprächen oder dem Unterricht nicht folgen kann, ich träume vor mich hin.Über die vergangenen Jahre wurden meine Probleme leider immer schwerwiegender, ich denke mittlerweile hin und wieder, das ich verrückt werde, vor allem wenn ich in der Schule sitze. Ich kann mich nicht konzentrieren und denke über irgendwas belangloses nach. Zuhause ist das genauso, meine einzigen Tätigkeiten neben der Schule sind, nachdenken, PC und Schlafen. Dadurch fühle ich mich glücklich. :D

Wieso habe ich so lange durchgehalten ohne verrückt zu werden? Meine Mutter hat mir in allem geholfen.

Ich habe eine gewisse Abneigung gegen Menschen, da mir die meisten oberflächlich, naiv und dumm vorkommen. Ich versuche schon jahrelang mich zu ändern, aber ich kann es einfach nicht mehr, ich habe keine richtige Soziale Phobie, glaube ich, da ich mit einigen Menschen ganz normal sprechen kann und es mich auch interessiert was sie zu erzählen haben, grundsätzlich überfordert mich das sehr stark mit anderen menschen zu sprechen oder irgendwelche sinnlosen dinge machen wie ein Text abschreiben, da ich dadurch nichts lernen kann. Ich fühle mich meistens einfach Missverstanden.

Nun meine Frage: In welcher Ausbildung kann ich kreativ sein, habe wenig mit Menschen und mit Stress zu tun?

Danke für eure Zeit 

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Macht das deutsche Schulsystem einen tieferen Sinn?

Hallo an alle, die das hier lesen,

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Jeden Morgen aufstehen und zu wissen, dass das wieder von vorne los geht, aber du gesetzlich verpflichtet jetzt in die Schule musst, ist echt schlimm und nervig. Es gibt aber auch keine Chance, dagegen was zu unternehmen, was mich sehr stört, als lösungsorientierter Mensch in so gut wie allen Problemen. Es hat sich bei mir eine Art Depression entwickelt. Viele haben so gut wie keine Probleme mit der Schule, ich jedoch und andere auch, haben sehr starke Probleme. Und ein Problem zu haben, das ich nicht lösen kann, womit ich jeden Tag konfrontiert werde, macht mich wahnsinnig.

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Danke im Vorraus, trotz eines sehr hasserfüllten Textes! :=)

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Darf der Lehrer die Schweigepflicht brechen?

Also es geht darum, dass ich seit längerer Zeit Probleme habe also psychische und ich habe das Gefühl, dass sich das teilweise auch auf meinen Körper auswirkt (nur eine Vermutung!)Ich kann nämlich nicht gut "am Stück" schlafen, bin richtig schlapp, kann mich nicht konzentrieren, bin entweder voll gut drauf oder voll "down" und habe ein bisschen ein komisches Essverhalten.Ich rede jetzt nicht von einer Essstörung, denn es ist längst nicht so schlimm, aber manchmal "hungere" ich ein bis zwei Tage und dann esse ich alles was ich sehe und ich bin nicht stolz darauf aber meistens versuche ich mich dann zum Erbrechen zu bringen.
Ich schreibe das hier alles so lange damit man versteht, dass ich NICHT Probleme habe wie : "Mein Freund mit dem ich zwei Wochen zusammen war hat Schluss gemacht und mein Leben ist jetzt sinnlos." Oder "Meine Eltern verbieten mir mit vierzehn saufen zu gehen." Denn sowas sind meiner Meinung nach keine Probleme.
Also um zurück zum Thema zu kommen: mir geht es nicht sonderlich gut und ich habe wirklich lange überlegt wen ich um Hilfe bitten könnte.Meine Eltern sind wirklich die aller aller letzten die ich fragen möchte, denn teilweise kommen die Probleme von ihnen aus ABER bevor das jemand denkt, NEIN meine Eltern schlagen mich NICHT. Und sie lassen sich auch nicht scheiden, aber es ist eine lange lange Geschichte die ich hier nicht beschreiben kann. Und Freunde wollte ich auch nicht fragen, Verwandte auch nicht und dann fielen mir halt wirklich nur noch Lehrer ein. Es ist auch so, dass ich schon einmal von meiner Klassenlehrerin gefragt wurde ob alles in Ordnung ist, weil viele Lehrer auf bei einer Konferenz wohl angemerkt hatte, dass ich nicht so "fit" aussehe und ruhig geworden bin.Zu diesem Zeitpunkt (ist garnicht so lange her) fragte ich mich immer wer bitte seine Probleme seinen Lehrern erzählt, denn erstens dachte ich, dass die Lehrer das nicht interessiert und zweitens war mir das viel zu privat und "peinlich" außerdem hatte ich Angst, dass meine Lehrer denken könnten meine Eltern wären "böse" oder mich selber "abstempeln" würden. Aber mittlerweile weiß ich nicht zu wem ich gehen sollte und ein Lehrer von mir hat gesagt ich kann immer zu ihm kommen und er würde mir helfen. Ich habe aber Angst, dass wenn er den Verdacht hat, dass ich selbstmordgefährdet bin er meinen Eltern bescheid sagen MUSS. Also ist meine Frage ob er das überhaupt verraten dürfte oder ob es ihm verboten ist?

Vielen Dank fürs lesen ich finde das nicht selbstverständlich, dass jemand diesen laaangen Text liest und antwortet.Und entschuldigt bitte das es so lange geworden ist und wahrscheinlich ein Haufen Grammatik-und Rechtschreibfehlern drin sind.
Achso ja und ich fände es super lieb wenn vielleicht jemand antworten könnte der selbst schonmal so ein Gespräch mit Lehrern geführt hat oder vielleicht selber Lehrer/in ist.:)

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