Wie kann ich herausfinden, ob Lehrer der richtige Beruf für mich ist?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi Norasophie,

ob Lehrer der richtige Beruf für Dich ist,  ist eine sehr sehr allgemeine Frage.

Einer Lösung kann man sich nur Punkt für Punkt nähern.  Man muss eine Art Fragenkatalog aufstellen und diesen Punkt für Punkt abarbeiten.

Daß Du das gern möchtest , steht wohl ausser Frage.  Also,  erste Hürde - der Berufswunsch - genommen.

Folgender Punkt scheint Dir am wichtigsten:

Hast Du die Selbstsicherheit,  Lehrer zu sein , d.h. letztendlich eine Klasse zu führen ?

Du möchtest nicht ein Lehrer ohne Durchsetzungsvermögen sein , also einer dem alle Schüler auf der Nase herumtanzen.  Das kann ich gut verstehen.  Gehört auch zum Erfolg eines guten Lehrers , daß er das kann.

Hier hängt viel von der natürlichen Autorität einer lehrenden Person ab.  Es gibt sicherlich Techniken, die man erlernen kann.  Ob einem das während des pädagogischen Studiums wirklich vermittelt wird ? Fragezeichen !

Da muss eine natürliche Autorität in Dir vorhanden sein.  Das kannst nur Du selbst wissen. 

Hören Dir Schulkameraden , Freunde usw.  genau und aufmerksam zu, wenn Du etwas in der Gruppe erzählst ?  Oder musst Du dich immer etwas gezwungen in Gespräche einbringen ?   Wirst Du immer sehr schnell von anderen Personen im Redefluss unterbrochen ?  Sprichst Du gern in der Klasse vor anderen ? 

Da musst Du dich genau und möglichst objektiv (so gut es halt geht)   beobachten . 

Wenn Du bei diesen Fragen zu einem positiven Ergebnis kommst, hast Du die Haupthürde in Deiner Selbstbeurteilung auf dem Weg zu einem später respektierten Lehrer schon genommen.   Ich sage mal so aus dem Bauch:  Dann schaffst Du das !!

Deine kleinen Unsicherheiten, ob nun mal Leute über Dich lächeln oder lästern sollten etc....  sind NICHT so wichtig wie Du glaubst.  In Deinem jungen Alter ist das mehr als normal.  Da denkt das jeder Mensch.  Das geht bei fast allen jungen Menschen auch ganz schnell wieder vorbei.  Man merkt schnell, daß man gar nicht immer gemeint ist und daß es ohnehin nicht wichtig und langlebig ist, was die Lästerer da von sich geben.  Nebenbei:  Die haben das auch nach einigen Stunden schon wieder vergessen und lästern schon über die nächsten....  Insgesamt ein unwichtiges Thema,  das Du schnell überwunden haben wirst.

Ob Du nun lebensfroh und offen bist,  wird für den Lehrerberuf vielleicht mal (ganz selten) von Bedeutung sein - wohl eher im späteren Kollegenkreis (!)  -  aber entscheidend wird das nicht sein.  Davon ab sind das gute Charaktereigenschaften, die es zu pflegen gilt - für´s Leben !

Wichtiger für den späteren Beruf:   Hast Du eine Begabung,  anderen Menschen etwas beizubringen ?  Da finde ich die Fragen/Ideen von Dea sehr passend.  Hast Du dich schon mal erprobt ?  ich meine damit,  hast Du schon mal eine bestimmte Gruppe / Arbeitsgruppe in der Schule/Klasse geleitet ?  Hast Du schon mal in der Freizeit eine kleine Gruppe unterrichtet bzw. geleitet ?   Übungsleiter, Jugendarbeit,  Sport (!)  oder ähnliches ?

Hast Du schon mal einem Kind etwas beigebracht -  z.B. etwas ganz einfaches wie Schnürsenkel binden, Knoten machen oder gar Fahrradfahren ??   Da kann man seine eigenen Fähigkeiten gut beobachten.

Das kann nur jeder  bei sich selbst untersuchen.  Hier überhaupt nicht beantwortbar.

Ok,  das Pädagogik-Studium vermittelt einige Möglichkeiten und "Tricks"  ,  Selbstsicherheit vor einer Klasse aufzubauen und diese darzustellen.   Bißchen liegt die Betonung auf Darstellen.    Ich glaube nämlich nicht, daß das Erlernen von Unterrichtsmethoden ausreicht.

Es muss eine gewisse Autorität von innen heraus schon in der Charakterveranlagung da sein,  um dauerhaft und in jeder Situation Selbstsicherheit und Respekt in und vor  der Klasse zu haben.

-

 

Insgesamt bist Du schon auf einem sehr guten Weg, weil Du Deine Fähigkeiten hinterfragst und prüfen möchtest.  Ein so genau abwägender und nachfragender Mensch hat die besten Chancen, sein Ziel zu erreichen.

Viel Erfolg !

 

Damit ist wohl schon fast alles super beantwortet! Das passt auch sehr gut zur Ausbildung von Erwachsenen.

DH!

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.....die Antwort vom Onkel ist ja mal wieder umwerfend.....das hätte ich nicht anders gesagt^^  ;-)

....Moin Berni...   ...winke winke......  ....schönen Samstag wünsch ich Dir.....  ;-)

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@sugarmay13

DH, Berni, Selbstsicherheit, Durchsetzungsvermögen und natürliche Autorität sind ganz wichtig für den Lehrerberuf, wenn nicht gar das Wichtigste ! Ich habe während meiner Schulzeit einige Lehrer genau daran scheitern sehen, die diese Eigenschaften nicht besaßen .

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Also ganz ehrlich, ein guter Lehrer stellt sich bei der Berufswahl diese Frage erst gar nicht. Wenn du schon mit Selbstzweifeln an den Beruf herangehst, hast du gute Chancen, daß die Schüler von heute Kleinvieh aus dir machen.

Ansonsten - geh einfach mal in die nächste Schule, sofern du keine hast, auf die du selbst mal gegangen bist - und rede mit den Lehrern, stell Fragen und gerade deine Ex-Lehrer können sicherlich bei der Berufswahl Ratschläge geben, weil sie dich kennen.

Wenn du ein Typ bist, der dazu neigt, sich verunsichern zu lassen, dann lass lieber die Finger vom Lehrerberuf, denn Kinder verunsichern Lehrer nur allzu gerne. Und ist dein Selbstbewusstsein erst mal im Eimer, dann hast du echt verkackt!

Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Vielleicht machst du erst mal nen Beruf, der dir hilft, dein Selbstbewusstsein zu stärken und der sich mit dem Lehrerberuf gut kombinieren lässt. Zum Beispiel Wärter im Strafvollzug, Soldat, Polizist oder so.

Geh einfach zu Leuten, die den Beruf ausüben, denn im persönlichen Gespräch können die dir weiterhelfen. Oder du gehst du einer Uni für Lehrer und redest mit den Profs dort.

Pädagogik kann man studieren und man kann sie lernen.

 

Engagiere dich in der Jugendarbeit... werde zB Übungsleiter oder so. Das übt schon mal.

 

Ich habe viele Jahre Reitunterricht erteilt... udn glaub mir, das ist auch nicht einfacher als Schulunterricht! In der Halle hat man nciht nur die Reiter, sondern auch noch die Pferde im Blick und "darf" sich hinterher mit ehrgeizigen Eltern rumschlagen. In der Theorie stösst man immer wieder auf "Wozu brauch ich den Mist"-Typen oder auf Reiter, die nie begriffen haben, dass man in jedem bereich auch eine theoretische Grundlage haben sollte.

 

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  • A: Die vim Magnetfeld durchsetzte Fläche der Leiterspule
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Macht auch Sinn, da man ja die Rahmenspule über das Ding bewegt und genau dann eine Spannung induziert wird, wenn die Leiterspule in das Magnetfeld eintritt, bis die Spule ganz drin ist (und das Gleiche natürlich auch, wenn sie wieder von dieser herabgleitet).

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