Wie hängen Moral und Egoismus zusammen?

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Moral ist die Summe von Lebensregeln, die sich in Gesellschaften als Mittel herausgebildet haben, die für uns Menschen lebensnotwenigen Gesellschaften zusammenzuhalten, ein umgängliches Miteinander zu fördern. Gesellschaften sind aber das Zusammenwirken von Individuen mit je eigenen Egos und Moral ist der Kitt, die unterschiedlichen Egos in die Gesamtinteressen einer Gesellschaft einzubinden. Moral ist die zentripetale Kraft, die individuellen Egobestrebungen sind die zentrifugale Kraft. Überwiegt eine beklemmende Moral, werden die Entfaltungskräfte der Individuen unterdrückt. Überwiegen die individuellen Loslösungsbestrebungen, zerbricht die Gesellschaft und die Grundlagen eines gemeinsamen, für alle förderlichen Miteinanders werden zerstört. Es kommt also auf ein ausgeglichenes Verhältnis an.

Sind die moralischen Werte in einem Menschen vordergründig, hat der Egoismus nicht so viel Raum zur Entfaltung. Hat jemand kaum moralische Richtlinien durch seine Erziehung mitbekommen und wird auch durch die Gesellschaft nicht dazu ermutigt oder aufgrund des Fehlverhaltens nicht sanktioniert, kann sich der Egoismus und die Gleichgültigkeit sehr breit machen.

Das sind völlig unterschiedliche Begriffe, die auf den ersten Blick gar nichts miteinander zu tun zu haben scheinen. 

Auf den zweiten Blick mag man erkennen, dass Moral etwas ist, das durch die Vorstellungen und das Gedankengut einer Kultur oder Gesellschaft geprägt wird, während Egoismus sich weder um Kultur noch um gesellschaftliche Vorstellungen schert. Beim Egoismus geht es nur um persönliche Vorteile, egal zu welchem Preis, solange man den nicht selbst zahlen muss. 

So könnte man die Hypothese aufstellen, das sich moralischer Verhaltenskodex und Egoismus gegenseitig ausschliessen. 

Ich bin ein Hedonist - Ist das gut oder schlecht?

Hallo zusammen,

ich gestehe: Ich bin ein Hedonist, denn ich tue seit einigen Jahren tagein und tagaus alles erdenkliche dafür, Schmerz, Leid, Unzufriedenheit, Genuss- und Sinnlosigkeit grundlegend in meinem Leben zu vermeiden und das genaue Gegenteil zu erzeugen. Aus jedem Tag, jeder Woche, jedem Monat und jedem Jahr das beste aus mir und meinem Leben zu machen, um ein qualitativ hochwertiges Leben zu führen, ist eine Maxime, nach der ich sehr selbstbewusst lebe, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, dass irgendjemand etwas falsches über mich denkt.

Trotzdem helfe ich stets Menschen auf meinem individuellen Weg, insofern sie meine Hilfe benötigen!

Und es gelingt mir ausgezeichnet!

Haltet ihr diese Haltung für moralisch und ethisch verwerflich?

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Beim Durchlesen von Peter Köcks Definition von Moral ("gelebtes Regelwerk sittlicher verhaltensweisen") stellte sich mir die Frage, ob Moral immer gelebt wird?

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Ist es nicht heutzutage eine Pflichtaufgabe, Karriere zu machen und nach sehr viel Geld zu streben? Werden Non Akademiker die Verlierer des Systems sein?

Ich verstehe es einfach nicht. Ich kenne viele, die reißen sich auf gut deutsch den Hintern auf, Tag für Tag um immer höher zu kommen (im Beruf) und ich finde, dass so eine Gesellschaft eine gute Zukunft hat. Ich meine, jeder will reich werden und letzendlich ist es ein Konkurrenzkampf zwischen Menschen.

Dennoch sieht man Menschen, die reich werden wollen, aber nichts dafür tun. Ich frage mich, warum nicht?

Dann gibt es Menschen, denen anscheinend die Familie, Beziehung und Glück wichtiger ist.

Es gibt da aber ein Problem. Und zwar wird alles immer teurer und wenn man "nur" einfacher Angestellter ist, wird man doch im Endeffekt zu den verlieren gehören, oder nicht?

Bleibt später überhaupt noch Zeit für ne Familie?

Bin ich zu intolerant in meinem Gedanken?

Ich weiß nicht genau, wie ich's darstellen soll, ich meine aber, dass das System einen förmlich zwingt Karriere zu machen, sonst gehört man zu den verlieren des systems.

Ist ein Mensch, der nicht nach beruflicher Karriere, Macht, Erfolg und Geld strebt, sondern der in Demut und ohne dem Kram leben möchte ein Verlierer? Ist dieser Mensch etwas Wert?

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Beispiele zum gesunden Egoismus (Altruismus)?

Hey :)

ich wollte euch Fragen, ob ihr einige gute Beispiele für einen gesunden Egoismus (Altruismus) kennt.

Irgendwie fallen mir keine Beispiele dazu ein und ich brauche das für meinen Ethik Aufsatz :)

Danke im voraus über eure Hilfe :D

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Zitat vvon Friedrich Nietzsche?

Hallo, ich hoffe ihr könnt mir helfen. Ich muss einen Essay schreiben zu dem folgenden zitat:

"Moral zu predigen ist ebenso leicht als Moral zu begründen schwer ist. "

Das bedeutet doch soviel wie Moral zu predigen ist leicht, Moral zu begründen aber schwer. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es richtig verstanden habe. Bedeutet dass soviel wie, dass es leicht ist Moral zu verbreiten, also sagen wie man zu handeln hat, es aber schwer ist zu sagen, was die Moral ist? Und was meint man genau mit begründen? Meint man damit erklären oder eher rechtfertigen? Danke im voraus :)

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Thema für ein Philosophie Essay über Moral!

Hi Leute, ich muss bis Donnerstag ein Essay abgeben hab aber noch keine richtig gute Fragestellung. Es soll sich hierbei um ein Essay über das Thema Moral handeln. Super wäre es natürlcih wenn ich gewisse Themen einbringe die wir im Unterricht behandelt haben wie z.B. das Nützlichkeitsprinzip und wie man Moral überhaupt definiert. Ich habe schon einige Beispiel Fragen mit denen ich jedoch nicht komplett zufrieden bin. 1) Ist man zur Freundlichkeit verpflichtet? 2) Muss ich in der Schule/im Leben so erfolgreich wie möglich sein? 3) Ist jedes Handeln, egal ob gutwillig oder nicht, mit egoistischen Hintergrundgedanken oder egoistischen Zielen?

Ich bin mir mit keiner dieser Fragen sicher also würde ich mich freuen wenn ihr mir noch ein paar weitere Spannende Fragen vorschlagen könnt und vielleciht auch noch einen Philosophen der sich damit auseinandersetzt.

Vielen Dank!!

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