Wie gewöhnt man einem 3 Jährigen Jungen ein Schimpfwort ab?

11 Antworten

Das hat er garantiert aus mdem Kindergarten mitgebracht, wo sich herumgesprochen hat, dass man mit diesem Begriff andere Leute auf die Palme bringen kann.

Dafür muss der Kleine nicht verstehen, was das bedeutet. Ihm reicht der Spaß aus, den im die Reaktion auf seine Worte macht.

Mein Sohn kam in dem Alter mal laut "Fixer, Fixer" rufend vom Kindergarten nach Hause, weil dort gerade der Briff "Wixxer" in Mode kam.

Genau, er versteht die Bedeutung dieser Worte nicht. Aber er merkt das manche Worte eine Macht haben. Und für so ein kleines Kind, was eigentlich gar keine "Macht" hat, ist es natürlich super so ein "mächtiges" Werkzeug zu haben.

Je mehr, um diese Worte herum geschieht, Aufregung, Wut, Diskussionen, Aufmerksamkeit (positiv oder negativ). Um so öfter wird er diese Worte gebrauchen.

Das einzige was hilft, ist ihn zu ignorieren, sobald er diese Worte sagt, und ich meine wirklich nicht beachten, als ob er Luft währe. Wenn er sie aber nicht nutzt, dann sollte man sich mit ihm beschäftigen. Man kann zum Beispiel ein Spiel mit ihm spielen, das sofort endet wenn er "alte Sau" sagt, was aber wieder beginnt, nachdem er es eine weile nicht sagt.

So merkt er, welches Verhalten erwünscht ist, und man nimmt den Worten die macht.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Indem du diesem Ausdruck einen besonderen Wert beimisst, wird er erst interessant für das Kind. Er hat das irgendwo aufgeschnappt - und wenn er es nicht aus dem engsten Kreis hat, wird er diesen Ausdruck nicht weiter benutzen, wenn ihr nicht darauf "herumreitet".

Erstmal sollen die Erwachsenen oder Erziehungsberechtigte oder auch die größere Geschwister, sich zusammen reißen, zumindest in Beisein von kleinen Kindern. Wo soll ein 3 jähriges Kind, das vermutlich noch nicht in Kindergarten geht, solche Schimpfworte sonst gehört haben? Natürlich versteht er nicht was damit gemeint ist.

Normalerweise kommt man mit 3 in den Kindergarten. Sehr viele mittlerweile sogar früher.

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Auch mit Kleinkindern geht man auf den Spielplatz. Geschwister, Nachbarskinder usw..

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Er geht seit seinem 2 Geburtstag in die Kita/Krippe.

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Sagt dir der Begriff: Refraiming etwas ?

Dabei geht es darum, Wörter, Redewendungen und Sätze so umzuformen, dass sie sich positiv anhören. Versuche ihm das anstelle des Schimpfwortes anzugewöhnen :) an besten indem man es selbst vorlebt, denn man gilt ja als Vorbild für Kinder :)

LG:)

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Viel damit beschäftigt und einige Erfahrungen gesammelt

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