Wie geht man mit Depersonalisation/Derealisation um?

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3 Antworten

Hallo,

ein guter Arzt wird dich auf jeden Fall ernst nehmen, da mach dir keine Sorgen.

Mich erstaunt, dass du diese Symptome so lange ausgehalten hast, ohne Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Es könnte sein, dass du mit einem kleinen, medikamentösen "Anstoß" oder einer Behandlung von kurzer bis mitterer Dauer relativ zügig dein normales Lebensgefühl wiederfindest. Ohne ärztliche Hilfe hast du es ja jetzt lange genug probiert, leider ohne Erfolg.

Der Vorteil, mit einem Psychiater darüber zu sprechen ist, dass er sich mit solchen Symptomen wirklich auskennt und Erfahrung hat.

Du hast in der Zusammenarbeit mit einem Psychiater die Mögichkeit, die Art deiner Behandlung mitzusteuern. (Medikamente - keine Medikamente, Dosis, Nebenwirkung, andere Möglichkeiten wie Gespräch, Therapie...)

Wenn du Vertrauen zu dem Arzt hast, wird dir das alleine schon Erleichterung verschaffen. Du brauchst dich nicht mehr alleine damit rumschlagen, sondern bekommst wieder eine Perspektive: das gemeinsame Ziel ist deine Genesung.

Alles Gute.

Ein gut geschulter Hausarzt wird Dich an einen guten Psychiater vermitteln,  bzw. ein guter Psychiater wird das diagnostisch einschätzen können. Du sagst, es sei schon seit Jahren so? Dann würde ich denken: Wenn Du es selber "in den Griff" bekommen könntest, wäre das schon passiert. Nein, ich denke, es wäre gut, wenn Du ärztliche Hilfe hättest, zumal Du ja doch sehr darunter zu leiden scheinst.

Gute Besserung und alles Gute.

Ich denke nicht, dass du davor Angst haben musst, dass ein Arzt dich nicht ernst nimmt. 

Dafür sind Ärzte da. Zur Not könntest du dich ja auch an einen Psychologen wenden. Ich an deiner Stelle würde das so schnell wie möglich medizinisch abklären lassen wollen.

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