Wie gefährlich sind die Hunde auf dem Jakobsweg?

6 Antworten

Hallo, die Bedenken was die Hunde betrifft hatte ich vor dem Jackobsweg auch, dann gab mir jemand den Tipp, man solle die Hunde nicht anschauen, heisst kein Augenkontakt (wird als Angriff gedeutet) den Kopf demonstrativ weg drehen (ich weiß hört sich komisch an) in der Hunde-Sprache sollte es heißen: "Du bist der Boss, Ich will keine Auseinandersetzung, ich gehe nur mein Weg"

Auf der Pilgerschaft habe ich die Erfahrung gemacht dass, die Hunde nur einen anbellen wenn sie irgendetwas zu beschützen haben (Schaffe, Haus, Mensch u.s.w). Sonnst interessieren sie sich sehr wenig für die Menschen. Die Drohgebärde als wolle man einen Stein aufheben, wird sehr gut von den Hunden verstanden und auch respektiert.

In den 5 Wochen Pilgerschaft habe ich auch Leute getroffen die Pfefferspray dabei hatten, aber keiner hatte es anwenden müssen. Ich habe auch nichts gehört das Irgendjemand angegriffen worden wäre.

In diesem Sinne Buen Camino!

P.S. Das mit dem "Kopf Wegdrehen und einfach weitergehen" kostet sehr-sehr viel Überwindung (weil es unnatürlich ist, wir wollen die Gefahr ja sehen) aber es funktioniert! und zwar sehr gut! (man kann es ja gefahrlos in Deutschland testen :-))

Vielen herzlichen Dank für deine Antwort. Ich freue mich schon riesig auf den Camino trotz meiner Angst vor den Hunden.Wird schon schiefgehen.

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Vielen herzlichen Dank für deine Antwort. Ich freue mich schon riesig auf den Camino trotz meiner Angst vor den Hunden.Wird schon schiefgehen.

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Das kann ich so auch bestätigen. Ich bin letztes Jahr den Camino del Norte / Costa gelaufen und da war ab der Mitte dann ein deutlich höhreres aufkommen an Hunden. Meistens waren sie zwar angeleint oder hinter nem Zaun, aber ich hab auch frei laufende erwischt. Da ich teilweise früh los gelaufen bin war es dann auch noch dunkel und kein Mensch da der sie hätte zurück pfeifen können.
Das ignorieren hat zwar meistens geholfen, einmal allerdings waren es gleich 3 Stück und die haben mich doch dann leichten Angstschweiß entwickeln lassen.

Da hab ich dann einfach das Haus nicht auf dem Weg sondern über die Wiese dahinter umgangen und bin dann einmal über die Mauer gehüpft. Alles gut gegangen zum Glück.

Bei manchen Hunden hab ich aber echt gedacht ok gleich schnappt er zu. War allerdings nicht so.

Trotzdem überlege ich mir für den nächsten Camino ein Pfefferspray vorne an den Rucksack zu machen sollte es doch mal einer ernst meinen. :D

@hp7830


Bist du den Camino inzwischen gelaufen? Wenn ja wie war die Erfahrung?

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Ich würde mir da mal keine Sorgen machen, da sind auch nicht mehr Streunerhunde als in anderen Orten Spaniens/Italiens/Kroatiens/etc..

Genau das macht mir ja Sorgen. :-))

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Genau das macht mir ja Sorgen. :-))

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Suche Dir einen Gleichgesinnten welcher keinerlei Angst vor Hunden hat = und los geht's!

Strassenhunde - auch in Spanien oder Portugal - halten sich in der Regel bei menschlichen Ansiedlungen auf - sie nehmen wenig Notiz von Pilgern, es sei denn sie werden gefüttert. Sonst weichen Strassenhunde dem Menschen aus.

Ggf. Solltest du dir fachliche Hilfe in einer Angsttherapie suchen - aber lass dich durch diese Angst nicht abhalten von deinem Wunsch!

Das mit der Angsttherapie ist ne gute Idee. Bin selber schon darauf gekommen aber leider gibt es soetwas in meinem näheren Umfeld nicht. Die Therapie sollte sich ja speziell auf die Angst vor Hunden beziehen. Also sollte der/die Therapeut/in sich auf angst vor Hunden spezialisieren. Und leider habe ich so etwas in der näheren Umgebung nichts gefunden. Und die die soetwas anbieten, die sind SchweineTeuer.

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@hp7830

Sprich mit deinem Hausarzt darüber, dass du aufgrund deiner Angst vor Hunden - Unternehmungen draußen nicht mehr so einfach vornehmen kannst. Die dann verordnete Therapie bezahlt die Krankenkasse.

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