Wie funktioniert ein Elektromotor bei einer E-Lok?

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3 Antworten

In den Anfangsjahren der Elektroloks wurden Gleichstrom-Motoren verwendet, da man Wechselstrom noch nicht kannte.

Mit der Entdeckung des Wechselstromes,Ende des 19. Jh., und dessen weiterer Erforschung und Produktion durch kluge Köpfe wie Michael Faraday, Floris Nollet, Werner Siemens und Konrad Fischer, hielt auch die Wechselstromtechnik in den Lokomotiven Einzug. Auch heute sind noch Lokomotiven im Einsatz, welche einen normalen Wechselstrom-Motor haben. Der Wechselstrom für diese Loks hat aber eine Frequenz von nur 16,7 Hertz und nicht 50 Hz wie "Haushalts-Strom".

Die Drehstrom-Motoren kamen erst sehr spät zur Bahn. Die Motoren waren zwar da und man wusste von deren Effizienz und Leistung, aber man hatte das Problem, was Du richtig erkannt hast. Man hatte nur zwei Leiter, die Oberleitung und die Schiene, man brauchte aber mind. drei. Erst mit der Erfindung der Umformer, die einphasischen Wechselstrom in dreiphasischen Drehstrom umformen konnten, war der Weg für den Drehstrommotor frei.

Ich hoffe, ich konnte Dir das so halbwegs verständlich erklären. Wenn Du weitere Fragen hast, dann frag...

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Kommentar von Intoccabile
01.09.2016, 20:26

Öhhmm Werner von(!) Siemens, hieß der gute Mann...

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Kommentar von fjf100
01.09.2016, 23:53

Mit P=U*I ergibt I=P/U=4000000W/15000 V=266,66..A

Bedeutet das,dass eine Lok mit 4000 KW Leistung ,266 A aus der Oberleitung zieht und dieser Strom (Spannung) durch einen Umformer in einen 3 Phasen -Strom (Spannung) umgewandelt wird ?

Folglich müsste dann die Schiene der N-Leiter sein ,bei einer Sternschaltung !

Aber bei symetrischer Last,ist doch der Strom im N-Leiter Null !

Also Null Strom in der Schiene.

Bei der Dreieckschaltung hat der Motor 3 Zuleitungen L1,L2 und L3 .

Der Strom bleibt hier im System und fließt nicht an die Schiene.

Wie soll das nun gehen ? Es fließt Strom von der Oberleitung an den Umformer.Dieser wandelt diesen in einen 3 Phasenstrom um,der dann an den E-Motor (Drehstrommotor) geleitet wird.

Das Gehäuse des Motors ist aber nicht mit der Schiene verbunden.

Beschreib doch mal,wie der Weg des Stroms ist .

Bei einer 4000 KW Lok sind das 266 A (Ampere)

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Der Gegenpol zur Oberleitung ist die Schiene.

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Kommentar von fjf100
01.09.2016, 23:39

P=U *I ergibt I=P/U=4000000 W/15ooo V=266,66.. A

Bedeutet das,dass für jede Lok mit 4000 Kw Leistung ,266 A von der Oberleitung über den Motor und dann durch die Schiene laufen ?

Bei 100 Loks wären das denn 26600 A Strom durch die Schiene.

Wird dann die Schiene nicht heiß von so einen großen Strom ?

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Früher mit Gleichstrom- oder Einphasenmotoren. Heute wird mit Wechsel- bzw. Umrichtern aus der Einphasen-Wechselspannung 16 2/3Hz
eine Dreiphasen-Wechselspannung mit einer Nennfrquenz von 50Hz gemacht.

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