Wie funktioniert das? Akku mit akku laden!

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Das sind zuviele Fragen auf Einnmal! Im Prinzip funktioniert jedes Laden eines Energiespeichers nach dem Prinzip des Potentialausgleichs. Die Berechnungen hängen aber im Wesentlichen von der Art des Energiespeichers und der Energiequelle.

Ich würde mir ein Lehrbuch zum Thema greifen wie "Elektrotechnik für Anfänger". Da findest Du die meisten deiner Fragen simpel und verständlich erklärt.

Akku mit Akku laden geht eigentlich nicht, wenn sie gleiche Spannung haben. Also kann man höchstens einen halb voll laden und den anderen dann halb leer entladen, wenn nicht eine Elektronik dazwischen geschaltet ist, die die Spannung des ersten Akkus mit einem Schaltnetzteil höher schraubt. Wenn man Akkus mit verschiedener Spannung parallel schaltet, ist das für den Akku mit der höheren Spannung wie ein Kurzschluß und er wird heiß, geht vermutlich dabei kaputt.

Völliger Quatsch! In jedem gut sortierten Fahrzeugteile-Laden gibt es sog. Starthilfe-Kabel für Zigarettenanzünder, mit denen man die beiden Blei-Akkus in zwei Fahrzeugen parallel schalten kann (quasi "rückwärts" über die Autosteckdose). Wartet man lange genug und klemmt dann die Kabel wieder ab, kann der Hilfesuchende seinen Motor wieder selbstständig starten.
Ein Akku muß sogar eine höhere Spannung haben, um einen anderen Akku zu laden. Stichwort Spannungsunterschied.
Solange die Spannungen unterschiedlich sind, wird von der höheren Spannung zur niedrigeren ein Strom fliessen, der nur durch den Innenwiderstand der Akkus und durch den ohmschen Widerstand der Verbindungsleitungen begrenzt wird.
Gruß DER ELEKTRIKER

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Nun, die Gleichstromquelle, mit der Du den anderen Akku laden möchtest, sollte schon mal größer sein, und ich nehme an, das geht von 12 Volt zu 12 Volt. Zur Sicherheit würde ich zumindest dann einen entsprechenden Widerstand dazwischen schalten, wenn 10 Ohm dazwischen sind fließen im Höchstfall noch 1,2 Amperé, die Leistung selbiges würde ich schreiben, sollten 2 Watt sein (groß sein). Wenn der andere Akku soweit geladen ist, fließt auch weniger Strom hinüber!

Wichtig für die Berechnung ist der Strom (Ampere) der während des Betriebs des Verbrauchers fließt und die Spannung (Volt). Ebenso die Kapazität (Amperestunden Ah) des Akkus. Man braucht mindestens 2 Größen für eine Rechnung, die Angabe der Zeit allein genügt nicht.
Die Angabe Watt pro Stunde (Watt/Stunde) gibt es nicht, denn die Leistung eines Verbrauchers ist im Normalfall nach 5 Minuten genauso groß, wie nach einer Stunde. Es gibt nur Wattstunden bzw. Kilowattstunden. Hier werden Leistung und Zeit multipliziert, um den Stromverbrauch auszudrücken.

-das geht ganz einfach, ich nehme ein Starthilfegerät 12 V und verbinde dies mit einem Spannungswandler bis 200Watt. -dieses speist ein elektronisches Ladegerät mit automatischer Abschaltung bei Unterspannung. damit lade ich meine PKW-Batterie nach.-ohne Probleme.

-viele Grüsse von Peter aus Gera

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