Wie fokussiere ich meinen Hund mehr auf mich

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Ich bin mit vielen Hunden groß geworden, Diensthunden meines Vaters und meinem eigenen. Ich habe alle mehr oder weniger gleich behandelt, wie es eben kam. Ich hatte zu allen einen guten Draht.

Klar habe ich meinen Eigenen, mehr für meine Belange trainiert, der hatte auch andere Rechte, z.B. bei mir schlafen.

Fixierung finde ich, ist ein schrecklicher Wort und nicht angemessen, versuche da einmal umzudenken, du profitierst am Meisten dabei.

Was du jetzt tun kannst, ist eine gute Bindung aufbauen. Bindung ist ja immer auf Augenhöhe, im partnerschaftlichem Sinne.

Du solltest seine Körpersprache lernen, seine Sprache lesen lernen und durch deine angepasste Reaktion, für den Hund verständliche Körpersprache, kannst du dich ihm klarer verständlich machen.

Dann solltest du ihm etwas Neues bieten, z.B. Suchspiele usw. Etwas Neues mit ihm zusammen lernen und dabei gleich deinen neuen Kommunikations-Stil ändern und du wirst stauen, was auf einmal alles möglich ist.

Denn die Beziehung zu einem Hund, wenn sie denn eine ist oder werden soll, kannst du nicht an und abschalten, wie einen Schalter, das muss wachsen.

Außerdem, der Hund hat ja bisher bestimmte Erfahrungen mit dir gemacht und die musst du neu aufbauen, also biete ihm etwas Neues, einen Vorteil, warum sonst sollte er sich für dich interessieren (?), bisher war er ja Luft für dich.

Geh mal auf mein Profi (klicke auf meinen Namen) und unter Tipp findest du Suchspiele oder auch anderes zum Thema Hund. Im Moment sind die bei GF am "umbauen", vielleicht kannst du erst morgen auf mein Profil zugreifen.

Diese Arbeit mit dem Hund, ist die beste Trauerarbeit, die du machen kannst, für Euch Beide.

Tolle Antwort, leider kann man nur einen Daumen vergeben. :-))

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hatte dein hund gelegenheit sich von der hündin zu verabschieden? tiere verkraften den tod eines kumpels dann leichter. versuch es mal mit bachblüten (ich weiß jetzt nicht mehr genau welche gegen trauer helfen,ich hab mal welche für meine katze gebraucht). es dauert eine weile bis sie wirken,aber dem hund wird es dann besser gehen. außerdem solltest du jetzt die hauptaufgaben wie gassi gehen,füttern,etc übernehmen. vielleicht machst du mit ihm hundesport oder bringst ihm zum spaß ein paar tricks bei (irgendwas was ihm spaß macht und wobei er viele leckerlis "verdienen" muß. die erfolgserlebnisse lassen ihn bald die trauer vergessen,und er wird sich mehr an dich binden.

Ja er konnte sich von ihr verabschieden.

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Hallo,

in dieser Situation muss man sich immer fragen, wem man helfen möchte und wem was einen Nutzen bringt.

Ein Hund ist in der Trauer sehr tief und sehr innig. Er braucht erst mal Zeit zu trauern. Wenn er zu Deiner Mutter geht, dann tut er das, weil es ihm gut tut, weil er merkt, das sie ihm gut tut und das es ihm hilft.

Es ist nicht so einfach , wenn der Hund nun nur dazu da ist die Lücke zu füllen die Deine Hündin hinterlassen hat.

Du kannst eine Bindung zu ihm aufbauen, aber nur auf Dich fixieren das wird schwer bis unmöglich, denn er hat sich seinen Menschen schon ausgesucht.

Zudem hat es immer zwei Seiten wenn der Hund nur auf einen Menschen fixiert ist. Wenn dieser Mensch mal nicht da ist, dann trauert der Hund, er leidet er hat Stress.

Ich schließe mich also Portbatus an und rate Dir eine Bindung auf zu bauen. Bei einer Bindung ist es eben eine Bindung. Der Hund interessiert sich aber noch für andere Menschen und Dinge.

Eine Fixierung ist in so fern schwer, als dass der Hund dann nur noch Augen für seinen Menschen hat, sich kaum für die Umwelt oder andere DInge interessiert.

Das kann auch kein Hundeleben sein. Überleg mal darüber.

Du musst ihm einfach mehr Zeit opfern wenn er was gut gemacht hat belohnen damit bekommt man hunde eigentlich immer auf sich fixiert wenn man sie belohnt mit Lekerlis oder streicheleinheiten. Es war bei mir auch so meine freundin hat ein Hund der konnte mich total nicht leiden hat mich auch teilweise gebissen. Da hab ich angefangen ein paar Lekerlis mit zu ihr zu nehmen und immer wenn er auf mich gehört hat oder mit mir gekuschelt hat hat er ein Lekerli bekommen. Es bringt halt nichts wenn du ihm nur ein zwei mal ein Lekerli gibst. Das kann von Hund zu Hund verschieden sein manche lernen es schnell manche nicht so. Probiers einfach mal auf Lekerlis werdet ihr ja so oder so im Haus haben.

Um ihn stärker auf dich zu fixieren, müsstest du zu seinem Lebensmittelpunkt werden. Das hieße: nur noch du gehst mit ihm Gassi, nur noch du fütterst ihn etc.. Allerdings ist das JETZT ein richtig schlechter Zeitpunkt, der etwas egoistisch gewählt wäre. Der Hund hat schon seinen Gefährten verloren, wenn jetzt auch noch seine menschliche Bezugsperson wechselt, wäre das besonders hart für ihn. Ich würde da eine ganze Weile abwarten. Alternativ würde ich darüber nachdenken, wieder einen 2. Hund anzuschaffen, gerade wenn der Rüde eher auf den anderen Hund bezogen war.

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