Wie bringe ich meinem Hund bei, auch ohne Leine zu laufen?

5 Antworten

Hallo, ich hab selbst 2 Hunde der Rasse Staffordshire, beide lasse ich normalerweise ohne Leine laufen. Ich habe beide seit 3 Jahren und obwohl beide die gleiche Erziehung genießen dürften sind sie doch Grund verschieden. Eine Flexileine ist wirklich nicht so verkehrt so lang du dir noch nicht sicher bist und erstmal Vertrauen schöpfen musst. Meinem Rüden lasse ich ohne Sorge immer frei laufen , meine Hündin Leine ich des Öfteren an denn sie interessiert sich mehr für andere Hunde , Menschen oder generell für alles was interessant sein könnte - jedoch lässt sie sich von keinem anderen Hund etwas gefallen ( egal wie groß) sollte er negativ gestimmt sein. Auch wenn du darauf vertraust - ihm alles gut beigebracht zu haben, versuche selbst jede Situation einschätzen zu können, deinen Hund Genau zu kennen und den gegenüber gut einzuschätzen . . .Verlasse dich nicht auf erzogenes denn auch Hunde sind nur Tiere ( und ehrlich gesagt sollte man ein Tier auch Tier sein lassen und ich wäre nicht glücklich wenn meine Hunde beide aufs Wort hören würden und mir deswegen so manch lustige wie auch negative Situation nicht passiert wären) Jeder Hund ist unterschiedlich und von daher unterschiedlich zu erziehen, ein Hund der einen größeren Jagdinstinkt hat als ein treudoofer Hund wird sich immer mehr für anderes interessieren. Wenn du dir nicht sicher bist lasse deinen Hund nur dort von der Leine wo du dich sicher fühlst.

Evtl hat dir das etwas geholfen, es ist nur meine Erfahrung und meine Meinung. Lg

Eigentlich wollte ich nicht dazu schreiben,aber ich will gerne erzählen wie ich es meinen Hunden beigebracht habe.

Alle Kommandos müssen erst mal MIT LEINE erlernt werden. AN der STrasse "STOP" und "LOS" Sowie "LINKS" und "RECHTS" dann das übliche "KOMM" und "LAUF" sowie "HIER"dazu natürlich HANDZEICHEN,weil Wörter allein zwar auch funktionieren,aber in verbindung mit Handzeichen,ist es sicherer,und der HUnd weiss auch,was ich möchte,wenn es mal LAUT ist,und er mich nicht hören kann. GEDULDT ist natürlich das A und O. Auch das loben nicht vergessen,ich mach es ohne Leckerlis,ein reines "Fein gemacht" und kurzes STreicheln reicht völlig.

Wenn der HUnd an der Leine zieht,solltest du SOFORT stehen bleiben,etwas warten,und dann Kertum machen,also zurück gehen,damit der HUnd merkt,das wenn er zieht,es nicht weiter geht,und sogar wieder zurück muss. Dieses sollte nicht länger als 15minuten geübt werden. Je nach HUnd,habe ich zwischen 3-7 Tagen gebraucht,bis er es erlernt hatte. Es kann aber auch länger dauern. Bis jetzt hat diese art von Leinenzugtherapie bei allen HUnden funktioniert,und es sind nicht wenige.Viele Halter waren überrascht,das es doch so "EINFACH" ist. OK,um zum Ursprungsthema zurückzukommen. Wenn der HUnd die KOmmandos einigermassen beherrscht,kann man es ohne Leine versuchen,dazu sucht man sich aber einen weg aus,der am besten an beiden Seiten begrenzt ist,also eine Strasse wo eben Zäune,Mauern,oder so entlang stehen. Sollte auch schon einige hundert meter lang sein,und kaum Publikumsverkehr haben. So wird der HUnd nicht abgelenkt,und ihr übt ohne Leine weiter,sobald er den Fußgängerweg verlassen will,um auf der Fahrbahn weiter zu gehen,muss das unterbunden werden,ich benutze dann das Wort HIER,aber wie gesagt,das sollte an der Leine schon funktionieren,und eine 3 Meter-leine ist gut dazu geeignet. Diesen weg geht ihr täglich,aber nur 1x am Tag,ihr werdet sehen,es klappt recht schnell.

Wenn das klappt,können auch weitläufigere gebiete genommen werden,und sobald der Hund anfängt seinen Jagttrieb einzusetzen,sofort handeln,damit er sich wieder vom Objekt das er anstarrt abwendet,dann loben!!!

Ganz zum schluss,wenn alles klappt,kommt die letzte Übung,der FREMDE HUND!! Meine Schaut zwar,und Jault auch,(Husky) aber geht BEI FUß mit mir weiter. Erst wenn ich OK sage,geht sie hin und schnüffelt. leider sind viele HUndebesitzer unkooperativ,und lassen ihre HUnde einfach zu meinen hinlaufen. Ich mag es ,wenn ich vorher gefragt werde,ob es ok ist,wenn sie mal hallo sagen. Denn mein gegenüber kann ja nicht wissen,wie mein HUND drauf ist. Viele Kleine HUnde,wedeln zwar erst,mit der rute,wenn sie aber dann vor ihr stehen,fletschen sie die Zähne,und da sist noch das unbedeutsamste was ich so erlebe. Meine Kira lässt aber,und das habe ich ihr nicht beigebracht,Kläffende kleine HUnde links liegen,nur bei den Netten Hunden schaut sie,und "fragt" mich,ob sie mal hin darf. Was ich ihr natürlich auch erlaube. Und wenn es genug ist,geht sie auch mit mir weiter. Auf der einen Seite bekommen wir viel LOB,und werden auch gefragt,wie man das hinbekommt,das ein Hund so hört,aber umgesetzt wird es dann doch nicht. Wir kenne viele Halter seit Jahren,und deren Hunde haben nichts gelernt. Kläffen bei jedem Hundekontakt,reissen an der Leine,und hören nicht. Ich finde es beschämend. Und was sich auch nicht geändert hat,ist die Tatsache,das selbst wenn der HUND vor einer Haustür hinkotet,der Halter es einfach liegen lässt. Und schwupps,der erste tritt sofort hinnein.

OK,ich hoffe ich konnte helfen,auch wenn ich etwas abgeschweift bin,sorry.

mfg Solidar

Bei einem Hund der das nicht gewohnt ist, würde ich die Leine nicht abnehmen. Die Reize - gerade auf dem Land - und die Verlockung des Stöberns könnten doch zu verführerisch werden.... Versuch es doch mit einer "Langlauf-Leine". Meines Wissens gibt es die mit einer Laufweite von bis zu 5 m - das sollte doch eigentlich schon ausreichen. Wenn Du mit dem Kleinen auf einer Wiese zb. Ballspielen willst, kannst Du ihn ruhig für diese Zeit ableinen, da er ja dann auf Dich und den Ball fixiert ist und sich nicht so leicht ablenken läßt.

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