Wie bringe ich meine Eltern dazu mich nicht mehr dauernd zu bevormunden?

12 Antworten

Deine Mutter überträgt ihre Ängste auf Dich und verunsichert Dich damit auch. Das ist ganz schwer sich davon zu lösen. Aber bedenke; wenn Du sowieso nichts recht machen kannst, kannst Du machen was Du willst. Das wird sich sowieso bis in Dein hohes Alter hinziehen. Sag halt immer "wenn Du/Ihr meinst" und geh nicht weiter darauf ein. Und Fehler macht jeder mal. Kannst Dich mal in der Verwandtschaft rumhören, was Deine Eltern so veranstaltet haben, dass kannst Du dann auf den Tisch bringen. Eigentlich ist es nicht Dein Problem, sondern das Deiner Eltern. Am besten sagt man ihnen auch überhaupt nichts von seinen Plänen, sondern stellt sie vor vollendete Tatsachen. Dann können sie sich auch nicht aufregen.

Es tut mir leid, aber ich fürchte, das Gemecker und Geschwafel wirst du nicht los, auch nicht, wenn du 40 bist. Es gibt Eltern, die meinen, sie wissen alles besser, obwohl sie eigentlich keinen blassen Schimmer haben. (Habe ich selbst hinter mir!) Du wirst deine Eltern nicht ändern können. Ich bin mir nicht sicher, ob das Verhalten deiner Eltern mit Mißgunst oder mit Sorge zu tun hat. Aber wenn Eltern mit allen Mitteln versuchen, ihr Kind zur Unselbständigkeit zu treiben, tippe ich eher auf ersteres. Dir bleibt nichts anderes übrig, als dir ein dickes Fell anzuschaffen und die Ohren auf Durchzug zu schalten. Denn egal was du sagst, sie werden es nicht akzeptieren. Zieh dein Ding durch und zieh nach Hamburg , weit weg von deinen Eltern. Allerdings rate ich davon ab, auf Kosten deines Freundes zu leben, wenn auch nur eine Zeit lang. So etwas macht abhängig und gibt deinem Freund "Oberwasser". Ist nicht böse gemeint, ich kenn deinen Freund ja nicht. Aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Alles Gute!

gut gesprochen StupidGirl! Passt so gar nicht zu Deinem Namen;)

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Hey, Zufälle gibt's... Genau das gleiche Problem hatte ich vor ein paar Jahren auch mit meinen Eltern. Und witzigerweise auch wegen eines Umzugs und Jobwechsels nach Hamburg :)

Ich hab mir auch immer anhören müssen: "Das schaffst Du nicht" und mir dann tatsächlich vorhalten lassen müssen, dass "sie es ja gewusst haben", weil nicht alles so verlaufen ist, wie ich es mir gewünscht habe. Und auch heute muss ich immer noch an ihrer Haltung mit ihnen arbeiten. Aber versprochen - mit der Zeit wird es leichter.

Grundsätzlich kann ich sagen: Es sind nun mal Deine Eltern. Sie haben Dich lange umsorgt und behütet und nun trittst Du einen mehr oder minder weiten Weg in Dein eigenes Leben an. Da ist es natürlich verständlich, dass es für sie sehr schwer ist, loszulassen. Hinzu kommt, dass sie sich natürlich auch nur Sorgen machen, was aus Dir "in der großen Stadt" wird und Dich noch immer vor Fehlern bewahren möchten. Auch wenn es auf Dauer ein ganz schön großer Druck für Dich sein kann.

Dass einfach ehrlich miteinander zu reden nicht wirklich ein praktikabler Rat ist, weiß ich aus eigenen Erfahrungen. Denn oftmals wollen sie es gar nicht hören, dass man endlich mal auf eigenen Beinen stehen möchte. So einen richtig guten Tipp kann ich Dir auch nicht geben, weil sich bei mir die Lösung durch eine eng damit verknüpfte Krankheit ausgelöst wurde.

Aber ich kann Dir nur raten, stark zu sein und "einfach" die ganze Kritik an Dir abprallen zu lassen. Immer mal gegensteuern, wenn sie dazu aufnahmefähig sind. Ziehe es einfach durch und lasse es nicht zu, Zweifel eingeredet zu bekommen! Und egal wie Dein Leben in Hamburg künftig aussieht - Du hast das Recht, eigene Fehler zu machen und daraus zu lernen ;)

Worauf Du Dich einstellen solltest, ist, erstmal keine Hilfe von Deinen Eltern zu erwarten oder anzunehmen. Versuche so gut wie möglich auf eigenen Beinen zu stehen und Dir andere Wege zu suchen, wenn Dir etwas schwer fällt. Das zeigt ihnen, dass es Dir mit Deiner Unabhängigkeit wirklich ernst ist. Auch solltest Du vermeiden - so schwer es vielleicht fällt - ständig für sie erreichbar zu sein, ob nun telefonisch oder bei Besuchen. Auch das wird ihnen dabei helfen, loszulassen. Muss ja kein Dauerzustand sein. ;)

Und zu guter Letzt würde ich Dir raten - sofern schon etwas Einsicht da ist - immer direkt darauf hinzuweisen, wenn Dich etwas stört oder sie wieder herumkritisieren. Und sie auch mal zu "loben", wenn sich das Verhältnis etwas gebessert hat.

Dann wünsch ich Dir erstmal viel Erfolg in Hamburg - und vielleicht sieht man sich ja mal :)

Ich kann mir ein leichtes Lächeln nicht verkneifen.So sind sie nun mal - die Eltern und obwohl sie es in der Regel nur gut mit einem meinen nerven sie manchmal ganz schön.Du wirst das Verstehen lernen wenn du eigene Kinder groß ziehst und dann werden deine Kinder später das selbe von dir behaupten.
Lass dich da nicht aus der Reserve locken und gehe deinen Weg.Jeder muss seine eigenen Fehler machen um zu sehen was im Leben geht oder was man besser oder anders machen kann.Keiner kann heute sagen ob das mit deinem Freund ewig hält,ob dein Studium erfolgreich sein wird und was noch alles passieren wird. Wenn du dein Leben erfolgreich meisterst werden auch deine Eltern sicher voller Stolz auf ihre Tochter blicken und über deinen augenblicklichen Ärger bleibt dann nur noch ein Schmunzeln übrig. Viel Glück,Peter501

ja, und ihre Elter werden dann sagen: Wir haben ihr geraten nach Hamburg zu ziehen und sie in jeder Hinsicht unterstützt .... :-)) Und sie haben sie ja nie bevormundet.....usw. :-))

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Deine Mutter (Eltern) will/wollen nicht loslassen....aber sie MÜSSEN es lernen. Denn nicht nur Kinder müssen sich abnabeln- nein, auch die Eltern müssen es. Ich kenne ähnliches Verhalten von meinem Vater, der mir übrigens NIE verziehen hat, dass ich mit 40 !!!!!! Jahren von Berlin zum Bodensee gezogen bin. Es blieb mir nichts anderes übrig, als den Kontakt abzubrechen. DIR würde ich folgenden Tip geben: schreibe deinen Eltern einen Brief. Schreibe Ihnen, dass du erwachsen bist und deinen Weg finden willst - auch WENN du mal Fehler machst. Denn aus diesen Fehlern wirst du ja wieder lernen - denn sie sind Erfahrungen ! Schreibe Ihnen , dass du dich freust, wenn du sich an sie wenden kannst, dass sie für dich da sind - WENN du sie brauchst und bitte darum, das sie dir diese Hilfe jedoch nicht ungefragt aufdrängen. Daß du auch gern Zeit mit ihnen verbringst, aber keine Zeit, die von Ratschlägen und Vorwürfen gespickt ist - sondern an gegenseitigem Interesse....So, das sind die Dinge , die mir dazu einfallen und die dir hoffentlich ein wenig helfen ....lg nixi

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