Wie bringe ich meine 14jährige Tochter dazu, ihr Zimmer aufzuräumen?

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Da kannst Du lange warten.... Meine Tochter hat ihr Zimmer NIE aufgeräumt, wirlich nie! Ich habe das Zimmer dann einfach nicht mehr betreten, weil ich keinen Bock hatte, mich ständig aufzuregen. Mittlerweile hat sie ihren eigenen Haushalt und der ist wie geleckt. Einfach ignorieren, auch wenn es fürchterlich schwerfällt. Die Sachen, die sie von Dir in ihrem Zimmer hat, strikt einfordern, alles, was sie sonstwo liegenläßt, ins Zimmer befördern. Sie schämen sich, wenn Besuch kommt, vielleicht fruchtet das.

so sehe ich das auch ^^ besonders in diesem alter finde ich die "einfach-rein-geh-und-weg-schmeiss-methode" ziemlich albern^^

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@GbThreepwood

Vor allem weil man mit 14 auch schon eine Privatsphäre hat. Oder wer will schon, dass Mutti das Tagesbuch findet...?

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Laß sie gewähren. Am Besten so lange bis sie selbst merkt das sie nichts mehr wiederfindet. Irgendwann macht es klick. Kenne das von meinem Sohn auch. Heute ist er fast zu ordentlich.

Hallo, oft hilft nur die "Radikalmethode": Fenster auf und raus mit dem ganzen Kram, der herumliegt. Wenn sie immer wieder ihre Sachen reinräumen muss, sollte im günstigsten Fall mit der Zeit ein Lerneffekt einsetzen. Mithilfe im Haushalt sollte gekoppelt werden mit "Vergünstigungen" oder "Sonderregelungen" für Aktivitäten oder Dinge, die sie sonst normalerweise nicht oder nur eingeschränkt bekommt. Das musst du individuell regeln. Viele Grüße!

Die Radikalmethode kann durchaus den gegenteiligen Effekt haben! Ich bin nach so einer "Radikalmethode" ausgezogen, weil ich nicht wollte, dass meine Mutter in meinen Privatsachen herumwühlt.

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@Aglajana

Das hat nichts zu tun mit rumwühlen. Die Tochter muss begreifen, dass sie der Mutter nicht auf der Nase rumtanzen kann. Je früher, desto besser. Die Mutter liest kein Tagebuch und schnüffelt nicht herum. Sie sorgt nur für Ordnung - was die Aufgabe der Tochter wäre, wenn sie etwas verantwortungsvoller wäre.

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@PeterSchmitt2

Doch, es ist ein Herumwühlen. Und wie gesagt, der Schuss kann nach hinten losgehen... Wenn deine Mutter das so gemacht hat und du das so akzeptieren konntest, okay... Ich bin nach so einer Aktion ausgezogen, weil ich es einfach nicht ertragen habe, dass meine Mutter in mein Zimmer geht und sich an meinen Sachen vergreift, für die ich verantwortlich bin.

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@Aglajana

Hättest du selbst für Ordnung gesorgt, dann hätte deine Mutter sicher keinen Grund zu solch einer Aktion gehabt - aber mit 14 hat man dafür eben noch keinen Sinn. Ich verstehe auch deine Reaktion, du warst bestimmt schon älter damals als 14? Sicher kann das eine Reaktion sein. Und schließlich sollte es als letztes Mittel eingesetzt werden, wenn sonst leider Gottes nichts mehr hilft.

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@PeterSchmitt2

@peter: du sprichst mir aus der seele... anscheinend bist du eine ausnahme, die sich nicht von den kindern hat erziehen lassen. ich binn genau deiner meinung, dass man kindern grnezen aufzeigen muss, und das so früh wie möglich. UND ausserdem sind grenzen dazu da, um eingehalten zu werden, und nicht um ins unermessliche gedehnt zu werden und das von mal zu mal ein bischen mehr... wenn man damit nicht früh genug anfängt, hat man schon verloren, wenn die kinder in die schule kommen, mit 14 kannst es dann wohl schon ganz vergessen, was man bis dahin nicht geschafft hat ....

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@Perle0106

@Perle0106: Ja, genau da hast du recht. Wohin dieses "Nichtsetzen von Grenzen" führt lesen wir ja täglich in der Presse - und das leider immer öfter.

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Der Freund meiner Tochter hat kein Benehmen und ich ekle mich vor ihm. Wie kann ich ihm Manieren beibringen, ohne meine Tochter zu verletzen?

Der Freund meiner Tochter (22) nächtigt häufig bei uns. Aber der hat einfach keine Manieren. Er pullert neben die Toilettenschüssel, lässt seinen haarigen Rasierschaum im Becken kleben, trinkt aus den Flaschen, die im Kühlschrank stehen, statt sich ein Glas zu nehmen, lässt Essensreste überall rumstehen, verteilt seine schmutzigen Klamotten im ganzen Haus, stellt Dinge aus dem Kühlschrank nicht wieder dahin zurück und unendlich vieles mehr.

Jetzt werden einige sagen: typisch Mann. Aber nein, das ist nicht typisch Mann. Ich bin Witwer, arbeite Vollzeit, kann mir keine Putzfrau leisten, sondern mache alles selber. Meine Tochter studiert, wohnt deshalb noch bei mir zu Hause. Ich will tolerant sein, ihr den Freund bei uns gestatten, aber langsam platzt mir die Hutschnur. Alle freundlichen Hinweise und auch die energischen Aufforderungen werden konsequent ignoriert.

Meine Tochter hilft zwar im Haushalt mit, aber das beschränkt sich auf Spülmaschine ein/ausräumen und ihr Zimmer selber sauber machen, sowie Wäsche bügeln. Aber dieser Typ breitet sich in der ganzen Wohnung aus und wenn ich mich beklage, heißt es von beiden nur: Chill mal.

Ich bin jetzt an einem Punkt angelangt, wo ich kurz davor stehe, beide aus dem Haus zu werfen. Aber das kann doch nicht die Endlösung sein? Bitte um Tipps und Ratschläge, die nicht den Familienfrieden komplett zerstören.

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