Wie bekomme ich die Kräfte raus die auf S1 und S2 wirken?

4 Antworten

Streng genommen so nicht lösbar. Es gibt gar kein Auflager, keine Information über das weitere System.
Vermutlich soll es eine Last darstellen, die an einem Seil hängt, bei einem System in Ruhe.

Es wäre aber (da keine Auflager dargestellt sind) gebenso möglich, dass es sich bei S1 / S2 um Stäbe handelt die nur ihr Eigengewicht tragen, während die 120 kg Masse auf dem Boden steht.

Es wäre sehr sinnvoll möglich, dass es sich um einen Kran handelt an dem eine Masse bewegt wird. Dann wäre die Angabe einer Masse statt einer Kraft unzureichend. Denn offensichtlich muss ein Kran eine Masse gegen die Erdanziehungkraft beschleunigen, sodass eine höhere Beschleunigung wirken muss als die Fallbeschleunigung.

Sollte es sich um den einfachen Fall handeln, homogene Masse hängt mittig an einem Seil, keine Bewegung. Dann muss der Vertikale Anteil den den Strängen S1 und S2 jeweils die halbe Gewichtskraft übernehmen.
Ausgehend davon, dass die Biegesteifigkeit von S1/S2 zu vernachlässigen ist (Seile, dünne Stäbe), können diese nur Kräfte in Stabrichtung aufnehmen.
Es gibt
sin 20° = Fv / F
F = Fv / sin 20° = 0,5 x g x 120 kg / sin 20° = 2 kN

F=m x a , m = 120Kg, a=g=9,81 m/s zum quadrat

Da die Kräfte gleich aufgeteilt sind ist F1,F1 = 1/2 x (m x g)

und das ist natürlich völlig falsch
Seile übertragen nur Kräfte in Seilrichtung, folglich würden nur senkrechte Seile die reine Vertikallast untereinander aufteilen.
Bei Schrägzug sind die Kräfte größer.

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@Jackie251

Gut, das Du schon mal Statik hattest.

Man kann sich Kräfte nicht herzaubern. Die Kraft wird einfach nur auf beide Seiten verteilt.

Die Leuchte in Physik bist Du also schonmal nicht.

Mario

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@techniker68

Schon mal Statik? Ich verdiene damit seit 20 Jahren mein Geld.

Man braucht keine Kräfte herzaubern. Da beide Seile genau gegensätzlich geneigt sind, erhalt man bei beiden mit der gleichen Vertikalkomponeten betragsgleiche aber entgegengesetzte Horizontalkräfte.
Diese heben sich somit am Knotenpunkt oben auf (und müssen durch die Masse geleitet werden). Bilden also ein geschlossenes System.

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Mit Hilfe eines Kräfteparallelograms. Bestimme aus der Masse die Gewichtskraft, die am Aufhängepunkt jeweils senkrecht wirkt.

Über die Winkelfunktionen kannst du dann die Kraftkomponente in der gefragten Richtung bestimmen.

ich merke gerade wieso man alkoholisiert nicht lernen sollte, danke:D

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Zeichne dir ein Dreieck mit nur einer Seite. Dann zeichne den Winkel 20 Grad ein. Jetzt musst du die gegenüberliegende Seite als halbe Gewichtskraft der Tasche kennzeichnen (halb, weil du ja nur die eine Seite der Tasche nimmst). Als letztes noch ein bisschen mit Phytagoras und Sinus spielen, dann hast du auch schon die Kraft, die der eine Arm tragen muss.

Eines kann ich aber sagen: Das ist nicht sehr effizient, denn bei 20 Grad muss jeder Arm jeweils mehr als bloß ein senkrechter Arm aushalten.