Wichtige anmerkungen wenn hund bei Verwandten zuhause bleibt

4 Antworten

Hallo, NinaMina! Na, hör mal...das ist doch selbstverständlich!!! Ich musste vor ein paar Jahren für 4 Tage ins Krankenhaus. Zum Glück war das "geplant", und ich konnte eine Liste anfertigen. Da stand aber ALLES detailliert drauf. Damals waren mein Mann und meine beiden "großen" Kinder zuständig für meinen Hund, den ich immer allein verpflegt hatte. Auf der Liste stand aber genau drauf, wann welches Futter, wann gassi, wann Schmusezeit etc. Ich war sehr nervös, ob das auch alles klappen würde....aber es hat!!! Zuerst hielten mich meine "Leute" für verrückt, aber im Endeffekt ist SO niemand zu Schaden gekommen, und alles lief ok! Mach das so, wie Du es für richtig hälst und mach Dir ruhig einen entspannten Urlaub! Der Kleine wirds prächtig überstehen! Und sich wie irre freuen, wenn Du wieder da bist! Ganz LG Tonimama

Hallo,

ich finde das überhaupt nicht verkehrt. Auch wenn man meint, alles zu wissen und zu bedenken, man vergißt doch einiges. Ich mache mir z.B. auch immer eine Urlaubs-Checkliste und hake alles ab, was ich eingepackt habe. Obwohl es eigentlich immer die gleichen Sachen sind.

Du solltest auch Dinge aufschreiben, die erst mal unwichtig erscheinen. Was mir grad so einfällt (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Was, wieviel und wann wird gefüttert? Welche Zusätze, was mag der Hund nicht bzw. was verträgt er nicht?

  • Welche Leckerli/Knabbersachen und wieviel?

  • Wie sieht die Körper- und Fellpflege aus, mag er z.B. irgendwas nicht (fest bürsten, bestimmte Körperstellen berühren...) und wie soll man damit umgehen?

  • Wann und wie lange spazieren gehen, gibt es da Besonderheiten (nur Leine oder 'offline', Verhalten bei Hundebegegnungen, welche kennt er und mit welchen darf er spielen, welche mag er nicht, welche Beschäftigungen unterwegs, Jagdverhalten)? Evtl. auch die Gassiwege mit aufschreiben, falls die Geschwister sie nicht kennen.

  • Welche Spielsachen bekommt er und wie (zusammen spielen, freie Verfügung, nur im Garten oder nur beim Spazierengehen...)?

  • Gibt es bestimmte Rituale (Abend-Leckerchen, bestimmte 'Knuddel-Zeiten', Abschieds- oder Willkommensrituale, fester Fütterungsablauf, auf die Couch/ins Bett ja/nein...)?

  • Hat der Hund Eigenheiten, auf die geachtet werden muss (Mülleimer ausräumen, Jogger oder Radler anbellen, Angst vor Gewitter oder Mülltonnen...)? Wie muss damit umgegangen werden? Gibt es einen Plan B für Ausnahmesituationen (Rescue-Tropfen, DAP-Spray - genaue Anwendung beschreiben)?

  • Wichtig natürlich: Telefonnummer des Tierarztes und evtl. noch einer Vertretungs-Praxis, Nummer der Haftpflichtversicherung notieren, ggf. auch Informationen über TASSO (Tasso-Nr.)für den Fall, dass der Hund ausbüxt

  • Wo befinden sich Leinen, Halsband/Geschirr, Spielzeuge, Futter, Pflegeartikel, Handtücher, Heimtierausweis usw.?

  • Gibt es eine Notfall-Apotheke, und wo?

Dir fällt sicher noch einiges ein :-)

Gruß, Kerstin

Zuallererst müssen deine äteren Geschwister in dieser Woche Verantwortung übernehmen, das ist das Allerwichtigste! Danach kommt das regelmässige Ausführen und das regelmässige Füttern. Fellpflege darf auch nicht vergessen werden. Sie sollen die Regeln übernehmen, die bisher auch üblich bei dir waren, d.h. zu welcher Uhrzeit fütterst du diene Hunde, wieoft und zu welcher Zeit gehst du mit den Hunden nach draußen. Gut wäre auch, sie zu beschäftigen, mit ihnen zu spielen und ihnen kleine Aufgaben zu geben.

Es wird schon gut gehen - es ist ja nur eine Woche.

Wenn sie den Hund nicht gut kennen - Angewohnheiten, Probleme, Macken, Verträglichkeit und ob er von der Leine darf.

Ansonsten - Tagesablauf, wann er wie lange raus muss und wann er wie viel Futter bekommt. Dann vielleicht noch Sachen, die explizit verboten sind, aber vom Hund trotzdem gerne ausgetestet werden.

Was möchtest Du wissen?