Wetterexperten gefragt

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je kälter (über 0°C jedoch!) es ist, desto höher ist die Luftfeuchtigkeit.

Bei der Messung der Luftfeuchtigkeit spielt der Himmel zudem eine untergeordnete Rolle, denn wenn die Luftfeuchtigkeit nun über 100% steigen würde (um maximal 1%), erst die Wolken entstehen. Da sich dann die Wassertröpchen um die Kondensationskerne herum bilden woraus schließlich die Wolken entstehen. Heißt also, die Wolken nehmen keinen direkten Einfluss auf die Luftfeuchtigkeit sondern primär andersrum. Es kann jedoch tdem Wolken am Himmel geben auch wenn die Luftfeuchtigkeit weit unter 100% liegt, das liegt daran dass die Wolken ja nicht immer über dem primären Gebiet entstehen sondern beispielsweiße über Meeren, wo die Luftfeuchtigkeit stets sehr hoch ist. Anschließend spielt der Wind eine Rolle ob die Wolken zu uns gelangen.

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Den ersten Satz kann ich so nicht stehen lassen, den Rest find ich in Ordnung:

je kälter (über 0°C jedoch!) es ist, desto höher ist die Luftfeuchtigkeit.

Dieser Satz ist sowohl für die absolute als auch für die relative Luftfeuchte ungültig. Zunächst gilt hinsichtlich der absoluten Luftfeuchte genau das umgekehrte Verhältnis:

Je kälter es ist, desto höher ist die Luftfeuchtigkeit.

Und dabei wüsste ich auch dem Wasser-Schmelzpunkt (???) keine Bedeutung beizumessen. Bei der relativen Luftfeuchte (=Sättigungsgrad) gibt es keinen unmittelbaren Zusammenhang mit der Temperatur. Es gilt bei jeder Ausgangstemperatur das Gesetz, dass sich die relative Luftfeuchtigkeit mit einer Temperaturerhöhung absenkt (deshalb die trockene Heizungsluft), wobei sich die absolute Luftfeuchtigkeit erhöht, soweit Wasser bereit steht zur Aufnahme. Warme Luft nimmt mehr Wasser auf als kalte. Sie ist dann relativ trockener (ungesättigter), wenn bei der Erwärmung kein Wasser zur Aufnahme zur Verfügung steht. Umgekehrt gilt: Mit sinkender Temperatur steigt die relative Luftfeuchte. Die Luft kondensiert Wasser aus wegen Übersättigung. Das sehen wir z.B. im Winter an der Fensterscheibe oder auch am Morgentau.

Die körperlich gefühlte Luftfeuchtigkeit ist die relative Luftfeuchtigkeit.

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Bei klarem Himmel strahlt der Erdboden ungehindert langwellige Energie ab. Der Temperatur nähert sich dem Taupunkt und damit steigt die Luftfeuchtigkeit. Dunst und Nebel entstehen. Man spricht hier auch vom Strahlungsnebel (wegen der nächtlichen Ausstrahlung)

Danke für deine Antwort! :)

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Was heißt hier "sind 97% rel. Luftfeuchtigkeit normal?" Normal im Sinne von "dem statistischen Durchschnitt" entsprechend mag das halbwegs für Hanoi gelten, aber nicht für München oder Hamburg. Wenn wir jeden Tag bei Luftfeuchtigkeit und Lufttemperatur genau "normale" Werte hätten, also die statistischen Jahresmittel, dann hätten wir gar kein Wetter. Wenn wir dagegen immer genau die meteorologischen Werte des kalendarischen Vorjahrestages hätten, brauchten wir keine Wetterprognosen. Da fehlt nur noch die Frage:

Darf das Wetter das, was es macht?

Nebenbei: Hierzulande reden fast alle vom Regen. Der ist in Berlin erst vor wenigen Tagen endlich angekommen als leichter Landregen. Vom 1. bis zum 25. Mai war es hier extrem trocken, sonnig und kalt. Ist das normal? Mich machte diese Trockenheit krank. Ich freue mich schon, dass wir im Augenblick statt 20 bis 40% endlich einmal 74% Luftfeuchtigkeit draußen haben. Innen habe ich 46%. Das ist noch so wenig, dass ich jetzt gleich wieder alles mögliche in der Wohnung befeuchten muss, um mich vor extremen, endlosen Nießanfällen zu schützen. Das ist nicht normal. Entschuldigung, ich muss jetzt gleich wieder Wasser pumpen!

Darf das Wetter das, was es macht?

beantworte ich eindeutig mit nein, und damit meine ich die Wettermanipulatoren (siehe Chemtrails/H.A.A.R.P.), die unser Wetter massiv beeinflussen.

Komisch, ich lebe auch in Berlin und hier war das Wetter anders, als von dir beschrieben. ;) War auch mal warm, vor allem in der ersten Maihälfte, sonnig weniger, das lassen sie ja kaum noch zu. Trocken wars, aber 20% sind reichlich untertrieben, oder? Ich hab innen derzeit zwischen 60 und 70 % Luftfeuchtigkeit und mich macht DAS krank. Wo holst du die 46% her, wenns draußen so feucht ist? Heizung ganz hochgestellt oder wie? Tip: Mehr waschen! :D Meine Wäsche braucht zurzeit 2 Tage, bis sie trocken ist! Ich sehne mich nach mehr Trockenheit - tja, so unterschiedlich sind die Menschen. ;-) Danke für deine Antwort.

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@Saphira99

Draußen liegt die Feuchtigkeit gerade bei 85%, innen bei 46% bei mir. Wo ich die 46% Luftfeuchtigkeit herhole? Das ist für mich ja selbst ein bauphysikalisches Rätsel. Heizen fällt mir schon seit April nicht mehr ein, stattdessen lüfte ich jetzt ständig bei 16° Außentemperatur, was die Innentemperatur von aktuell 26°C keineswegs abbaut. Diese Erwärmung um 10°C (woher die Wärme auch immer kommen mag bei einer Wohnung über der Durchfahrt) trocknet natürlich die Luft ordentlich aus. Und wohin verschwindet das von mir ständig versprühte Wasser? Vermutlich über die alten Holzbohlenwände und den Baukörper in den Heizungskeller, um dort die heißere Luft anzufeuchten und durch die Kellerfenster zu flüchten. - Ha, ha - Hatschi!!

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@dompfeifer

Bemerkenswert ist übrigens hier auch ein Rätsel, dass ich mit anderen GF-Teilnehmern leidvoll teile: Wenn ich im Winter kräftig lüfte, ist die sehr mühsam aufgebaute Luftfeuchtigkeit längst unter 30% abgestürzt, bevor die Lufttemperatur auch nur um ein Grad abgefallen ist. Die Hitze ist nicht raus zu bekommen, die Feuchtigkeit ist nicht zu halten. Wenn man dann aus Verzweiflung ausnahmsweise noch teuer schnell Wasser kocht, um Dampf zu erzeugen, erzeugt man mit dem Kocher noch mehr Raumwärme. Auch um nur nasse Tücher zur Verdunstung anzuregen, muss ich mindestens einen von sechs Heizkörpern voll aufdrehen. Dann wird es schon zu warm. Lüften verboten.

Wie sagte einmal mein HNO-Arzt zu mir? "Lüften Sie nie! Sie müssen im eigenen Mief ersticken!"

Sollte das bei Dir anders sein, dann sollten wir einen Wohnungstausch in Betracht ziehen.

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