Weshalb erniedrigen Alkoholiker oft andere Menschen, machen sie mit Worten herunter?

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Leider sind das Meiste hier wohl subjektive und selbst miterlebte Erfahrungen, die sich dann auch nur auf diese betreffenden Personen beziehen und dürften eigentlich nicht verallgemeinert werden. Denn es ist wirklich großer Quatsch zu behaupten: "Alle Alkoholiker sind so und so und alle Alkoholiker sind dies und das....." Die oben gestellte Frage, ergibt so viele Antwoten, worin wiederum unzählige Faktoren mit hineinspielen, die zu beachten wären, wenn man sich diesem Gebiet einigermaßen objektiv nähern will. Als erstes ist zu beachten, ob der Betreffende männlich oder weiblich ist? Was ich ja wohl nicht extra erläutern muß. Dann wie alt der/die Betreffende ist? Wie das soziale Umfeld ist? Wieviel,wann, wie oft und was der Betreffende trinkt? Ob er/sie heimlich oder öffentlich trinkt? Warum er/sie trinkt? Ob die betreffende Person arbeitslos ist, oder sonst wie mit seinem Leben unzufrieden. Ob es einen psychischen Hintergrund gibt, wie z. B. dass man glaubt, dass man dem Leben ohne Alkohol nicht gewachsen sei. Das man sich mit Alkohol selbstsicherer fühlt u.s.w. Ich könnte dies noch unendlich weiter führen. Bei all dem muss man noch beachten, je länger jemand der Alkohol, oder überhaupt Drogen zu sich nimmt, dass ein ständiger Gebrauch eines Rauschgiftes, mit der Zeit die Nerven beginnen blank zu liegen. So als würde man von einem Kabel die Isolierung abschälen. Man kann es immer deutlicher spüren, wie die betreffenden Personen immer dünnhäutiger und gereizter werden. Worte wie Tolleranz und Gelassenheit verschwinden vollends aus ihrem Leben. Sie scheinen plötzlich nur noch unter Strom zu stehen und sind mit sich und der Welt unzufrieden. Sie spüren in welchem Dilemma sie sich befinden und würden nichts lieber als wieder normal sein. Aber aus Angst vor dem was vor ihnen liegt und was es zu durchleiden und zu durchkämpfen gibt, wird bestritten und gelogen. Was tatsächlich mehr bei Alkoholikern als bei anderen Drogenabhängigen vor kommt, ist dieses berühmte "alte Kamellen ausgraben". Andere nicht in Ruhe lassen zu können und sie mit Vorwürfen und Beleidigungen zu bomdardieren. Dies ist darauf zurück zu führen, dass Alkohol eh schon aggressiev macht und enthemmend wirkt. Mit dem bereits oben geschilderten und der konsumierten Menge, kann es sein, dass sich der /die Betreffende in einem Zustand befindet, wo er nicht einmal mehr weiß, mit wem er sich überhaupt streitet. Darum kann ich auch nur jedem raten, sich mit Betrunkenen niemals auf eine Diskussion einzulassen. Erstens weiß man nie wo es hinführt.Zweitens bekommt man eh von einem Betrunkenen kein Recht. Und drittens weiß der /die Betreffende am nächsten Tag in der Regel nichts mehr davon, so dass die Zeit und die Nerven, die das gekostet hat, hätte sich lieber sparen können. Man sollte besser sagen:"Warte ab mein Lieber/meine Liebe, Morgen wenn Du wieder nüchtern bist, dann habe ich einiges mit dir zu klären".

Alkohol enthemmt. Das heißt, es kommen Verhaltensweisen zum Vorschein, die der Alkoholisierte immer in sich trägt, sich aber sonst (im nüchternen Zustand) zurückhält. Verdrehungen von Fakten ist klar, da sich eh vieles im Gehirn dreht - aber wer will mit einem Besoffenen diskutieren?

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Das stimmt einfach nicht! Wenn es so wäre, dann wären wir ja alle durch "Nicht-Alkoholkonsum" gehemmte Ungeheuer!

Alkohol verändert durch seinen Einfluss die Persönlichkeit und macht deppert.

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@gottesanbeterin

Auf die Dauer verändert Alkohol die Persönlichkeit, ja. Aber dein Umkehrschluss ist nicht logisch. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass Leute, die regelmäßig im Suff aggressiv werden, ansonsten die friedlichsten Zeitgenossen ohne innere Wut sind? Alkohol macht ja nicht jeden aggressiv...

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Genau so ist es. Das ist ein Leugnen der Realität, da sie sich ihre Krankheit selbst nicht eingestehen können. Die Einsicht, krank zu sein, ist der erste Schritt zur Therapie.

Wie soll ich nur zu ihm durchdringen?

Hallo!

Seit einigen Jahren bin ich nun mit einem Jungen befreundet (Er wird bald 17) Jedoch habe ich das Gefühl das er sich in letzter Zeit sehr verändert hat. Wir hatten immer viel Spaß zusammen, haben rumgealbert und uns aber auch ernst unterhalten können. Alles in Allem eine perfekte Freundschaft. Mittlerweile jedoch benimmt er sich ziemlich distanziert. Ich habe das Gefühl das ich einfach nicht mer zu ihm durchdringen kann. Ich kann seine Gefühle nicht mehr so einschätzen wie früher, ich habe das Gefühl das er sich völlig von ihnen verabschieded hat. Er kommt mir ziemlich deprimiert vor, hat jedoch nie ein Wort von etwas Negativem erwähnt. Unsere eigentliche Begrüßung war nicht selten eine Umarmung, diese hörten seit der letzten Woche jedoch auch auf. Oft hat er mich auch 'in die Seiten gepiekst'. Aber wie gesagt verhält er sich eher distanziert und meided sämtlichen Körperkontakt oder Gespräche. Seine What's App Nachrichten fallen auch sehr kurz aus. (Er war immer jemand mit 'großen' Worten.) Ich habe schon einiges versucht, ihm Kino vorgeschlagen (Er liebte Filme, wir gingen sehr oft ins Kino) Jedoch hat er immer abgelehnt und eine Ausrede gesucht, er hätte z.B. etwas anderes vor. Ich habe das Gefühl ich habe etwas falsch gemacht. Habe auch oft darüber nachgedacht, das er einfach die Schnauze voll von mir hat oder er vielleicht eine Freundin hat und diese ein Problem haben könnte damit das wir uns so nahe stehen...standen. ( Obwohl er mir das sicher erzählt hätte..oder? ) Hat jemand von euch schon einmal etwas ähnliches erlebt und/oder eine Ahnung wie ich wieder zu ihm durchdringen könnte wie früher? Ich möchte meinen besten Freund zurück.

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Mein Opa ist ein sehr starker chronischer Alkoholiker und Raucher. Wie kann man ihm jetzt noch helfen?

Hallo. Wie ihr schon an der obigen Frage erkennen könnt, handelt es sich um meinen Opa, der ein heftiges Alkohol und Zigaretten Problem hat. Ich versuche mein Bestes, euch die Situation näher zu erklären. Es fing schon damit an, als ich noch ein kleines Kind war, da war mein Opa schon ein sehr starker Trinker und Raucher. Er lebt mit meiner Oma in einem Einfamilienhaus und Garten. Meine Eltern haben mir immer berichtet, sobald wir ihn besucht haben, lag er ständig sturzbetrunken im Garten, im Flur, im Schuppen, in der Küche ( etc. ) und war nie anzusprechen. Ich habe das natürlich als Kind noch nicht richtig verstanden. Er war auch immer an Geburtstagen total betrunken ( So wie an Ostern und Weihnachten ). Wenn er Geburtstag hatte und wir ihm beschenken wollten, lag er meistens wieder total besoffen im Flur und schlief. Meine Oma hat im Laufe der Jahre alles versucht, ihm davon abzuhalten, aber leider vergebens. Er hat die Schnaps Flaschen heimlich in Büschen oder im Garten in der Erde versteckt. Meine Oma hat auch versucht den Alkohol weg zu schütten und mit ihm vernünftig darüber zu reden, aber man kann mit ihm nicht mehr reden, da er 24 Stunden am Tag total betrunken ist. Ich kann mich nicht mehr erinnern, ihn mal nüchtern erlebt zu haben. Er trinkt von früh bis abends nur noch Schnaps und raucht bestimmt 5 Schachteln an Zigaretten. Er ist auch schon oft die Treppe runtergefallen und hat sich verletzt. Wir haben ihn auch schon in eine Klinik eingeliefert, aber dort hat er weiter getrunken und hat sich dann wieder ohne Bescheid zu geben, wieder nach Hause begeben und ist dort abgehauen. Wir sind ratlos. Wir haben keine Hoffnung und Kraft mehr. Er zerstört Möbel und stellt im Suff nur Blödsinn an und baut Schränke auseinander oder lallt einfach nur Quatsch rum. Er isst auch gar keine Nahrung mehr, auch wenn wir ihn dazu zwingen. Ich glaube er wird nicht mehr lange leben. Er betrinkt sich immer mit einen Nachbarn aus dem gegenüberliegenden Garten. Mein Opa ist total abgemagert und ich glaube seine inneren Organe geben langsam den Geist auf. Ich frage mich echt, wie konnte das nur passieren. Wieso ist das so stark eskaliert. Er ging sogar betrunken auf Arbeit. Er arbeitete bei der Deutschen Bahn als Gleisbauer. Wir wissen alle nicht, wieso er vor vielen Jahren damit anfing und was die Gründe sind. Das fing bestimmt schon 2000 an. Jetzt haben wir Mitte 2016. Er ist aber gar nicht aggressiv im Suff und er würde auch niemals jemanden weh tun. Wenn ich mir alte Fotos von ihm anschaue, wo er noch jung war, sah er so erfolgreich aus und so gepflegt und jetzt ist er nur noch ein kaputtes Wrack. Auch die Nachbarn in der kleinen Ortschaft haben alles versucht, ihm zu helfen und ihm davon abzuraten, aber das half alles nichts. Er ging auch seit 2000 nicht mehr zum Zahnarzt oder generell zum Arzt und wenn meine Oma ihn immer gezwungen hat, sich mal zu untersuchen, hat er sich immer geweigert. Ich hatte nie die Chance ihn besser kennen zu lernen... :(

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Wie trinkt man Whisky?

Hallo!

Ich bin morgen auf einer Feier eingeladen, und da ich ungern Bier und Radler trinke, und Wein leider nicht gut vertrage :-/, habe ich gedacht, ich werde einfach mal Whisky ausprobieren :-)

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  • In was für einem Glas trinkt man das?

  • Wie lange nimmt man sich für 1 Glas Zeit?

  • Wie viel ist denn in 1 Glas drin?

  • Macht Whisky schnell betrunken? Wie viele Gläser trinkt man an einem Abend? (Ich will NICHT KOMPLETT betrunken sein, das finde ich mittlerweile nicht mehr 'cool' und habe ich schon oft genug erlebt)

  • Mischt man Whisky mit irgendetwas? Und sind Eiswürfel drin?

  • Kennt ihr gute Sorten? Wie viel kostet eine Flasche ca?

Ja ich kenne mich wirklich NULL aus, aber deshalb frag ich ja :-) Irgendwann muss mans ja erfahren :-) LG

PS: Niemand muss mich als dämlich darstellen, weil ich noch nie Whisky getrunken habe, irgendwann fängt man ja an ! :-)

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Gibt es seit der sexuellen Revolution ein Sittenverfall in der Gesellschaft?

Mit der Revolution meine ich vorallem, dass sich Mädchen und Frauen den Männern geradezu anbieten bzw. dass es für die Jugendlichen normal ist, früh, oft und mit verschiedenen Partnern Sex zu haben. Als Junge sieht man es ja gerade zu als Pflicht, ein großer Stecher zu sein.

Meine Frage lautet: Führt dies zu einem Sittenverfall oder Vernachlässigung der Sitten in der Gesellschaft, vorallem unter jungen Menschen.

Denn: Ist man ein Stecher, führt das zu einer gesellschaftlichen Akzeptanz unter den Jugendlichen. Alte, sittliche Tugenden zählen kaum bis gar nix.

Dadurch, dass die Mädchen den Jungen den Kopf verdrehen köönen, üben sie eine gewisse Macht auf sie aus. Ich habe erlebt, dass sie das auch zu negativen Taten ausnutzen.  Enge Freundschaften werden vernachlässigt. Damit gehen auch Treue, Freundschaft, Loyalität flöten. Es gibt bestimmt noch andere Beispiele.

Wie stand es um diese Dinge vor der Revolution?

Sehe ich die Gegenwart zu pessimistisch?

Hat das wirklich zu einem Sittenverfall geführt?

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Mein Vater ist Alkoholiker. Ich brauche dringend Hilfe.

Hallo zusammen, Ich bin ein Junge und 16 Jahre alt, ich wohne mit meiner 19 jährigen Schwester, meiner 47 Jahre alten Mutter und meinem 53 Jahre altem Vater zusammen. Ich bin eigentlich nach außen hin ein ganz normaler Junge, ich habe Freunde, gehe aufs Gymnasium, etc. (soweit, das leben eines ganz normalen Jugendlichen)

Allerdings habe ich ein schwerwiegendes Problem, mein Vater ist, seitdem ich denken kann Alkoholsüchtig. Das heißt, früher als ich noch ca. 1-7 war (berichtete mir meine Mutter) trank er noch Hochprozentiges, sie sagte:" Eine Flasche Vodka hat er mindestens an einem Tag getrunken". Mitllerweile trinkt er "nurnoch" Bier. Allerdings, wenn ich ganz ehrlich bin, glaube ich, er trinkt bestimmt heimlich hochprozentiges. Er ist ständig aggressiv, wenn er mal kein Alkohol trinkt, d.h. vor ca 3:00 Uhr. er brüllt herum und regt sich über jede kleinigkeit auf. Wenn er dann "endlich" seinen gewissen alkoholpegel, nach 4-5 (oder mehr) flaschen Bier erreicht hat, wird er noch aggressiver, er streitet sich ständig mit meiner Mutter (seiner Frau). Er brüllt uns alle an etc. Außerdem isst er kaum etwas, wenn man ihn abends fragt ob er etwas gegessen habe, antwortet er meistens "Ich habe gefrühstückt". Somit beläuft es sich meistens auf 2-3 brötchen am Tag.

Mein Vater hat Asthma, er hatte bereits einen sehr schlimmen Asthmaanfall, ich schätze es war vor ca. 7 oder 8 jahren. er ist einfach umgekippt, hatte schaum vor demk Mund und hat nicht mehr geatmet, allerdings hat er es ohne folgeschäden überlebt. Jeder in meiner Familie dachte, dieser Schock hätte ihn "wach rütteln" müssen, und ihn erkennen lassen müssen, was wirklich wichtig ist im Leben, aber dies war nicht der Fall! Seitdem muss er viele Pillen nehmen. Jetzt hatte mein Vater vor nur ca. 2 Monaten einen Herzinfakt, er musste operiert werden und drei wochen in die REHA klinik gehen, ihm wurde gesagt er soll zuhause ein bisschen mehr sport treiben etc. Allerdings fing er sofort wieder an zu saufen. (ER IST MOMENTAN WIEDER UNTEN AM RUMBRÜLLEN, während ich in meinem zimmer sitze und verzweifelt nach Hilfe suche)

Ich weine sehr oft wegen meiner gesamten Lebenslage, ich glaueb meine Mutter hat auch nicht mehr viel Kraft, wir reden kaum darüber.

Er hat nun auch noch vor ca. 3 Monaten seinen Job verloren, allerdings nicht wegen dem Alkohol (glaube ich) die Firma hat nach seinen Berichten, seine ganze Abteilung gefeuert, seitdem sitzt er zuhause rum (bis auf die Zeit in der REHA) und säuft. Wir wohnen in einem 160qm Reihenhaus, d.h. uns ging es finanziell RELATIV gut, allerdings wendet sich das seit der Arbeitslosigkeit langsam.

Wenn wir uns von ihm trennen, wird er bestimmt komplett abrutschen, das macht mir Angst. Ich bin bezüglich dieses Alkohol-Problems sehr introvertiert. ( meine besten Freunde wissen nichteinmal davon) In diesem Haus wird fast nurnoch gestritten!! (meine schwester, ich und meine Mutter verstehen uns Prima!!)

Ich brauche Hilfe, BITTE! DANKE

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Muss ich mein Kind dem Vater überlassen?

Hallo. Ich habe mal eine Frage,ich hoffe ich bekomme irgendwie ne brauchbare Antwort. Vor ein paar Wochen hat uns der Vater meiner kleinen Tochter (2) verlassen. Bei ihm ist es so das er Alkoholiker ist und demzufolge jeden Tag betrunken. Er will jetz immer die kleine haben,ansonsten geht zum Anwalt bzw Jugendamt. Ich will ihm die kleine aber nicht geben,da er sich um sie garnicht kümmern kann. Dazu komme das sich bei ihm mittlerweile die Frauen die Klinke in de Hand geben. Fast jeden Tag ist eine andere da mit der sich vergnügt. Ich will das alles meinem Kind nicht antun. Bei ihm wohnt noch seine Oma und sein Vater mit auf dem Grundstück. Die allerdings halten sich da raus was seine sauferei und seine "liebschaften" angeht. ich find das nicht richtig. ich hab selber in den jahren gemerkt das er sich von niemanden was sagen lässt,aber so geht das nicht. ich finde das hier das wohl des kindes gefährdet ist. er ist doch garnicht in der lage sich um sie kümmern,ich hab das oft erlebt wenn ich abends von der arbeit kam,das er total betrunken im bett lag und die kleine hat gemacht was sie wollte. kann mir jemand helfen?

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