Wer hat Shakespeare inspiriert?

6 Antworten

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Das weiss man nicht. Man weiss viel zu wenig über Shakespeare selbst als Menschen und streite ja immernoch darum wer er eigtl. war.

Mittlerweile weiß ich, dass er von Ovid und Seneca inspiriert wurde, sowie von mittelalterlichem Theater und einigen seiner Zeitgenossen und Kokurrenten.

Trotzdem ist es die beste Antwort !

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Die Frage lässt sich nur beantworten, wenn man bereit ist die Autorschaftsfrage ernst zu nehmen. Shakespeare hatte die denkbar umfassendste Bildung, die in der Zeit überhaupt möglich war. Er beherrschte viele Sprachen, benutzte als Quellen fremdsprachliche Texte, die erst viel später ins Englische übersetzt worden sind. Er hatte umfassende und genaueste Kenntnisse auf vielen Gebieten (auch geografischen „Gebieten“ wie z. B. Italien), die nur durch eigene Erfahrungen erworben werden können. Wenn man weiter annimmt, dass er das alles so nebenbei in der Schenke (Mermaid Tavern) hat erfahren können (was man für den Mann aus Stratford annehmen müsste), wird man auch bei dieser Frage zu keiner vernünftigen Antwort kommen.

Zum Schäkespears Tag – Wikipedia

Goethes Rede Zum Shakespeare Tag macht allem voran ... gesehen und bestimmt hat) (Zeile 63/64) zu erkennen ... der ihn nicht bloß inspiriert, sondern geradezu erleuchtete. ...

http://de.wikipedia.org/wiki/ZumSch%C3%A4kespearsTag

Danke für deine Mühe. Es ist leider keine Antwort auf meine Frage, da ich ja nach den Vorbildern VON Shakespeare suche.:-) Aber danke!

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Immer mehr Theater Experten bezweifeln, dass Shakespeare wirklich der Autor vieler Stücke ist.

Er hat keine Universität besucht und keine Manuskripte hinterlassen. Weder Französisch noch Italienisch hat er nicht gelernt, und die Frage hier, woher kommen seine Bildung und seine Inspiration.

Schließlich kann ich nur sagen. Es wird darauf hingewiesen, dass Shakespeare vom Christopher Marlowe inspiriert hat.

Er wurde auf alle Fälle auch von Christopher Marlowe inspiriert, der sein größter Konkurrent war und auch Muse (viel später) von Goethe, der sich an Marlowes Dr. Faustus orientierte. Außerdem haben in dieser Zeit, d.h. noch vor Shakespeare, die als weniger bedeutend eingeschätzeten Theaterautoren Peele, Greene, Lodge und Nash gewirkt, außerdem der auch heute noch gelesene Kyd. Das elisabethanische Theater wurzelt in den traditionellen christlich orientierten " Miracle Plays" und "Morality Plays", die in der Regel in den Innenhöfen von Pubs aufgeführt wurde. Den gebildeten Autoren, die dann später von reichen Adligen fürs Theater angeheuert wurden, waren sicherlich auch die griechischen Tragödien bekannt, die nicht nur inhaltlich, sondern auch strukturell als Vorlage genutzt wurden. Inhaltlich interessant waren für diese Gilde aber auch geschichtliche Ereignisse aus England, z. B. waren die Aufzeichnungen des berühmten Chronisten Holywright zu Macbeth Anregung für das gleichnamige Drama von Shakespeare.
Es gibt viel Literatur zu dem Thema, ein Besuch im Englischen Institut der nächstgelegenen Universität wäre nicht verkehrt. Ich hoffe, ich konnte helfen1 LG elbohm