Wer hat festgelegt das Gold wertvoll ist?

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8 Antworten

Direkt festgelegt hat das jetzt niemand direkt. Es war halt praktisch da Gold recht selten ist, es also niemand einfach so ohne viel Aufwand fördern kann (geringes Inflationsrisiko), es kann relativ leicht in Einheitliche Formen wie Münzen gebracht werden da es ein recht weiches Metall ist. Und Gold konnte ausserdem im Gegensatz zu anderen Gütern "sparen". Eisen würde irgendwann rosten, Blumen verwelken und LM verderben.

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"nur ein unbrauchbares Metall" Deshalb macht man nur "billigen" Schmuck daraus.320 Tonnen Gold und 7500 Tonnen Silber steckt die Industrie  jährlich in PCs, Handys und andere elektronische und elektrische Geraete.Wieviel Gold in diversen Muendern "fest angelegt" ist,weiss ich leider nicht.
LG  gadus

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Das hat niemand speziell "entschieden". Du musst dir die Sache so vorstellen: vor langer, langer, laaaaanger Zeit lebten Ugh und Ugha in ihrem kleinen Dorf und lebten von dem, was die Natur so hergab. Der Metallabbau hat gerade erst begonnen, und die daraus hergestellten Gegenstände waren ziemlich rudimentär. 

Eines Tages war Ugh also am Metall abbauen, als er ein besonders schönes Stück Metall fand. Er hat auch gemerkt, dass dieses schöne Stück Metall ziemlich einfach zu verformen war und machte eine kleine "Figur" daraus. Ugha war davon sofort begeistert und tauschte seine Ziege Ughi gegen das schöne Metall ein. (Ziegen waren recht wertvoll)

Moral der Geschichte: Gold ist und bleibt (im Vergleich zu anderen Metallen) ziemlich selten und sieht dazu sehr schön aus. Aus diesen beiden Gründen gelang es Gold, einen hohen Wert zu erreichen.

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Direkt festgelegt hat das niemand.
Aber indirekt wir Menschen, wie heißt nämlich so schön: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis

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Nachdem in mehreren Versuchen erkannt wurde, dass Gänseblümchen zwar echt schön sind, aber nicht lange halten, wurde Gold von König Siegbert dem Güldenen als wertvolles Metall anerkennt und gemäß Lemmingprinzip gilt das bis heute noch. 

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Nach so vielen tollen und lustig auf den Punkt gebrachten Antworten kann ich nur noch die chemische Perspektive hinzufügen: Gold ist mit sich selbst total im Reinen, sodass es mit nichts und niemandem reagiert. Normalerweise erreichen diesen Zustand nur die Edelgase, aber die kann man so schlecht einfangen und zu Münzen pressen. Dass Gold mit sich im Reinen ist, macht es übrigens auch schwer förderbar. Da fällt ziemlich viel Gift und Dreck an. Für einen goldenen Ehering kriegst du im Austausch ein Lastwagen chemisch vergiftete Erde. Aber die wird in Afrika gelassen.

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Gold ist "eigentlich kein unbrauchbares Metall". das wussten schon die Menschen vor tausenden von Jahren. Es lässt sich nämlich sehr schöner Schmuck daraus herstellen. Da es zudem in lohnenden Vorkommen verhältnismäßig selten und inzwischen auch nur noch mit deutlich höheren Kosten als früher zu fördern ist, ist es zugleich wertvoll.

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Niemand, es ist wohl in der Natur das Menschen, das zu begehren, was selten ist.

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