Wer haftet bei Verlust eines Generalschlüssels?

8 Antworten

Grundsätzlich derjenige der ihn verliert. Also du. Als Arbeitnehmer ist die Haftung teilweise aber stark eingeschränkt.

Trotzdem ist eine Haftpflichtversicherung immer sinnvoll. In den meisten privaten Haftpflichtversicherungen lassen sich betriebliche Schlüssel von Arbeitgeber auch kostenlos oder zumindest sehr günstig mit einschließen.

Als Arbeitnehmer haftet man auch - aber es kommt auf den Verschuldensgrad an und die Haftung ist grundsätzlich beschränkt. Eine fehlende Versicherung des ArbG wird mindernd berücksichtigt.

Man kann bei seiner privaten Haftpflichtversicherung aber auch betriebliche Schlüssel mit versichern.

Es kann auch sein, daß die Zeitarbeitsfirma innerhalb ihrer Haftpflichtversicherung (ich vermute, daß sie eine haben) eine entsprechende Schlüsselversicherung für ihre Mitarbeiter hat --> hier solltest Du nachfragen.

Solltest Du keine Versicherung haben und auch über den ArbG nicht abgesichert sein, dann ist es dringend anzuraten eine Haftpflicht- mit Schlüsselversicherung abzuschließen - "10 Treppenhäuser" --> eine Schließanlage dieser Größenordnung kann in die -zigtausende gehen...

abgesehen davon:

Die Haftpflichtversicherung ist die einzige private Versicherung, die man wirklich benötigt...

Auch mit Schlüsselversicherung sind Haftpflichtversicherungen nicht besonders teuer - hier würde man am falschen Ende sparen...

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Gegenüber dem Kunden haftet der Arbeitgeber. Gegenüber dem Arbeitgeber haftest, je nach Grad der Fahrlässigkeit, gegebenenfalls DU.

Falls ich , wäre es wohl besser eine Haftpflichtversicherung abzuschließen, richtig ?

Vollkommen unabhängig von der Schlüsselthematik ist es OHNE JEDE EINSCHRÄNKUNG wichtig eine Privathaftpflichtversicherung zu haben!!! Die Frage ob du eine abschließen solltest ist IMMER mit "Ja" zu beantworten!

Hier musst du dann eben darauf achten, dass du eine abschließt in der der Verlust von (auch beruflich genutzten!) Schlüsseln versichert ist.

Für den Schaden haftet immer der, der ihn verursacht.

In vielen Privathaftpflichtversicherungen sind bereits Schlüsselverlust (privat und auch dienstlich) inkludiert. Oftmals aber nur zu einer niedrigen Versicherungssumme.

Wer Schlüsselherrschaft über dienstliche Schlüssel hat, soll da als erstes beim Arbeitgeber fragen, wie man denn da abgesichert ist. Das Problem ist, dass solche Schließanlagen komplett erneuert werden müssen. Und das wird teuer.

Tipp: Arbeitgeber fragen ob Absicherung besteht und wenn nein die Kosten für die Schließanlage erfragen und ab zum Versicherungsmensch.

Theoretisch kann man das aber lustigerweise umgehen, indem man nur immer den blanken Schlüssel ohne irgendwelche Kennzeichnunug darauf dabei hat. Somit gibt es keine Rückschlüsse darauf, wo ein gefundener Schlüssel passt. Das ganze bricht dann halt zusammen, wenn man den Schlüssel direkt im Gebäude mit der Schließanlage verliert.

Ich habe solch einen Dienstschlüssel.

Ich habe das in meienr privaten Haftpflichtversicherung mit aufnehmen lassen. Die zahle ich monatlich, die Kosten liegen bei rund 10 €. Also wirklich nicht teuer.

Meines Wissens hat die Firma eine Versicherung dafür laufen...aber... doppelt genäht hält besser. Und:

Habe ich machen lassen, weil so auch MEINE Schlüssel mit versichert sind...unser Wohnblock hat auch so ne Generalschliessanlage.

Das ist gut investiertes Geld und bringt mich nicht an den Bettelstab.

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