Frage zum 4 Axiom Von Paul Watzlawick?

Ich muss ein eigenes Fallbeispiel dazu schreiben und eine Analyse dazu abgeben. Vielleicht weiß jemand ob dieses hier gut oder schlecht ist. wäre nett wenn jemand darauf antworten könnte
Hier Beispiel und Analyse:
Kind: Schau mal ... ich habe hier ein ganz tolles Bild für dich gemalt

(lächelt und zeigt auf das von ihm gemalte Bild+ Analog Zeigt seine Zuneigung dem Erzieher gegenüber, da es ihm ein Geschenk macht und digital, in dem er es in Worte fasst“für dich gemalt“)

Erzieher: Das hast du aber schön gemacht, soll das ein Elefant sein, oder ein Hund

(schaut es sich nur ganz kurz an und redet in einem genervten Tonfall, und wendet sich direkt wieder anderen Kindern zu) Keine Wertschätzung des Kindes und analoge und digitale Modalitäten sind inkongruent

Kind: Ein Pferd(traurige stimme) ich glaube ich male noch eins

(Blick ist niedergeschlagen und es geht langsam weg)

Erzieher: Ok das nächste wird bestimmt NOCH schöner

(mit Betonung auf das noch, also ein bisschen abwertend, merkt es aber gar nicht selber, dass er solche analogen Verhaltensweisen hervorbringt+ gibt dem Kind die Annahme, dass er in Ruhe gelassen werden will+ erkennt die analogen Merkmale nicht, also die traurige Stimme, bzw. sie stehen im Gegensatz zu dem was das Kind gesagt hat, was zu einem Missverständnis führt.

Kind: ja bestimmt

(packt das Bild fest in seiner Hand und Zerknüllt es ein bisschen+ nimmt es als digitale Störung auf, da der Erzieher es, aus seiner Sicht, abwertend betont hat)

Erzieher: Was hast DU denn mit dem Bild gemacht

(Meint er liebevoll, sagt es mit sanfter Stimme, aber Kind nimmt es als Vorwurf auf, da es die Du-Botschaft falsch entschlüsselt hat und sieht (analog) an dem Gesichtsausdruck des Erziehers eine Genervtheit, durch z.b. Augenrollen oder ein leises seufzen, macht Erzieher aber nicht extra, er ist sich seines analogen Ausdrucksverhaltens gar nicht bewusst)

Kind: (schweigen) drückt damit seine

Erzieher: Oh ,das tut mir leid zu hören, du hast dir doch so viel Mühe gegeben, du kannst, wenn du willst, noch ein weiteres Malen

Kind: Nein ich will nicht mehr

Erzieher: Oder willst du das wir eins zusammen malen?(analog:setzt sich neben das Kind und nimmt einen Stift in die Hand)

Analyse ist eine andere Frage weil es nicht so lang sein darf

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Axiom 4 - Watzlawick

Grundsätzlich 5 Axiome:

1. Man kann nicht nicht kommunizieren.

2. Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt.

3. Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung.

4. Menschliche Kommunikation bedient sich analoger und digitaler Modalitäten.

5. Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär.

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Ich finde, daß Dein Beispiel für das 4. Axiom alleine zu komplex ist.

Siehe hier ein Beispiel:

In der Pause sieht Lisa ihre Freundin Lena allein mit hängenden Schultern und Tränen in den Augen auf der Bank sitzen. Daraufhin vermutet sie, dass es Lena nicht gut geht. Lisa geht auf sie zu und fragt, warum sie denn traurig sei. Daraufhin erzählt Lena ihr, dass sie eine schlechte Note in Mathematik bekommen hat.

Lenas Körperhaltung und ihre Tränen stehen in diesem Beispiel für analoge Kommunikation (hier besteht Interpretationsspielraum), denn sie lassen Lisa darauf schließen, dass es ihrer Freundin nicht gut geht. Allerdings kann Lisa dies nicht genau wissen, sondern nur vermuten.

Als sie Lena aber nach dem Grund fragt, kommunizieren beide digital, da Lena ihr den direkten Auslöser für ihren Kummer nennt. Somit hat Lisa Gewissheit über ihre zuvor aufgestellte Vermutung.

Quelle: https://www.studysmarter.de/schule/deutsch/sprachanalyse/5-axiome-watzlawick/

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übrigens netter Vortrag Paul Watzlawick: Wenn die Lösung das Problem ist:

https://youtu.be/cl4aZTPsTSs?si=yVDt-mDiRaAu9MMg

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Meine Einschätzung

Gem § 25 (1) HGB haftet der neue Inhaber nur, wenn das Unternehmen mit derselben Firmierung weitergeführt wird - "Firma" ist der Unternehmensname - dieser braucht grundsätzlich nicht wortwörtlich übernommen werden, damit eine Fortführung des bisherigen Unternehmes vorliegt; es reicht aus, wenn der prägende Teil weitergeführt wird, unter dem im Wirtschaftsverkehr deutlich wird, daß es sich um dasselbe Unternehmen handelt. Es kommt hier nur auf den Anschein an, den ein Dritter gewinnen muß; das ist auch unabhängig davon, ob der Firmenname selbst nicht gesetzlichen Vorschriften entsprechen würde.

Bei Fortführung der Firma kann die Haftung des neuen Inhabers nur ausgeschlossen werden, wenn das z. B. im Handelsregister veröffentlich ist.

Veräußerer: Firmierung = "Lebensmittelfabrik Karl Klein e.K."

Erwerber: Firmierung = "Fabian Kugel e. Kfm. Lebensmittelfabrik"

Ob e.K. oder e. Kfm. ist nicht prägend - aber der Name des Firmeninhabers ist unterschiedlich, auch wenn "Lebensmittelfabrik" identisch ist; der Name des Kaufmanns ist ein prägender Bestandteil einer Firmierung - daher handelt es sich um eine neue Firmierung --> der Erwerber haftet nicht.

Die Vereinbarung ist grundsätzlich überflüssig gewesen, da das Unternehmen nicht unter gleicher Firmierung fortgeführt wird.

Hier haftet der Veräußerer für seine, vor der Veräußerung entstandenen, Verbindlichkeiten selbst.

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Nein nicht unbedingt

Friedrich Schiller (* 10.11.1759 † 09.05.1805) - Dichter der Aufklärung

"Was ist die Mehrheit?

Mehrheit ist der Unsinn,

Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen.

Bekümmert sich ums Ganze, wer nicht hat?

Hat der Bettler eine Freiheit, eine Wahl?

Er muß dem Mächtigen, der ihn bezahlt,

um Brot und Stiefel seine Stimm' verkaufen.

Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen;

der Staat muß untergehn, früh oder spät,

wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet."

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Charles-Louis de Secondat, Baron de La Brède et de Montesquieu (* 18.01.1686 † 10.02.1755) --> "Vater" der Idee der politischen Gewaltenteilung

"Das Urteil der Minorität müsste zum Beschluß erhoben werden, da die Mehrheit der Menschen töricht ist und die Klugen stets die Minderheit einnehmen."

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Wie sich ein Jugendlicher beruflich orientieren möchte, soll von den Eltern akzeptiert werden, wenn ein Minderjähriger keinen Schaden erleidet oder er sittlich nicht gefährdet wird.

Wenn ein Minderjähriger nach seiner Wahl also studieren oder eine betriebliche Berufsausbildung beginnen möchte, dann können die Eltern das letztendlich nicht verhindern.

Sollten sie die Zustimmung nicht geben, kannst Du das Familiengericht einschalten - dann würde die verweigerte Zustimmung der Eltern durch Entscheidung des Gerichtes ersetzt.

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Verbände und Interessensgruppen haben eine relavtiv große Macht bzw. einen großen Einfluß - diese müssen z. B. bei jeder Gesetzgebung angehört werden. Sie sind als Lobbyist in den jeweiligen Datenbänken der Parlamente registriert.

  • Verbände und Interessensvertreter bündeln die Interessen der Bevölkerung.

Wenn also z. B. im Sozialbereich Gesetzesänderung anstehen, dann werden die Verbände angehört, die das betrifft. (z. B. Paritätischer Wohlfahrtsverband, AWO, Gewerkschaften, VdK, einzelne gemeinnützige Organisationen, die sich besonders mit dem Thema beschäftigen (z. B. bei Sachen Schwangerschaft = pro familia) und auch Kirchen und deren Vereine (z. B. bei Sachen Schwangerschaft = donum vitae, Caritas).

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Das wird nicht angerechnet - die Freibeträge hast Du ja schon selbst recherchiert.

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Die Arbeitgeberlast ist ca. 21% - Sozialversicherung, ggf. U1-Umlage, U2-Umlage, Insolvenzgeldumlage sowie Berufsgenossenschaftsbeitrag.

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Was Du mitbekommen hast, ist für Dich - der ArbG ruft die AU elektronisch ab - dazu mußt Du ihm mitteilen (telefonisch oder per Mail), von wann bis wann die AU gilt.

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Die Probezeit hat ja nur die Folge, daß eine verkürzte Kündigungsfrist gilt. Die Probezeit darf max. 6 Monate dauern.

In dem Fall handelt es sich um die Fortsetzung eines bestehenden Arbeitsverhältnisses. Daher gilt die Probezeit, die im Minijobvertrag vereinbart ist. Ein Minijob ist ja kein anderes Arbeitsverhältnis - es stellt ja lediglich einen sozialversicherungs- und steuerrechtlichen Status eines Arbeitsverhältnisses dar. Eine neue Probezeit, bei gleicher oder ähnlicher Tätigkeit, ist daher nicht zulässig.

Man hat aber generell erst nach 6 Monaten einer Beschäftigung einen Kündigungsschutz gem. Kündigungsschutzgesetz mit der Ausnahme bei Kleinbetrieben (nur eine Art Mindestkündigungsschutz).

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Du arbeitest doch dort schon.

  • Ein Arbeitsvertrag kommt zu Stande, wenn sich die beiden Parteien über die wesentlichen Bedingungen einig sind. Es bedarf grundsätzlich keines schriftlichen Vertrages. Der schriftliche Arbeitsvertrag hat lediglich deklaratorische (rechtsbezeugende) Wirkung.

Ein ArbN ist i. d. R. auch rechtlich besser gestellt, wenn es keinen schriftlichen Arbeitsvertrag gibt, denn dann gelten die gesetzlichen Vorschriften. In Arbeitsverträgen werden üblicherweise Klauseln aufgenommen, die den ArbG bevorzugen - da einige gesetzliche Regelungen abdingbar (eine gesetzliche Regelung kommt nicht zur Anwendung) oder veränderbar sind, ist das auch in gewissem Rahmen zulässig.

Spätestens kommt der Arbeitsvertrag zu Stande, wenn man dort beschäftigt wird (konkludentes Handeln).

Gem. Nachweisgesetz müssen dem ArbN, sofern kein schriftlicher Arbeitsvertrag vorliegt, die wichtigsten Vereinbarungen in Schriftform (handschriftlich unterschriebenes Dokument) mitgeteilt werden. Der Nachweis der wesentlichen Vertragsbedingungen in elektronischer Form ist ausgeschlossen.

Wenn dieses Schreiben (hier: vom 07.02.2024) also nicht in original unterschriebener Form (Zustellung per Post oder Übergabe) vorliegt, ist das ein Verstoß gegen das Nachweisgesetz und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar (also als Dateianhang per Mail/WhatsApp geht nicht)

Die Angabe u. a. über die Arbeitszeit muß vor der Arbeitsaufnahme schriftlich fixiert werden - das ist hier nicht gegeben.

Das ist ja gerade der Sinn des Nachweisgesetzes, denn es soll Mißverständinisse vermeiden - ihr habt Euch, nach Deiner Meinung, auf Vollzeit geeinigt; es sind aber tatsächlich nur 5 Stunden. Vollzeit ist gesetzlich nicht definiert, aber dann greift die dort übliche Vollzeit (i. d. R. 35 - 40 WoStd.). 5 Std. (durchschnittlich) dürften nicht als Vollzeit anzusehen sein.

Eine Probezeit (also verkürzte Kündigungsfrist) ist hier nicht erwähnt - daher gibt es sie auch nicht.

Was soll denn nun Deine Klage bewirken?

Möchtest Du die Vollzeitstelle haben und nicht nur 5 Std. arbeiten oder möchtest Du nur einen schriftlichen Arbeitsvertrag?

Du kannst eine dementsprechende Einigung über Vollzeitbeschäftigung, nach Deinen Angaben, nachweisen - das könnte reichen - zudem spricht die verspätete, oder ggf. rechtlich sogar gar nicht erfolgte, Erfüllung des Nachweisgesetzes zu Deinen Gunsten.

Einen schriftlichen Arbeitsvertrag einzuklagen, würde ich aber unterlassen - eine solche Klage ist nicht notwendig und belastet das Arbeitsverhältnis unnötigerweise.

Außerdem kannst Du ja auch einen schriftlichen Arbeitsvertrag aufsetzen und ihn dem Unternehmen vorlegen - es muß nicht zwingend immer der ArbG sein, der einem einen schriftliche Arbeitsvertrag anbietet.

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Ja
Findet ihr auch das Männer weiblicher geworden sind

Der heterosexuelle weiße Mann wird inzwischen als DAS Feindbild der Menschheit angesehen - daher wird nun von Kindheit an mit der Feminisierung und Zähmung des Mannes begonnen.

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Vorurteile sind evolutionär überlebenswichtig - um zu überleben ist die schnelle Einordnung von unbekannten Menschen zwischen Freund (ungefählich) und Feind (gefährlich) notwendig - wir ordnen, aufgrund unserer Sozialisation und Erfahrung, alle Menschen in grobe Schubladen (Stereotype) ein, und richten unser spontanes Verhalten ihnen gegenüber danach aus. Lieber zehnmal jemanden irrtümlich für gefährlich halten, als einmal jemanden fälschlicherweise für ungefährlich halten.

Das findet meist unbewusst statt - steigt man z. B. in einen Bus ein, scannt man die Leute ab und setzt sich dann zu denen, die einem aus Erfahrung heraus am ungefählichsten erscheinen.

Kategorisierungen, Routinen und Erfahrungen erleichtern zudem die Informationsverarbeitung, sodaß wir nicht konstant von den Reizen um uns herum überlastet sind.  

Was wir aber tun können, ist uns unsere unbewußten Vorurteile und Denkmuster bewußt zu machen und unsere Entscheidungen immer wieder zu hinterfragen - in einer, im Gegensatz zu den Anfängen der Menschheit, immer unmittelbar ungefährlicheren Welt, verbleibt uns ausreichend Zeit, rationale Urteile zu treffen und die spontane Vorurteile auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen.

Es gibt aber auch Menschen, die das nicht wollen oder können - sie werden dann zu einem Problem für die Gesellschaft...

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Ist ein guter König wahrscheinlicher als einen guter Präsident?

Also wenn man Monarchie mit Demokratie vergleicht.

An sich sind ja beide, und generell alle Staaten aus einer ökonomischen Sicht am besten mit Gangs zu vergleichen. Man kann sie keinesfalls mit Geschäften vergleichen, da sie ihren Umsatz nicht damit verdienen indem sie ein Angebot haben für welches Menschen freiwillig handeln wollen, sondern Sie erhalten alle ihren Umsatz und Profit durch Gewalt und Erpressung. Sie nehmen dir dein Eigentum, ob du es willst oder nicht. Und sie geben es für Dinge aus, von welchen du mal mehr, mal weniger bescheid weißt, bei welchen dein Einverständnis letztendlich keine Rolle spielt.

Das ist ein Fakt. So ist es in egal welchem Staat in egal welcher Staatsform.

Was braucht man um in einer Monarchie der Anführer des Staat zu werden? Ziemlich simpel, man muss in der richtigen Familie geboren werden. Und von da aus ist es, sagen wir mal eine 50/50 Chance ob du ein guter, oder ein schlechter König wirst. Es hängt von dem Individuum ab. Es gab immerhin auch gute Könige die mehr oder weniger ihr Volk in Ruhe und Frieden gelassen haben.

Aber selbst als König kannst du nicht alles machen was du willst! Von dir wird ja erwartet deine Dynastie weiterzugeben, diese Verantwortunglastet die ganze Zeit auf dir. Und wenn du anfängst als König zu verrückt zu werden, wir deine Familie dafür sorgen dich mit den "richtigen" Leuten zu umgeben welche dir den Kopf waschen sollen. Und wenn das nicht hilft heuern sie einen entfernten Cousin an der dich nen Kopf kürzer macht. Und nach dir kommt ein Nachfolger welcher das Boot wieder gerade rücken soll.

Was brauchst du also um in einer Demokratie der Anführer zu werden?

Du musst ein kluger Bösewicht sein!

Anders geht es einfach nicht. Wie wahrscheinlich ist es denn das jemand der Anführer wird der die Zwangs Steuern minimieren will? Der es der Regierung verbieten will Geld in alle Möglichen Himmelsrichtungen zu verschleudern? Der die Eigentumsrechte stärken will? Der den freien Handel will?

Die Antwort ist: Absolut Unwahrscheinlich!

Das zeigt nicht nur die Geschichte, sondern auch die Tatsache das es logisch entgegen der Interessen jedes Politiker, jeder Regierung, und jedem Staatsorgan ist. Sie würden sich damit komplett ihre Grundlage und ihre Existenzberechtigung in ihrem Amt verlieren. Sie wären absolut überflüssig.

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Die Demokratie ist die Ablösung des Geburtsadels durch den Geldadel.

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Das kann so aus der Ferne nicht beurteilt werden.

In seltenen Fällen ist ein Schadenersatzanspruch möglich (Stichwort: Abbruch von Vertragsverhandlungen ohne wichtigen Grund oder eine Vertragspartei hat bei der Verhandlungsführung in zurechenbarer Weise Vertrauen auf das Zustandekommen des Vertrags erweckt) siehe hier:

https://www.mietrecht.org/mietvertrag/mieter-sagt-kurzfristig-ab/

Für einen Mietvertrag gibt es grundsätzlich keine gesetzliche Formvorschrift (außer Zeitmietverträge).

Ein Mietvertrag kommt grundsätzlich schon zustande, wenn man sich über die wesentlichen Punkte einig ist (Beweismöglichkeit fehlt aber oft) - der schriftliche Mietvertrag hat hier grundsätzlich eine deklaratorische Wirkung (rechtsbezeugende Wirkung).

Der Forderung sollte zunächst schriftlich widersprochen werden (mangels Rechtsgrundlage). Eine Monatsmiete könnte sowieso nicht so einfach pauschal verlangt werden.

Zudem läge hier, sofern es rechtens wäre, m. E. ein echter Schadenersatz vor und dieser unterläge nicht der Umsatzsteuer.

Dann abwarten, was passiert - ansonsten Rechtsanwalt einschalten - aber:

Beauftragt man zur außergerichtlichen Abwehr eines zivilrechtlichen Anspruchs einen Anwalt, sind die Kosten nicht ohne weiteres von der Gegenseite zu erstatten. Ggf. kann man zunächst eine preiswertere Rechtsauskunft einholen, ohne das der Rechtsanwalt tätig wird.

Man kann es auch auf einen Prozeß ankommen lassen - dann muß der Verlierer alles zahlen - eine Anwaltspflicht besteht in diesem Fall aber nicht.

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Ich will einen Beitrag für eine freie Meinungsäußerung leisten und gegen Russland demonstrieren.

Was für ein guter Mensch Du doch bist (vor allen Dingen, wenn Du in Sicherheit bist).

Ich empfehle, morgen nach Moskau zu fliegen, um dort zu demonstrieren - dann würdest Du Größe zeigen und tatsächlich für die Meinungsfreiheit kämpfen...

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Analog der folgende Witz:

Ein Russe und ein Amerikaner reden darüber, ob es in ihren Ländern eine freie Meinungsäußerung gibt - der Amerikaner sagt: "Ich kann mich in Washington vor das Weiße Haus stellen und rufen: "Biden ist ein Idiot" - niemand verhaftet mich."

Der Russe entgegnet: "Dann haben wir in Rußland auch Meinungsfreiheit - ich kann mich auf den Roten Platz stellen und auch rufen "Biden ist ein Idiot" - da werde ich auch nicht verhaftet."

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Grundsätzlich strafbar, da Du eine wohl unwahre Tatsachenbehauptung veröffentlichst: "...sind richtige Betrüger".

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Das Thema kommt alle paar Jahre mal zur Sprache - immer von den Geberländern des Länderfinanzausgleichs - das langweilt langsam...

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Das Einstiegsgeld ist pfändbar (Schutz auch hier nur im Rahmen des P-Kontos) - die Arbeitsagentur wird die Leistung aber einstellen, wenn Pfändungen vorliegen, weil die Versichertengemeinschaft nicht dazu da ist, mit öffentlichen Mitteln Gläubiger zu befriedigen.

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Arbeitet man 15 Std. oder mehr in der Woche, gilt man nicht mehr als arbeitslos - das gilt auch während einer Sperrzeit oder anderer Zeiten, während man keine Leistung bezieht. Das gilt für jede einzelne Woche - es wird kein Durchschnitt im Monat gerechnet. Man muß sich dann abmelden, bzw. man wird automatisch abgemeldet - anschließend muß man sich neu arbeitslos melden - die Sperrzeit lebt dann aber wieder auf.

Während einer Sperrzeit wird aber der Verdienst nicht angerechnet.

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