Welches Maß an Unordnung im Zimmer von Jugendlichen ist noch normal?

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Hallo tabealotte,

du machst das gut, wenn du deine Töchter immer wieder dazu anhälst ihr Reich aufzuräumen :-) In meinem Bekannten/Freundes und Verwandtenkreis....ja und auch von mir selber weiß ich, das gerade das anhalten dazu wirklich wichtig ist. Mädchen und auch Jungen in dem Alter "sehen" diese Unordnung einfach nicht. Man könnte das Gefühl bekommen,sie laufen mit Scheuklappen durch die Welt. Kindern hilft man beim "laufenlernen" und passt dabei auf,nicht in gefährliche Gefilde zu rennen.Manchen Kindern erklärst du 100x,das eine Steckdose gefährlich ist und sie probieren trotzdem aus, was passiert. Andere begreifen schon bei der ersten Erklärung,das sie danichts zu suchen haben :-) Indem du deine Töchter immer wieder aufmerksam machst( es wird ihnen zu den Ohren rauskommen), kannst du zumindest davon ausgehen,das sie sich in späteren Jahren daran erinnern und sie haben die Möglichkeit sich selbst für einen "ihren richtigen" Weg zu entscheiden. Ein Erfahrungsgemäß guter Weg ist für mich,sich zu entspannen. Es ist "Ihr" Zimmer, welches unordentlich ist. Halte sie an,es aufzuräumen und zeige ihnen,das du nicht dafür verantwortlich bist. Lasse sie auflaufen, indem du ihre Freunde hinein lässt. Zeige ihnen wie man bügelt,wäscht. Sie müssen es selber machen,ansonsten haben sie keine sauberen Klamotten im Schrank.Glaube mir,wenn kein Shirt und Hose mehr im Schrank ist und sie mit schmutzigen Sachen in die Schule gehen müssen....spätestens dann hast du etwas bewegt. Bisher warst du ihr "Sklave"! Räume deine Wohnung auf und mache all die Dinge,die DIR wichtig erscheinen,aber die Zimmer der Mädchen sind Tabu für dich :-) Kinder die nicht hören,müssen die Dinge fühlen!!! Ein schwerer Weg,den es sich lohnt durchzuhalten!!! Ich wünsche dir viel Geduld dazu,denn die wirst du brauchen :-)

Also, ich bin 15 und ich hatte auch mal eine Zeit okaay...es waren mindestens 1 1/2 Jahre in denen es mir total egal war, wie mein Zimmer aussieht. Aber irgendwann hab ich es selber nicht mehr ausgehalten und seitdem putze ich regelmäßig. Vielleicht solltest du einfach Geduld haben, das geht vorbei.

Hallo, du hast ja schon viele hilfreiche Antworten bekommen, deshalb versuche ich, die Sachen, die sich wiederholen würden weg zu lassen. Ich habe auch zwei Mädels (10 +12) und habe mich auch mit dem Thema herumgeschlagen. Meine ´Methode´ war recht simpel (zumindest in der Durchführung, im Durchhalten für mich nicht immer ;o) ) Ich habe einen Tag zum Aufräumtag erklärt, an dem die Zimmer bis 15 Uhr aufgeräumt und gesaugt sein müssen und den Rest der Woche mußte ich über das Chaos hinwegsehen. Ausnahme: Essensreste, müssen sie innerhalb von 1 Tag in der Küche entsorgen, sonst wirds mir zu eklig (Ungeziefer!). Es ist schwer, die Gradwanderung zwischen Drangsalieren und Machen-lassen-was-sie-wollen hin zu kriegen. Deshalb habe ich mich mit meinen Töchtern darauf geeinigt, dass sie nur 1x pro Woche richtig aufräumen müssen (es sind halt ihre Zimmer!) und ansonsten haben sie ihre Ruhe. Natürlich muss es Konsequenzen geben, wenn sie es nicht schaffen oder einfach nicht machen. Dann werden Annehmlichkeiten, wie Reiten oder Mutti-Taxi-Service gestrichen. (Dazu habe ich dann eben auch keine Lust oder keine Zeit...!)Ich merke aber (die Regel gilt bei uns seit 1,5 Jahren), dass sie immer öfter von allein aufräumen, weil sie die Unordnung stört, oder sie festgestellt haben, dass man - nach dem erzwungenen Aufräumen - mit Platz auf dem Boden ja viel anfangen kann. (Basteln, spielen,...) Zwischen uns gibt es seit dem kaum noch Streit deshalb und das hat die Pubertätslage mächtig entspannt.

"Mutti-Taxi" ich lach mich ja kaputt, wer sagt denn heute noch "Mutti"? du führst wohl auch ein "Muttiheft"?

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Was, bitte, liebes Nordlicht67, weißt du denn von Pubertät. Ich kann dir sagen, mit 10 und 12 sind das keine Pubertätsprobleme! Denke an meine Worte, wenn eines von deinen beiden Mädels sich der 15 nähert. Dann geht's los. Das war noch gar nix.

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