Kind alleine ins Zimmer bringen?

18 Antworten

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eine pädagogin, und ich bin auch eine, verletzt, wenn sie das tut ihre aufsichtspflicht und das ist strafbar. wenn dem kind etwas passiert und das ist ja immer möglich, dann ist die pädagogin bös dran. es hat auch nichts mit bildung zu tun ein kind zu bestrafen. das ist immer nur ausdruck der eigenen pädagogischen unfähigkeit aber keine erziehungsmethodik.ich meine, was soll es bringen, ein kind zu bestrafen in dem man es weg sperrt? dadurch verändert sich nichts im verhalten sonder schürt eher ein missvertrauen und so kleine kinder verstehen eh nicht den zusammenhang zwischen der situation und der bestrafung. bestrafen an sich ist steinzeitpädagogik, man sollte viel mehr daran arbeiten die kinder zu einer einsicht zu erziehen die durch ihre eigenen lösungstrategien entsteht und nicht durch die größe, kraft und autorität der erwachsenen person. ich halte sowas für total daneben.

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Vielen Dank für deine Antwort. Absolut meine Meinung.

Deswegen mein ich ja, es wäre was anderes gewesen, wenn die Pädagogin gemeinsam mit dem Kind in einen anderen Raum gegangen wäre, um mit ihm in Ruhe über das Geschehen zu sprechen.

Aber es alleine wo anders hin zu schicken ist wirklich nur mehr reine Bestrafung, und sonst gar nichts.

Komischerweise meinen soviele in meinem Freundeskreis, das wäre völlig ok so. Reden von der "stillen Treppe" bei der Super-Nanny, dass das da auch so gehandhabt wird, etc...

Aber nicht alles, was man im Fernsehen sieht, muss ok sein.

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Linzerin83, kläre bitte Deine Freundinnen auf, dass Kathia Saalfrank schon seit ein paar Jahren, öffentlich darüber gesprochen hat, weshalb das Team einmal unbedacht diese Methode von England einfach übernommen hat. Auf öffentlichen Druck hin und aus eigener Überlegung, erkannte man, dass man dabei daneben gegriffen hat und zurecht kritisiert wurde. Und wenn man Super Nanny seit langer Zeit schon wieder des Öfteren gesehen hat, wird dieser Unsinn schon seit ewiger Zeit nicht mehr bei Kinder angewandt!

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@1f2in

Danke 1f2in, für deine Erklärung. Ich werd das mal so weitergeben und dann gucken, wie sei reagieren.

Mir selbst sagte ja der Begriff "stille Treppe" bisher gar nichts. Ich guck Super-Nanny nur sporadisch, aber das hab ich irgendwie nie mit gekriegt.

Ich hab übrigens nebenbei auch noch in einem anderen Forum nach gefragt.

Und dort hat mir eine erklärt, dass die stille Treppe nur eine Methode "für schwache Eltern ist". Damit sie selber nicht auszucken und dann möglicherweise dem Kind eine rein hauen.

Es ist praktisch mehr eine Methode, um das Kind vor den Eltern zu schützen.

Reflektierte Eltern sollten jedoch schon andere Methoden verwenden.

So hat das angeblich eine Beraterin der MAGELF gesagt.


Naja, bevor jemand mein Kind schlägt, ists mir dann schon noch lieber, es wird in einen anderen Raum geschickt.

Aber von Pädagogen sollte man sich schon mehr erwarten.

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@Linzerin83

hallo Linzerin, was ist denn MAGELF?

Ich bin regelrecht bestürzt, was alles meines Erachtens, für Unsinn erklärt wird.

Um ein Kind vor den Eltern zu schützen?? Ist das jemals einem Kind vorher erklärt worden. Nein!

Ein Kind soll auch nicht den Eindruck gewinnen, dass man es vor seinen geliebten Eltern schützen muss, das würde das Kind doch wieder völlig verunsichern.

Und wenn ich ein Kind vor den Eltern schützen muss, dann entferne ich, wenn schon, die Eltern.

Schließlich verwies man die Kinder deshalb auf die stille Streppe, damit das Kind überlegen sollte, ob es sich an die Erwartungen der Eltern halten will oder nicht.

Wobei ein Kind, das vorher von hilflosen Eltern versaut wurde, und deshalb nicht und nimmer verstehen kann, dass es durch das vorhergehende hilflose Verhalten versaut wurde, um es drastisch aber passend zu formulieren, dafür dann auch noch durch "Treppesitzen" bestraft und beschämt wurde.

Kleinkinder kann man mit elterlicher Übermächtigkeit zu allem hinbiegen und verbiegen und unterwürfig dorthinkriegen, wo man sie haben will. Kinder entscheiden sich zumeist durch sinnvolle und vernünftige Vorgaben oder auch Kompromisse, eigenständig. Wenn nicht, gibt es immer noch die gemeinsamen elterlichen konseqenten Vorgehensweisen, wo ein Nein ein Nein eben bleibt.

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@1f2in

MAGELF ist ein Amt für Jugend- und Familienberatung in Österreich.

Ja, wie gesagt, ich selbst finde die Methode auch furchtbar. Ich hab das nur so weitergegeben, wies mir eine andere aus einem anderen Forum erklärt hat.

Und ja, wenn Eltern zu solchen Methoden greifen MÜSSEN, um Ihr Kind vor Schlägen zu schützen, dann ist das schon traurig, und da braucht die Familie definitiv schon professionelle Hilfe.

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kalinka007, ein guter Beitrag zu dem leidlichen Thema, zu glauben, dass Eltern ihre Kinder bestrafen müssen. Solche Erzieherinnen im Kindergarten haben ihren Beruf verfehlt.

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Ich finde das absolut FALSCH.

Wenn dich das Verhalten am so sehr stört, dann verlass doch DU den Raum oder beschäftige dich innerhalb des Zimmers mit etwas anderem.

Diese Erziehungsmaßnahmen finde ich generell daneben.

Reden funktioniert nur, wenn das Kind auch aufnahmefähig ist. In den meisten Fällen sind die Kinder dann neben der Spur und für nichts (weder gute noch böse Worte) zugänglich.

Lieber in der Nähe bleiben, damit das Kind kommen kann, wenn es sich beruhigt hat oder Trost braucht.

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Sprichst du jetzt mich persönlich damit an mit "Wenn dich das Verhalten am so sehr stört, dann verlass doch DU den Raum oder beschäftige dich innerhalb des Zimmers mit etwas anderem."

Ich bin selber auch gegen solche Methoden, wie du vielleicht aus meinen Zeilen rauslesen konntest.

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Nein, auf gar keinen Fall! Erzieher sollten in der Lage sein, einen Kiga so zu fuehren, das so etwas nicht noetig ist. Das Kind aus der Gruppe nehmen und zugucken lassen, auf einem Stuhl oder auf dem Schoss einer Helferin sollte reichen, dem Kind Konsequenzen von falschen Verhalten beizubringen.

Als mir im ersten Kiga meines Sohnes zu Ohren kam, dass er "zum Beruhigen" allein in einem Raum sitzen musste, habe ich ihn sofort abgemeldet. Im Vergleich zu anderen Kindergaerten habe ich auch gemerkt, dass jener unklare Regeln fuer die Kinder hatte und die Erzieherinnen wenig Kontrolle - schreien statt erziehen.

Gesellschaft wird immer kinderunfreundlicher?

Ich frage mich das wirklich! Heute wo ich eigene Kinder habe, fällt mir das immer mehr auf.

Das fängt an bei Nachbarn, die sich bei jeden Laut, den die Kleinen nachts von sich geben, aufregen. In Gasthäusern wird man blöd angeschaut oder teilweise sogar ermahnt oder angeschnautzt, wenn die Kinder nicht still sitzen. Nirgends dürfen Kinder mehr Ball spielen. Schreit ein Kind mal in der Öffentlichkeit, schütteln Menschen rund herum den Kopf, als ob das einfach nicht sein dürfte. Und und und...

Ich könnte da noch etliche Beispiele aufzählen, die entweder selbst in den jungen Jahren meiner zwei Jungs (Zwillinge, 2,5 Jahre alt) schon passiert sind, oder die ich aus Beobachtungen anderer Familien mit bekommen habe.

Komischerweise werden Erwachsene nie ermahnt, wenn sie wo Bier trinken, sich Witze erzählen und laut lachen.

Mir kommt vor, die Gesellschaft verlangt richtig nach dressierten Kindern die perfekt funktionieren. Andernfalls heißts eh schon wieder "Die kommt mit ihren Kindern nicht zurecht" oder "Die Kinder sind schlecht erzogen".

Ein Kind darf einfach nicht mehr Kind sein. Und die Leute vergessen immer mehr, dass sie selber mal Kinder waren.

Mich wundert es gar nicht, dass soviele Eltern überfordert sind. Der Druck von außen ist einfach oft sehr groß.

Sagt mal, gehts nur mir so? Wohne nur ich in so einer kinderunfreundlichen Gegend, oder macht ihr auch die selben Erfahrungen? Ich muss dazu sagen, ich wohne in einer Großstadt. In ländlicheren Gegenden ists sicher noch nicht so krass.

Oft will ich aus genau diesen Gründen schon gar nirgends mehr hin gehen mit den Kleinen. Ausnahme wenn es eine Veranstaltung direkt für Kids ist.

Es ist ja nicht nur das. Auch, dass sich immer mehr Menschen generell dazu entschließen kinderlos zu bleiben. Hat man heue mehr als 3 Kinder, wird man eh schon als asozial abgestempelt. Man erntet oft böse und abwertende Blicke von anderen Passanten.

Auf Ausländer wird zwar immer sehr hin gepeckt. Aber ich muss sagen, dass mir die oft noch viel lieber sind, weil die noch kinderfreundlicher sind. Die haben ja selber noch viel mehr Kinder und sind da einfach anders eingestellt.

Ausländerfeindlich war ich ja sowieso noch nie, aber schon langsam fang ich an, Ausländer mehr zu mögen als Innländer. Zumindest bei mir im Haus, sinds nur die Innländer die sich wegen jeder Kleinigkeit beschwerden. Während meine ausländischen Nachbarn da viel mehr Verständnis haben und freudestrahlend lächelnd wenn sie meinen zwei Jungs begegnen. (Ich will aber jetzt keine Diskussion über Ausländer beginnen)

Welchen Rat ich suche? Naja, wie geht man in so einer Gesellschaft am besten um? Ists besser aufs Land zu ziehen? Wie verhaltet ihr euch, wenn ihr irgendwo seid (zB auswärts essen) und FREMDE Menschen ermahnen eure 2-jährigen Kinder, leiser zu sein. Und das nur, weil sie ein wenig lachen und kreischen vor Freude. Oder weil sie wegen irgendwas weinen? Und vor allem, warum ist unsere Gesellschaft so?

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