Welche Vergrößerungsstufe braucht ein Mikroskop, um eine Pflanzenzelle gut sehen zu können?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bei 4-600 facher Vergrößerung siehst du Pflanzenzellen schon ganz gut. Zellkerne findest du aber nicht leicht. Du solltest sie anfärben und kernreiches Gewebe aus Wachstumsspitzen untersuchen, z.B. Zwiebeln austreiben lassen und aus den Spitzen der Wurzeln Schnitte machen (Rasierklinge). Durch das Beträufeln mit Salz kannst du ☞ Plasmolyse beobachten. Mit Säuren werden die Zellen wohl eher abgetötet (Welche Säure? Konzentration?).

Danke, für die professionelle Antwort!. Ich habe jetzt noch mehr Fragen: 1. Sollte, ich also Zellen der Wurzeln untersuchen, als die von Blättern oder dem Stiel? 2. Wen ich jetzt z.B Zellen des Stiels unterm Mikroskop betrachten will, soll ich das dan auch einfach mit Rasierklingen machen und da eine dünne Schicht "abrasieren"?. Ja, ich weiss, das Säuren nicht gut für Pflanzen sind, aber das will ich mit meiner Facharbeit auch zeigen, dass beispielsweise der saure Regen schlecht für Wälder etc. sind. Ich dachte da an entweder Zitronensäure oder Essigsäure.

0
@Apache2

Schnitte von Pflanzengewebe kann man gut mit scharfen Rasierklingen machen (eine Schneide abkleben). Die Schnitte können gar nicht dünn genug sein. Wenn es gerade ein Hauch ist, sind sie am besten. In jungen Spitzen von austreibenden Zwiebelwurzeln (1mm) findet man als Anfänger am leichtesten Zellkerne, vor allem auch welche, die sich teilen.

0

Im Biologieunterricht nahmen wir hüfig die 100ofache Vergrößerung. Dies entspricht meistens einem gutem Bild. Die Zellen der Blätter sind meistens einfacher zu bearbeiten. Den Stiel musst du in hauch dünnen Scheiben schneiden. Die der Blätter entsprechen weniger arbeit. Viel Erfolg!

Die erkennst du an sich schon bei 400facher Vergrößerung ganz gut (10er Okular uznd 40er Objektiv)

Was möchtest Du wissen?