Welche Religionen verdammen Ungläubige in die Hölle?

5 Antworten

Die altägyptische Religion tut es nicht. Genau wie die meisten antiken polytheistischen Religionen des Mittelmeerraums.

Es gibt da durchaus einige Konzepte, wonach man sich Strafe oder Vernichtung im Jenseits einhandeln kann - aber "Ungläubig sein" war kein Verbrechen.

Den meisten Göttinnen und Göttern ist es sch#*ßegal ob du an sie glaubst oder nicht. Wenn du andere Götter haben willst: nur zu, dann sind sie halt nicht für dich zuständig.

Aber wenn du dich für eine Gottheit entscheidest, in deren Einflusssphäre (Stadt) wohnst und etwas von der Gottheit willst (Gesundheit, Kindersegen, in Ruhe gelassen werden...), dann hast du dich an deren Regeln zu halten. Da geht es um allgemeine moralische Gebote ebenso wie spezifische religiöse Tabus oder das Feiern von Festen und Ritualen.

Aber insgesamt gilt: Taten zählen, "Glauben" oder die treue Hingebung an eine einzelne Gottheit ist total egal.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Taten zählen

Richtig, aber auch das Unterlassen zählt auch. Da zählt Demut, Nächstenliebe und Gebet.
Nicht oder zu wenig zu beten oder Hilfe verweigern, gehört zum Unterlassen.

Die Natur spiegelt zwar schon ein Wirken Gottes wider. Wer etwa zum Sonnengott bete, lässt sich durch das Spiegelbild täuschen.

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Ich kann dir nur meine Expertise nach christlichem Glauben (den ich auf der Bibel gründe) geben.

Demnach kommt es (wie bereits bei Jesus Christus geschehen) nach dem Tod für alle Menschen zur Auferstehung aus den Toten.

Entweder:

  • Zum ewigen Leben auf einer neugeschaffenen paradiesischen Erde, wo es kein Leid, Tod und Krankheiten mehr gibt

Oder:

  • Zum Gericht Gottes, wo man für die schlechten Taten, die man begangen hat, mit einem Zustand der ewigen Qualen "leben" muss.

Um letzteres zu vermeiden, bezahlte Gott nach meinem Glauben IN seinem Sohn Jesus Christus

(den der Vater an seiner Gottheit teilhaben lässt)

für die schlechten Taten (die wir in unserem Leben begangen haben) den Preis am Kreuz, indem er viel leiden musste und letztendlich starb. (als jemand, der selbst völlig unschuldig ist)

Wer

  • an Jesus Christus glaubt
  • ihn als seinen Herrn bekennt (sowohl für sich selbst, als auch vor anderen Menschen)
  • seine schlechten Taten (wo man nicht im Sinne der Liebe gehandelt hat) vor ihm bekennt
  • sich dazu entscheidet von seinen schlechten Taten bzw. egoistischen Verhalten (da wo es schlecht/egoistisch ist) umzukehren

der kann sich von Gott als reingewaschen ansehen. Dadurch ist wieder der Frieden zu Gott hergestellt und Beziehung zu Gott (in der Person von Jesus Christus) ist möglich.

Jesus sagt:

niemand kommt zum Vater als nur durch MICH! Johannes 14:6

In dieser Beziehung sind auch viele Gebetserhörungen möglich (da spreche ich aus Erfahrung), wenn unsere Gebete dem Willen Gottes entsprechen. Um Gott näher kennenzulernen (und auch seinen Willen) empfiehlt es sich die Bibel (zum Einstieg am besten das neue Testament) zu lesen und zu studieren.

Jesus beschenkt mich mit einem Frieden und einer Freude, wie ich es nur von Gott bekommen kann (das behaupte ich). Er erfüllt mich mit seiner Liebe, mit der ich andere Menschen weiterlieben kann.

Ich behaupte auch von mir, dass ich in meiner Beziehung zu Jesus stark in meiner Persönlichkeit gewachsen bin. Das möchte er nach meinem Glauben auch für dich. (da wo du möglicherweise noch Defizite in deinem Leben hast, ohne dass ich das arrogant meine und ohne dir zu nahe treten zu wollen)

Jesus sagt:

wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen. Johannes 6:37

Er kann nach meinem Glauben nur ein Gebet weit von dir entfernt sein.

Liebe Grüße!

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Bibelstudium, Beziehung mit Gott/Jesus, Gemeinde

Es gibt in allen Religionen, die ich kenne, Richtungen die ohne buchstäbliche Hölle auskommen, und so einen Ort in das Reich der Metapher führen.

Sogar im Islam gibt es Richtungen, in denen die Hölle metaphorisch gesehen wird oder am Ende leer bleibt.

Auch über die Dauer des Aufenthaltes in der Hölle gibt es in den verschiedenen Religionen unterschiedliche Ansichten.

Wenn du einen Mercedes an die Wand fährst, hat dann die Wand den Mercedes verdammt?
Nein, du hast ihn dran gefahren.
Wenn du nicht in die Hölle willst, dann verhalte dich nicht so, dass du hinkommst.
Du bist der ‚Fahrer‘ deines Lebens.
Wenn du nicht ins Gefängnis willst, dann begehst du z.B. keinen Banküberfall und wenn doch, dann hat nicht die Bank die verdammt, sondern du erntest was du gesät hast.

Besser hätte man es wahrscheinlich nicht sagen können.

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Das Ziel von gläubigen Menschen wie mir ist es Menschen vor der Hölle zu bewahren. Niemand "Verdammt" oder schickt jemanden in die Hölle. Die Entscheidung wer an diesen schrecklichen Ort muss als Strafe liegt alleine bei Gott. Lass dir also nicht erzählen das du in die Hölle kommst nur weil das irgendeiner sagt der vielleicht den Glauben anders auslegt als du. Wer zu seinen Lebzeiten Jesus als seinen Erlöser und Fürsprecher annimmt, seine Sünden bereut und Umkehrt. Der braucht keine Angst vor der Hölle zu haben.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Tanach und Bibelstudium über viele Jahre
 - (Religion, Islam, Christentum)

Es geht darum welch Religionen es tun. Und du hast gerade super bewiesen, das das Christentum eine davon ist.

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@Ch40sKind

Nein, dann hast du meine Antwort nicht gelesen. Gott hat den Menschen durch Jesus Tod am Kreuz eine Möglichkeit der Gnade gegeben. Wenn wir das helle Licht des Evangeliums in unser Leben lassen erhalten wir Gande und Friede. Und die Menschen welche in die Hölle kommen, haben sich selbst aus freien Stücken für diesen Weg entschieden. Gott macht mit seiner Gnade ein Angebot das man aber nicht annehmen muss. Es steht jedem frei zu wählen und daher wird niemand "verbannt" viel mehr entscheidet man für sich selbst welchen Weg man wählen möchte.

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@kssmediade
Hast du dich zum Herrn Jesus Christus bekehrt

Wenn nein dann Hölle. Also alle die nicht an Jesus glauben kommen in die Hölle (bzw. werden in die Hölle verdammt)

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@Ch40sKind
. Und du hast gerade super bewiesen, das das Christentum eine davon ist.

Richtig ;)

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@kssmediade
 Gott macht mit seiner Gnade ein Angebot das man aber nicht annehmen muss.

Das ist so, also würden Andersgläubige die Hilfe vom Osterhasen oder von der Zahnfee ablehnen.

Man kann nur wirklich etwas ablehnen, wenn man es für existent hält.

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