Welche Indikatoren gibt es wie lange ein (Auto)motor vermutlich halten wird?

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7 Antworten

Grundsätzlich ist das schon zu beobachten: Hochgezüchtete kleinvolumige Motoren, am besten wenn ein Turbo dranhängt, sind sicher nicht so haltbar wie ein alter robuster Zweiliter mit 100 PS und Primitivtechnik aus den 80ern.

Ansonsten hat es der Fahrzeugnutzer selbst in der Hand, wie lang der Motor macht. Wer regelmäßig nach den Betriebsflüssigkeiten schaut, den kalten Motor nicht total tritt & mit seinem Auto einigermaßen sorgsam umgeht, der kann es schon auf 300.000 und mehr Kilometer bringen.. allerdings glaube ich dass die modernen Downsizingmotoren rein technisch höchstens 100.000 packen.. wobei das im Grunde den neuen Nutzerverhalten der Autokäufer Rechnung trägt da heute kein neues Auto mehr gekauft wird um es echt 20-25 Jahre zu fahren was damals häufiger der Fall war.

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er gibt eine alte Mechanikerweisheit...:  ....Hubraum gewinnt !  Wenn du einen großen hubbraum hast ist die zu erwartende belastung deulich geringer und somit der verschleiß . Beim  genannten 1,9 tdi von VW ist da deutilich zu erkennen  die 90 PS variannte hat sehr gut gehalten und hat locker  über 400 tkm Laufleistungen  erbracht.  Die aufgepumpten  oder aufgeblasenen leistungsklassen ,  es gab  eine mit 100  und eine mit 120 PS waren in den laufleistungen deutlich geruínger . Ich hab ein taxi mit 1,8 millionen km erlebt Taxi  aus Griechenland ( Insel Kreta ..einen  320 Cdi  w 210 )  Erste  Maschine  und drittes Getriebe..  Hab mir den gleichen Wagen besogt  und bin daran das zu reproduzieren..  aktuell 370tkm... also noch alles offen... Joachim

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1 hund 2 sind grundsätzlich richtig. Ich denk aber am besten lässt sich das sogar markenspezifisch vw konzern und honda hat gute Motoren am besten sucht man auch nach dauerläufern wie zum Beispiel den 1.9 TDI von Audi der ist stabil und schon lange dabei mit ein bisschen Wartung nicht totzukriegen

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Kommentar von bof02
01.11.2015, 20:18

und wegen Indikatoren nutz dein Gehör wenn dein Motor leise und ruhig läuft ist das schon mal gut (der 5 Mark test)

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Zu 1) lässt sich sagen, dass Saugmotoren bei baugleichem Motor mit höher Leistung natürlich eine Mehrbelastung mit sich bringt.

Zu 2) kann man nur sagen, dass es bei Turbomotoren auf den Fahrer ankommt. Grundsätzlich sind turboaufgeladene Motoren so konstruiert, dass sie der Mehrbelastung gewachsen sind. Vergessen werden darf nicht, dass der Turbolader an sich auch nur ein Verschleißteil ist, dass auch nach einer gewissen Laufleistung gewechselt/gewartet werden muss, wenn die Leistung nicht mehr stimmt. Wann dies soweit ist, hängt sehr davon ab, wie oft ein Ölwechsel gemacht wird und ob der Motor immer schön warmgefahren wurde, oder gar vom Kaltstart an getreten wird. Die Welle wird ständig mit Öl geschmiert und sollte nur bei ausreichender Viskosität voll belastet werden.

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1+ 2 stimmen grundsätzlich, als konstruktionbedingte Kriterien.

ansonsten noch: 

Leistung sollte bei möglichst geringer Drehzahl anfallen bzw relative geringe Verdichtung des Motors.

Anzahl der Kurbelwellenlager im Verhältnis zur Länge der Kurbelwelle.

 

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