Welche Fächer braucht man um Psychologe zu werden

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Also erstmal braucht man ein gutes bis sehr gutes Abi, dann sind einige Fächer sinnvoll. Gute Mathekenntnisse sind ganz wichtig, deswegen kann es gut sein, Mathe zumindest als 3. oder 4. Fach im Abi zu haben. Außerdem sind gute Englischkenntnisse auch eine Voraussetzung, da viel auf Englisch ist und man sonst auf der Strecke bleibt. Ansonsten ist es wichtig, dass man in Deutsch auch nicht schlecht war, es gibt immer viel Schreibarbeit. Alle anderen Fächer sind eigentlich egal. Worauf es wirklich in erster Linie ankommt ist der Notenschnitt, da man sonst gar nichts erst für den Studiengang zugelassen wird.

Ganz wichtig ist noch Biologie für das Verständnis der neurobiologischen Vorgänge im Körper!

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@hopeless1982

Ganz ehrlich: Ich studiere das und meine Biokenntnisse hab ich da nicht verwenden können.

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@Budgie87

Ich studiere es auch und hab trotz Bio LK ziemlich mit Neuropsychologie zu kämpfen!

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@Gartenphilo

Genau das meinte ich :) Wir haben in Bio nie irgendwas gemacht, was man da hätte anwenden können, das musste ich eh alles neu lernen. Aber ein Grundverständnis braucht man schon.

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Man braucht solide Mathekenntnisse und Englischkenntnisse, Biologiekenntnisse schaden auch nicht. Man wird aber nicht aufgrund von bestimmten guten Noten angenommen, sondern man braucht einen guten Abidurchschnitt (bis 1,9 - sofern man nicht an einer bestimmten "Wunschuni" angenommen werden will). Psychotherapeut kann man übrigens nicht mit einem Hauptschulabschluss werden. Psychotherapeuten sind Psychologen mit einem Hochschulabschluss, die im Anschluss an das Studium eine 3-5jährige zusätzliche Ausbildung absolviert haben. Das alles ist im Psychotherapeutengesetz geregelt.

die übrigens auch sehr viel kostet...! :(

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Du musst hier zwischen Psychologe und Psychotherapeut unterscheiden. Als Psychologe brauchst du Abitur und Psychologiestudium, aber Psychotherapeut kannst du auch mit Hauptschulabschluss und einer Ausbildung an einer Privatschule werden, ähnlich wie Heilpraktiker.

dann hast du aber keine staatliche anerkennung und keine zulassung -das sind scharlachtane -diese schulen!!!

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@inicio

PsychotherapeutIn ist inzwischen eine geschützte Berufsbezeichnung. Nur jemand mit einer entsprechenden staatlich anerkannten Ausbildung darf sich so nennen! Dazu ist in jedem Fall ein Hochschulstudium in Psychologie oder Medinzin Voraussetzung, wenn man mit Erwachsenen arbeiten möchte oder ein Studium in Pädagogik etc., wenn man Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutIn werden möchte.

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Wenn es dein Traumberuf sein sollte, dann absolviere ein möglichst gutes Abitur. Die Fächer sind egal, ausreichend ist eine gute Allgemeinbildung, also die Hochschulreife. Englische Sprachkenntnisse benötigst du, weil die Fachliteratur meist in Englisch verfaßt ist. Allerdings wird das Lesen und Verstehen mit der Häufigkeit der Übung immer besser, auch, wenn du in der Schule nicht die beste Englischnote hattest.

Mathematik benötigst du für die Statistik - und nur in diesem begrenzten Umfang. Das ist auch für Nicht-Mathe-Genies zu schffen.

Ganz wichtig ist ein gesunder Menschenverstand und Kreativität im Umgang mit deinem Wissen. Das ist kein Unterrichtsfach in der Schule, aber enorm wichtig, wenn man dann nach Jahren der Ausbildung mit den Menschen zu tun hat.

Das Studienfach Psychologie ist m it einem sehr hohen NC belegt - solltest du diesen nicht erreichen, versuche es an den Unis per Losverfahren oder im Ausland (z.B. Niederlande).

Meine Erfahrung ist: Mit ausreichender Motivation ist, allen Unkenrufen zum Trotz, beinahe alles zu schaffen.

Ich würde noch empfehlen nicht das Fach Psychologie zu nehmen, denn das kommt später eh alles noch mal genauer und besser verständlich (da im Kontext) und so kannst du dir noch anderes Wissen aneignen, für das du später keine Zeit mehr hast!

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