Welche Entkalkungsanlage empfehlt ihr?

8 Antworten

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Hallo, nun ich selbst habe zahlreiche Jahre in der Facility Technik gearbeitet und kann aus eigenen Erfahrungen nur sagen es ist eben wichtig was man damit machen will. Alleine um Trinkwasser zu gewinnen welches Kalkfrei ist kann man einen der zahlreich im Handel angebotenen Trinkwasserfilter nehmen. Um das Wasser im Haushalt zu entkalken empfehle ich eine Anlage mit Salz die wie schon in den anderen Beiträgen empfohlen wird. Was die magnetische Aufarbeitung betrifft, dafür gibt es bisher keine Nachweise außer irgendwelcher angeblicher Beiträge von den Herstellern solcher Geräte die dadurch auch noch reich werden. Nun was die kleinen Trinkwasseranlagen betrifft die in vielen Haushalten stehen sollte sich der Interessierte auch informieren wie es mit der regelmäßigen Hygiene aussieht. Die meisten der Anlagen werden unregelmäßig gereinigt und sind oft verkeimt!Anlagen die den kpl. Wasserkreislauf bearbeiten sind da Pflegeleichter und arbeiten vollautomatisch! Müssen aber von einem Fachmann auf den Eingangshärtegrad eingestellt werden damit nicht überdosiert gefahren wird! Sonst kostet das Einsparen des Fachmanns letztendlich mehr Geld als es bringt!

Hallo Broilergirl, ich habe mir damals zirka vor 3 Jahren auch eine Entkalkungsanlage und eine Manganentfernungsanlage von einer Fachfirma einbauen lassen. Jedoch habe ich verzinkte Stahlrohre und musste noch eine Dosierstation mit einbauen lassen, das das durch den Ionenaustauscher verursachte Aggressive Wasser (Aggressiv für die Rohrleitungen nicht aber für den Menschen) meine Leitungen angreift, und nach und nach Lochfraß verursachen kann. Lass dich am besten mal direkt von einem Wasseraufbereiter beraten, Grünbeck ist wie ich finde derzeit einfach nur überteuert... Boomerlein0815 hat dir zwar dazu geraten, aber sie verbauen auch auch andere nur andere Hersteller wie Pentair, die auch bei nicht namenhaften Wasseraufbereitungsunternehmen vertrieben werden, http://www.kadotec.de ist z.b. ein Unternehmen, bei dem ich mir damals KMn04 für meine Manganentfernungsanlage gekauft habe, da ich zu viel Härte und Mangan im Brunnenwasser habe. Du siehst hier ist also letztendlich, die Frage was bist du bereit auszugeben, möchtest du den Namen bezahlen oder reichen dir auch ein Gerät, welches keine DIN-DVGW hat.

In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß mit dem neuem Kalkfreiem Wasser :-)

Grüße, Mustan

Es gibt Entkalkungsanlagen (funktionieren mit Salz) und inzwischen entgegen anderen Behauptungen auch erwiesenermassen wirksame Kalkschutzanlagen die in gespülten Bereichen sehr gut funktionieren.Der Kalk bleibt bei diesen Systemen im Wasser und wenn es trocknet sieht man diesen natürlich, aber er lässt sich besser wegwischen ohne Putzmittel. Aber auch bei Salzanlagen entstehen Wasserflecken, da ja dort der Kalk 1:1 durch Natrium ersetzt wird und diesen sieht man eben so gut in der Trockenmasse. Allerdings lässt sich dieser noch etwas leichter abspülen. Salzanlagen machen das Wasser jedoch ohne eine Phosphatkontaminierung (Phosphat wird dem Wasser beigemischt) aggressiv gegenüber Metall (löst Schwermetalle ins Wasser) oder Kalk (löst Fugen zwischen Fliesen, wenn diese nicht auf Epoxybasis sind). Wahre Keimherde sind so Salzanlagen auch, so dass sie oft gewartet (desinfiziert) werden müssen. Kalkschutzanlagen funktionieren mit automatischer thermischer Desinfektion, zuverlässig und wartungsfrei. Das Granulat mit dem solche Anlagen arbeiten (Watercryst) sollte scheins alle 5 Jahre ausgetauscht werden, nicht jedoch, weil es nicht mehr wirksam wäre, sondern weil ein zusetzen des Systems durch Schmutz möglich sei. Meiner Meinung nach kann man also ruhig länger zuwarten. Biocat Kalkschutzanlagen schaffen den Wirkungsnachweis des DVGW W510 oder W512 souverän und verhindern über 95% der Kalkablagerungen im Boiler (verlangt wären mind. 80%). Stiftung Warentest hat bevor Biocat raus kam vergleichbare Systeme getestet und nur zwei der 12 getesteten Anlagen mit befriedigend beurteilt, der Rest fiel durch. Bei den zwei funktionierenden Anlagen wurde jedoch die Wirkung im Boiler mit "gut" und im Toilettenspülkasten sogar als "sehr gut" bewertet. Meine Erfahrungen mit der bei uns eingebauten Anlage sind sehr gut. Im Boiler gabs fast nichts mehr zu entkalken und auch die Toilettenspülung arbeitet nun endlich störungsfrei. An den Fliesen in der Dusche sammelt sich weniger Kalk an als vorher, jedoch vermutlich etwas mehr als bei Ionentauschern, aber dafür werden die Fugen nicht angegriffen und mit etwas Zitronensäure etwa alle zwei Monate nachgeholfen bleibt unsere Dusche permanent blitz blank. Die Anlage kostet im Unterhalt mindestens fünf mal weniger als ein Ionentauscher, schont die Umwelt und beeinträchtigt vor allem den Geschmack und die Inhaltsstoffe des wichtigsten Lebensmittels; des Trinkwassers nicht.

Ich empfehle eine UmkehrOsmose-Anlage. Anlagen wie diese werden auf Schiffen verwendet um das Meerwasser in Trinkwasser zu verwandeln. Sie Filtern nicht nur Kalk sondern auch alle andere aus dem Wasser.

Das Wasser wird durch sehr feine Filter gedrückt welche nur einzelne Wassermolekühle durchlassen. Alles andere bleibt zurück und wird weggespühlt. Dies ist nur zur Trinkwassergewinnung zu empfehlen da in etwa 10 Liter Wasser verbraucht werden um einen Liter sauberes Wasser zu erzeugen. (Bin mir über die Werte nicht ganz sicher).

Aufjedenfall ist dies immernoch günstiger als Wasser in Flaschen zu kaufen.

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Enthärtung im privaten häuslichen Bereich erfolgt normalerweise über Ionentauscher, da UO-Wasser agressiv auf Kupfer und Zinkleitungen reagiert. Es müsste dann also wieder etwas aufgehärtet werden.

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