Welche Aufgabe hat der Sand im Mörtel bzw. Beton?

2 Antworten

Erstens ist er billiger als Zement und sorgt für zusätzliches Volumen. Zweitens erhöht er die Stabilität, da Sand aus Quarz besteht, einem sehr harten Gestein. Auch die Klebeeigenschaften des Zement werden durch die fein strukturierte Oberfläche der Sandkörner verbessert, in die sich der gehärtete Beton besser verkeilt.

Der Sand ist gehört zu den Zuschlagstoffen.
Der Zementleim klebt diese Zuschlagstoffe zusammen, stellt aber selbst sowohl die Schwachstelle als auch den teuersten Bestandteil dar.

Optimal wäre so wenig Zementleim wie möglich, wenn quasi jedes Korn nur mit einem minimalen Schicht benetzt wäre.
Dazu muss nun der Zuschlag eine möglichst dichte Packung bilden.
Würde man nur ganz große Steine nehmen, hätte man große Löcher. Würde man nur Sand nehmen, wären die Löcher klein, aber die Oberfläche der Sandkörner wäre sehr groß, also bräuchte man dafür auch viel Zementleim um das zu benetzen.

Optimal ist daher eine gute Mischung aus großen und kleinen Steinen.

Bei Mörtel kommt dazu das man nur dünne Fugen hat, große Steine würden also stören. Und bei Stahlbeton benötigt man etwas mehr Zement wegen des chemischen Schutzes.

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