Was würdet ihr machen, wenn ihr euch in einer Stadt nicht wohl fühlt?

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Hi Silberblick, wie ich Deinen Kommentaren entnehme, hängt das "Fremdfühlen" in dieser neuen Stadt mit sehr viel mehr Faktoren zusammen als nur mit der Tatsache, dass es sich um eine kleinere Großstadt handelt.

Wenn persönliche Probleme anstehen - wie beispielsweise auch die Tatsache, dass Deine Schwiegereltern offensichtlich auf Deine unmittelbare Umgebung einen gehörigen Einfluß ausüben, obwohl sie selbst dort nicht wohnen., dann ist das eine Sache, die in erster Linie zwischen Dir und Deinem Mann geklärt werden sollte.

Du sprichst davon, dass Du verleumdet wurdest und dadurch eine enorme Tratscherei entstanden ist.

Grundsätzlich ist daran sicher nicht die Größe einer Stadt schuld, so etwas "funktioniert" leider sogar in absoluten Großstädten. Es hängt immer von der Mentalität der Menschen ab, die in der Umgebung wohnen, wie neugierig sie sind usw.

Ich selbst wohne in einer großen Großstadt, und selbst da gibt es innerhalb des Stadtviertels, in dem ich wohne (kein kleines Stadtviertel) immer wieder Tratschereien, von denen man hört. Ich bin immer wieder erstaunt, wie gut manche Menschen informiert sind. Da ich berufstätig bin, geht Vieles an mir vorbei, so dass ich nur eine Nachbararin zu befragen muß, wenn ich etwas Näheres über dieses oder jenes Ereignis wissen will - denn die weiß wirklich alles, was in der Straße oder in der Umgebung passiert.

Die Problematik mit Deinen Schwiegereltern würde vermutlich auch in jeder neuen Stadt oder Umgebung wieder zur Sprache kommen. Denn das hängt im Wesentlichen vom Verhalten Deiner Schwiegereltern ab.

Du solltest daher zu allerst mit Deinem Mann reden, welche Chancen er sieht, dass sich durch einen Umzug die Gesamtsituation verbessert. Ganz zu schweigen davon, dass er natürlich für sich klären muß, ob er beruflich überhaupt umziehen kann.

So, wie es aussieht, liegt das Grundproblem tatsächlich nicht an der Stadt, sondern an dem, was sich damit verbindet in Deinem persönlichen Umfeld.

Wenn es Differenzen mit Deinen Schwiegereltern gibt und sich Dein Mann dagegen auch nicht auflehnen kann, dann solltest Du tatsächlich mit einem Psychologen sprechen und darüber hinaus eine Paartherapie ins Auge fassen.

Deine Ehe muß zwangsläufig auch unter den Verhaltensweisen Deiner Schwiegereltern leiden. Ihr müßt Euch Beide davon lösen, ohne sie für immer und ewig zu vergrätzen. Da können Psychologen tatsächlich ein guter Ansatz und eine Hilfe sein.

Der Umzug in eine andere Stadt dürfte meines Erachtens da eher sekundär sein. Und, wenn Ihr tatsächlich eine Möglichkeit zum Umzug habt, dann müßt Ihr Euch von Beginn an abgrenzen von Deinen Schwiegereltern, das heißt, sie dürfen nicht zu viel Einfluß in Eurer möglichen neuen Umgebung bekommen.

Gibt es denn einen Grund dafür, dass die überhaupt so viel Einfluß bekommen haben in Euer Umfeld, dass es zu Tratschereien kam? Manchmal spielen ja finanzielle Unterstützungen seitens der Eltern oder Schwiegereltern eine Rolle, dass die sich immer wieder einmischen können.

Sollte das der Fall sein, würde ich zunächst mal einen Finanzberater hinzuziehen, um herauszufinden, wie Ihr aus dieser "Falle" herauskommt. Da dies alles nur Spekulationen sein können, sind wir auf Deine näheren Infos angewiesen, um Dir optimal helfen zu können!

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Zu den Schwiegereltern und diesen anderen Leuten vermeiden wir grundsätzlich jeglichen Kontakt, da nie was gutes bei rau kam. Da kann man sich dann die Paartherapie ersparen, da wir beide damit gut fahren, die Kontakte zu meiden, weil sie nur schaden anrichten! Meine Schwiegereltern ahben ein Haus und sie wollen das mein mann das später übernimmt und ich bin die böse Schwiegertochter, die es wegnehmen will und so ist wie ihre Exschwiegertochter (eine die Kinder kriegt um nicht zu arbeiten und weitere vorwürfe)....das haben wir uns von Anfang an angehört-wie Sheiße wir beide sind und wie Schei...jede Entscheidung meines mannes ist usw....Mein Mann meinte aber, das die immer so sind und waren und man das nicht ändern kann. jede Schwiegertochter wäre fü die Sch..... Er meinte das hätte nichts mit mir zu tun. Seine Entscheidungen waren auch immer Sch....und überall wohin er geht usw....was meinst du, was wir alles hier ausgeliefert waren :) Aber es schweißt ja auch irgendwie zusammen. Schwanger war ich hier auch schon sehr oft :)

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@silberblick

bzw. waren wir in den letzten 4 Jahren vieles in den Köpfen der anderen ,was nicht ist und niemals war :) Wir haben uns von Anfang an angehört und auch mehrmals, dass wir ja nicht zusammen passen usw...Das sagen dann genau die, die geschieden sind oder ihre eigenen beziehungen nicht auf reihe kriegen oder meine schwiegereltern, die Angst haben um ihr Haus im Kuhkaff, wo niemand hinziehen wollte und will.

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@silberblick

Jetzt habe ich kapiert: Dein Mann war schon einmal verheiratet, Du bist also die 2. Ehefrau, die die Hiebe gleich mit abbekommt für die erste Ehefrau.

Offensichtlich besteht da eine grundlegende Eifersucht bei Deinen Schwiegereltern gegen alle weibliche Wesen, die Dein Mann mitgebracht hat. Könnte es sein,dass Deine Schwiegereltern bereits eine potentielle Schwiegertochter im Auge hatten, die aber Dein Mann nicht haben wollte?

Die Schwiegereltern - oder ist es nicht in erster Linie die Schwiegermutter, die nur ihren Mann mit beieinflußt (?), glauben offensichtlich, dass alle Entscheidungen gegen ihren Willen mit den Frauen zu tun hatten, mit denen ihr Sohn zusammen war.

Sie haben niemals ihre eigenen Verhaltensweisen und auch nicht ihre Erziehung hinterfragt, die sie ihrem Sohn angedeihen ließen.

Dein Mann hat sicher gut daran getan, dass er die Kontakte nicht mehr pflegt. Konsequenterweise hätte er seinen Eltern aber auch mal aus seiner Sicht sagen sollen, dass dies passiert aus seiner ureigensten Entscheidung, weil er unter den Bedingungen gelitten hat, unter denen er aufgewachsen ist.

Wenn immer all das als Sch.... angesehen wurde, was er gemacht oder geplant hat, dann hatten seine Eltern niemals ein Vertrauen in ihn. Letztendlich müssen sie sich aber auch im klaren darüber sein, dass er ein Produkt von ihnen und von ihrer Erziehung ist. Wenn sie also seine Handlungsweisen in Frage stellen, dann müssen sie sich in erster Linie selbst in Frage stellen.

Das muß ihnen aber auch mal gesagt werden. Wenn es so wäre, dass sich Dein Mann von außen - also von Frauen - beeinflussen hat lassen, dann muß die Frage genauso gestellt werden wie im vorangegangenen Fall.

Es läßt sich nur jemand von außen beeinflussen, der kein Selbstbewußtsein hat. Unter den Bedingungen, unter denen Dein Mann groß wurde, konnte ja kein Selbstbewußtsein wachsen.

Wie gesagt, es macht keinen Sinn nur den Kontakt zu vermeiden. Dein Mann muß seinen eigenen Eltern mal ganz klar aufzeigen, warum alles so gekommen ist.

Denn je mehr Ihr Euch daran festhaltet lediglich keinen Kontakt mehr zu pflegen, umso bösartiger und intriganter werden die Schwiegereltern sich verhalten. Es bedarf hier also eines klaren Wortes!!!!! Schlimmer kann die Situation nicht mehr werden - im Gegenteil, manchmal bessert sich das Verahletn erst durcheine vernünftige Aussprache.

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@wagemut

Mein schwager war verheiratet und mein mann war vorher nicht verheiratet. Sie projezieren nur die gescheiterte Ehe des einen Sohnes auf ihren jüngsten Sohn. Die Ex- schwiegertochter wird auf mich projeziert :). Die sind da alle wohl traumatisiert duch die Ex-schwiegertochter. Wir werden auch regelrecht mit mit dem 1. Sohn und der Ex- Schwiegertochter verglichen (von anfang an und immer wieder). Sie merken aber nicht, dass wir alle unterschiedlich sind und das mein Mann sich schon alleine von seinen bruder gewaltig unterscheidet. die Ex kenne ich nicht, mir werden nur die wildesten geschichten aufgetischt und mir gesagt, wie ich nicht zu sein habe. Sie sehen aber trotzdem in mir die ex des bruders. Weil dieser Mist nicht aufhört und auch sie sich überall einmischt, gehen wir auf Abstand. ich muss niemanden beweisen, dass ich so nicht bin (eine die ich noch nicht mal kenne)-auch wenn sie es immer fordern. Aussprache bringt nichts, denn die fangen immer wieder an mit den gleichen kram. Ich bin natürlich die "allerböseste" und lieben tue ich meinen Man ja angeblich auch nicht.....kann man sich nicht anhören so was auf dauer.

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@silberblick

Ich bin auch nicht der Meinung, dass Du diese Aussprache führen solltest.

Wenn, dann muß Dein Mann seinen Eltern erklären, dass er so lange keinen Kontakt mehr zu ihnen pflegen wird, solange seine Eltern dieses Verhalten beibehalten, unter dem er selbst in seiner Jugend bereits gelitten hat.

Erst dann, wenn sie gelernt haben zu akzeptieren wie zum einen ihr Sohn geartet ist und sich verhält und dazu auch seine Ehefrau annehmen als die Partnerin, die er liebt und darüber hinaus sämtliche intriganten Aktionen unterlassen, erst dann wird eine Grundlage geschaffen für den Ansatz eines erneuten Kontaktes.

In dieser Deutlichkeit muß sich Dein Mann gegenüber seinen Eltern äußern.

Schließlich geht es in dem Fall auch um ihn selbst nicht nur um Dich als seine Partnerin. Er wurde offensichtlich von seinen Eltern niemals so akzeptiert wie er war.

Wenn Ihr nur einfach keinen Kontakt pflegt, so geht Ihr lediglich den Weg des geringsten Widerstandes. Hier gilt es aber auch sich zu behaupten!

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@wagemut

Hi Silberblick, ich danke Dir für Deinen Stern und ich wünsche Dir alles erdenklich Gute, auf dass sich Deine Lebenssituation bald bessert und dass Du, falls Du umziehen solltest, zu der neuen Stadt einen sehr guten Draht bekommst und Dich dort auch wohlfühlst!

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Wow...das muss ja ein ganz schönes Kaff sein wo du lebst. Wenn du kein Geld hast nimm nen kleinen Kredit auf und zieh um. Ich wäre auch lieber woanders, aber dafür gibt es schließlich Urlaub.

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es ist gerade mal eine Großdstadt.nur getratsche ist hier mir zu heftig und mit mir wurde hier nicht gut umgegangen und ich wurde hier ziemlich mies verleumdet, auch von Schwiegereltern (die wohnen zwar nicht hier, aber attackieren mich auch schon seitdem ich geheiratet hab). Mein Mann und ich wollen zusammenleben usw....sollen jedoch diesen Mist ständig erdulden :) Wir sind in dieser Stadt auch noch mal umgezogen, da uns eine Mieterin terrorisiert hat. Wir haben hier eine schöne Whg und ein schönes Umfeld. Nur eine Person, die hier um die Ecke wohnt verschlechtert das Gesamtbild :) naja, mal sehen was noch kommt. Ich habe keine Lust hier noch in diese Stadt was zu investieren, da diese mich irgendwie fertig macht...letzten Dezember hat es mir den rest gegeben, einfach hier nicht einmal noch ein versuch zu starten dass es gut wird. Ich möchte einafach nur noch wieder weg hier.

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kein mensch muß vor sich hin vegetieren .hast du arbeit ?? wenn nicht ,such dir erstmal welche ,damit dein tagesablauf einen festen rahmen bekommt.wenn man irgendwo fremd ist,dann dauert das ,bis man sich eingelebt hat.DU mußt die inititative ergreifen und aus dem haus gehen .besuch einen sportverein ,geh in die volkshochschule besuch dort einen kurs.solltet du ein kind haben ,schließ dich einer mutter-kind gruppe an.hast du einen draht zur kirche ? dann guck in deiner gemeinde ,was dort angeboten wird ud geh einfach mal hin.oder inserier einfach im tagesblatt oder ortsblat-""-neu hier -suche freundeskreis!""". aufgeben gilt nicht.du mußt ja auch einen grund gehabt haben in diesen ort( diese stadt ) zu ziehen .gibt es diesen grund nicht mehr, hat sich da was verändert.??hast du einen partner ? dann bered mit ihm ,was ihr machen könnt ,damit ihr euch wohler fühlt .steck den kopf nicht einfach so in den sand.es ist doch sichrlich ein neuanfang und der darf doch nicht so den bach runter gehen.!

Bei Depressionen mit den Lehrern darüber reden?

Hallo,

Schon seit einiger Zeit verliere ich immer mehr die Motivation, Energie und Lebensfreude die ich früher mal hatte.. das wirkt sich auch auf meine Schulnoten aus :
Ich kann mich kaum motivieren, Hausaufgaben zu machen, Aufsätze bis zum Abgabetermin fertigzustellen oder für Klausuren zu lernen.
Mich selbst macht das total unglücklich und auch die Lehrer werden langsam ungeduldig, weil ich viel in der Schule fehle.

Meine Probleme schlagen mir oft auf den Magen, sodass ich andauernd in der Schule ausfalle. Meine Mutter hat mir daher einen Termin bei meiner Ärztin gemacht, diese hat mich weiter zu einem Psychater geschickt, da sie meinte mein seelischer Zustand wäre auf den ersten Blick sehr kritisch.

Ich musste ewig auf den ersten Therapie-Termin warten und somit hab ich mich noch Wochen rumgequält und in der Schule immer wieder gefehlt.
Meine Lehrer werden aufgrund meiner sinkenden Leistungen und Fehltage langsam echt unzufrieden  😬
Da ich jetzt in der Oberstufe bin und es immer mehr in Richtung Abi geht, frage ich mich ob ich meine Lehrer einweihen soll?

Ich setze mich immer mehr selbst unter Druck, da ich mit meinen eigenen Leistungen unzufrieden bin, aber selbst nicht den Antrieb finde, etwas zu verändern.
Ich bekomme zwar bald Hilfe in Form einer Therapie, aber ich weiß trotzdem nicht mehr weiter.

Hat jemand Ratschläge?
Sollte ich Lehrer einweihen oder lieber Privates von Schulischem trennen?

Liebe Grüße und Danke im Voraus🙈

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