Was tun wenn es im Mehrfamilienhaus nach Essen stinkt von anderen Wohnungen?

11 Antworten

Zunächst einmal sollte doch wohl jeder das kochen bzw. essen dürfen, was ER oder SIE möchte! Stell Dir mal vor, Du wärest in einem anderen Land / Kulturkreis und solltest dann Deine Essgewohnheiten radikal umstellen! Ich halte es schon für sehr übertrieben, sich hier eine Regel zu wünschen, nachdem man nur einheimisches Essen zu sich nehmen darf. Denn dann müsstest auch Du auf Döner, Pizza und Co. komplett verzichten!

Tja das ist das Problem in einem Hochhaus. Viele Menschen auf einem Haufen. Da hast du Pech gehabt.

Außerdem ist es schwachsinnig, anderen vorzuschreiben was sie essen sollen. Jeder soll das essen, was im schmeckt. Und nicht jedem schmeckt Hackfleischbolognese und Pommes mit Schnitzel.

Und an den Geruch gewöhnt man sich. Wenns dich wirklich so krass stöhrt, unterhalt dich vieleicht mal auf Englisch mit denen, wie man eine Regelung trifft, das dus auch aushalten kannst. Vieleicht nach 9 nichts mehr so heftiges kochen oder so.

Deutsches Essen kann doch genauso "stinken" ( wie das aus jedem Land)! Bei uns stinkt es im Hausflur manchmal unerträglich nach Kohl oder Fisch, aber das geht doch auch wieder vorbei. Wenn der Geruch wirklich so sehr bis in die Wohnungen dringt, wie Du schreibst, kann ich schon verstehen, dass Du Dich unwohl fühlst. Aber dann müssen die Türen eben besser abgedichtet werden. Gegen unangenehme Gerüche gibt es ja auch Hilfsmittel. Mir hat gerade jemand, der Raucher ist, die Lampe Berger empfohlen. Zumindest bei dieser Person hat sie bestens gewirkt, ich konnte einfach nicht glauben, dass in der Wohnung täglich geraucht wird, es war absolut nichts zu riechen.

Du koenntest den Leuten einmal den Wrasenabzug erklaeren,falls sie einen haben.Wenn nicht,das Fenster aufmachen,damit der Kochdunst nach aussen abzieht.Eine weitere Moeglichkeit ist das schliessen der Kuechentuer,damit sich der Kochdunst nicht in der Wohnung verteilt.Uebrigens,diese Antwort kommt aus Sri Lanka. LG gadus

Man kann sehr wohl was tun. Und stellt mal jemanden nicht gleich hin als wäre ein Troll, nur weil man eine Frage stellt. Das ist eine ganz normale Frage und kommt im Verwaltungsbereich tagtäglich vor. In einem mehrstöckigen Haus gibt es sowas wie eine Hausordnung. Diese besagt, dass man keine Gerüche erzeugen darf die die Grenze überschreiten und die Nachbarn stört. Vor allem Eingangstür offen lassen bzw. lüften ins Stiegenhaus. Das heißt, sobald es extrem stark riecht und in die Wohnungen der Nachbarn eindringt, muss die Hausverwaltung eine Mahnung auf Unterlassung aussenden. In zweiter Instanz gibt es dann Sammelunterschriften der Nachbarn die der Hausverwaltung vorgelegt werden und das kann sogar zur Mietminderung führen. Bei vielen Nachbarn, verzichtet die Hausverwaltung eher und kündigt den Verursacher. Es kommt immer darauf an ob der Mieter bereit ist zu kooperieren und die Geruchsbelästigung aufhört bzw. auf ein erträgliches Maß reduziert wird. Sollte die Hausverwaltung irgendwann aussteigen (da ihnen auch die Hände gebunden sind wie zb. Privathaus), dann muss Anzeige erstattet werden. Hier ist es immer besser wenn mehr Nachbarn mitmachen als Zeugen. Da steigen oft viele aus weil keiner Stress haben will und weil es auch mit Kosten verbunden ist. Bis dahin am besten die Türen komplett abdichten mit Gummidichtungen und mit starkem Licht von innen, außen stehen und rund um den Türstock prüfen ob es wirklich dicht ist. Sollten es extrem scharfe Dämpfe sein, dann beim verlassen der Wohnung, im Stiegenhaus die Luft anhalten. Die Zugrichtung ist meist aus dem Hof/Stiegenhaus, nach außen. Sollte die Wohnung keine Lüftungsrohre haben, dann kann man überlegen ob man eines montieren lässt welches ins Freie mündet (Hof, Dach) oder nur Straßen seitig lüftet. Hier am besten mit der Hausverwaltung reden ob man die Kosten übernimmt oder aufteilt. Sollte man nicht direkt über dem Nachbarn wohnen, wird Straßen seitig durch das Fenster nichts eindringen. vg

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