Was tun wenn das Kind bei einem Streit immer wieder provoziert und diskutiert?

15 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das kenne ich leider viel zu gut.

Meine Große hatte diese schreckliche Phase auch.

Ich habe ihr immer 3 Alternativen geboten. Passte keine,

Pech gehabt.

Sie kann denken, also soll sie es auch nutzen.

In diesem Alter loten sie ihre Grenzen aus, werden provokant, wollen immer das letzte Wort haben.

Ich dachte dann immer

"Gut, soll sie das letzte Wort haben",

drehte mich um und verließ das Zimmer.

Fertig und Aus.

Sie konnte hinter mir herlaufen, schimpfen oder was auch immer, ich hatte sie ab da völlig ignoriert.

Es wird besser, heute habe ich wieder ein inniges Verhältnis mit ihr, sie ist mittlerweile 18 Jahre alt.

Ich neige auch wie Thalia1 dazu, mich nicht mit "Pubertät" als immer passender Erklärung aller Probleme zufriedenzugeben. Für die Phase der totalen Aufmüpfigkeit ist ein Alter von 10 Jahren ein bisschen früh, finde ich. Leider schreibst Du nicht, Wann und unter welchen Umständen du mit Mann und Kind zusammengekommen bist, warum z. B. deine "Stieftochter" bei ihrem Vater lebt, wie du und dein Partner bei den Interaktionen mit ihr zusammenwirkt. Ich habe mich 10 Jahre mit einer Situation als "Patchworkfamilienmutter" herumgeschlagen und weiß, wie kompliziert eine derartige neu konstruierte soziale Zelle für alle Beteiligten ist. Ohnehin neigt eine Konstellation von 3 Personen zu Spannungen, weil einer sich in der Regel im Hintertreffen fühlt. Ich würde dir auf jeden Fall raten, dass Du und Dein Mann Euer "Einigsein" (was ja für Dich grundsätzlich sehr hilfreich ist) nicht in geballter Ladung in Richtung des Mädchens zielen solltet. Es ist bei Konflikten sicher menschlicher, ihm jeweils einzeln entgegenzutreten, wobei der primär nicht Angesprochene sich zurückhält. Die Kleine fühlt sich sonst hoffnungslos unterlegen, wozu sicher noch eine Portion Eifersucht tritt (völlig normal aus ihrer Sicht). Und aus dem Gefühl der aussichtslosen Position erwächst viel Trotz und Aggression. Du wirst viel Geduld und Toleranz brauchen; denk immer, dass die Tochter deines Partners nicht in Deinen Schuhen geht, d.h. eine andere Wahrnehmung der Situation hat. Und gestatte Dir, Deine Gefühle des Zorns zu haben. Du bist auch (nur) ein Mensch. Alles Gute Euch Dreien!.

Zuerst ist es immer gut, zu verstehen. Warum ist sie so, wie sie ist? Vielleicht weil sie in einer vorpubertären Phase ist und ihr Verhalten dazugehört? Ich kann es hier nicht genau beurteilen. Aber sicherlich Du, wenn Du alles noch etwas auf Dich wirken lässt. In der Pubertät dann, lassen Jugendliche ihre Kindheit zurück und wollen und müssen sich zu Erwachsenen entwickeln. Das ist eine Forderung des Lebens. Sie machen das nicht aus Bosheit. Sie wollen alles in Frage stellen und sich immer wieder Schritt für Schritt von den Eltern lösen. Dies gelingt leichter, wenn man sich zuvor eine schlechte Atmosphäre geschaffen hat. Sie wollen sich selbst finden und machen dafür alles, was sie bisher gelernt und geprägt hat, schlecht - sie wollen all die anderen Möglichkeiten und Seiten im Leben kennenlernen. Sie wollen alles anders machen und in Frage stellen, was sie bisher erlebt haben. Das ist nicht gegen die Eltern gemeint, sondern eine Forderung des Lebens.

Alternativen sollst Du ihr gar nicht bieten. Sie ist wohl alt genug. Du mußt ihr nichts mehr zum Trinken anbieten. Hilf ihr lieber, selbständig zu werden.

Auch finde ich nicht, daß Du ruhig bleiben sollst. Für was denn? Natürlich darfst Du auch mal sauer sein und meist hebt sich dabei die Stimme und wird lauter. Ist doch ganz normal. Sie braucht Reibungen - auch noch viele Jahre lang.

Finde ein Mittelmaß für Dich selbst. Informiere Dich über die Pubertät mit all ihren Phasen......, damit Du verstehen kannst und weißt, wie du sie am besten begleiten kannst und halte trotzdem Deine Grenzen ein und stehe zu ihnen.

In der Pubertät ist es auch für die Jugendlichen sehr schwierig. Es ist auch für sie eine heftige Phase. Oft mögen sie sich selbst nicht. Daß es beim Übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen immer wieder mal zum Ruckeln kommt, finde ich ganz normal.

Es gibt im Leben mehrere Übergangsphasen. Oft wollen wir diese geforderte Veränderung gar nicht annehmen, sondern lieber so weitermachen, wie wir es bisher gewohnt waren. Vielleicht trifft dies ja auch bei Dir zu?

Eine sehr differenzierte und lebensnahe Antwort!

0

Warum hat meine Freundin angst vor mir ._.?

hallo zusammen ich (17) bin seit einem halben Jahr mit meiner Freundin (16) zusammen. Ich bin sehr glücklich mit ihr und sie ist meine erste feste Freundin. Hatte zwar vorher schon zwei, aber dies waren eher so Kinderbeziehungen dh. nicht wirklich was festes. Am Anfang unserer Beziehung hatten wir mal einen kleinen Streit (nicht wirklich was bedeutendes) und dabei bin ich ein wenig lauter geworden. Irgendeinmal meinte sie, ich soll aufhören, da ich ihr damit angst mache. Natürlich habe ich sofort aufgehört, weil ich ja nicht will, dass meine eigene Freundin angst vor mir hat. Seitdem hatten wir eigentlich nicht mehr wirklich Streit. Doch gestern hatten wir eine kleine Meinungsverschiedenheit über die wir total diskutiert haben. Ich bin nicht lauter geworden, habe einfach normal mit ihr darüber diskutiert, weil sie immer weiter diskutiert hat. Nach einiger Zeit meinte sie aufeinmal, dass ich aufhören soll. Ich habe überhaupt nicht verstanden, was sie damit meinte und habe sie darauf angesprochen. Sie hat immer behauptet, ich solle aufhören, weil sie einfach keine Lust mehr hatte zu diskutieren, nachdem sie mich ein wenig provoziert hat. Aber ich bin ruhig geblieben und habe zwischendurch gelacht, weil ich es total süss fand. Heute morgen habe ich sie gefragt, was gestern mit ihr los war, da sie danach so abweisend war. Sie meinte nur: ,,ich hatte angst, dass du mich schlägst.'' Ich war natürlich total geschockt. Warum sollte ich eines der wichtigsten Menschen in meinem Leben schlagen? Warum hat sie manchmal angst vor mir. Sie weiss doch, dass ich sie niemals schlagen würde? Kann es sein, dass sie von ihrem Ex geschlagen wurde? was meint ihr? was soll ich tun? vielen dank euch!!!!

...zur Frage

Was ist der Unterschied zwischen REDEN und DISKUTIEREN?

Ich kenne eine Person wenn ich mit ihr ganz normal Rede über irgendwelche Sachen dann kommt es mir so vor als ob sie diskutiert anstatt redet und das provoziert manchmal. Aber ich weis jetzt eigentlich gar nicht was der Unterschied ist zwischen reden und diskutieren .

...zur Frage

Ich kann nicht mehr mit meinem Sohn, ADHS?

Hallo Zusammen

Ich bin 24 und mein Sohn 7 seit Silvester. Seit er 3 Jahre alt ist hat er massive probleme schon im Kindergarten konfrontierte er immer mit anderen Kindern und Erzieher kamen an ihren Kräfte ans Ende. Da er problematisch im sozialverhalten ist, und stark zu wutausbrüchen leidet und ADHS diagnostiziert wurde.

Nun ist er 7 und ist in ergo Therapie gewesen und in Kursen und bekommt seit 2 Monaten Medikamente, wir hatten eine Familie hilfe und sind auch in Betreuung von einer Erziehungs Schule.

Trotz allem ändert es sich nicht viel. Ich habe schon öfters mit dem Gedanken gespielt aufzugeben und meinem Sohn ein anderes stärkeres Umfeld zu bieten. Ich habe keine Kraft mehr, er redet wie als wenn er der erwachsene sein will immer ist er am provozieren und immer nein sagt er zu allem. Wenn ich etwas gut meine nimmt er wahr als würde ich ihn angreifen wollen. Auszeiten im Zimmer enden mit so laut schreien und sachen umwerfen und Türen knallen. Abgesehen davon macht sein Verhalten mich depressiv, ich kann nicht mehr mit ihm richtig umgehen und verliere auch das Interesse daran ihm helfen zu wollen weil er ja noch ein kind ist sich aber nicht so benimmt. Nicht s macht ihn kalt dass er mal versteht er macht etwas falsch er ist nicht traurig wenn wir uns streiten oder entschuldigen tut er sich auch nie wenn er uns weh tut ausversehen. Ein Beispiel : Es ist Wochenende ich möchte wenigstens bis 9 uhr ausschlafen, er wird wach kommt ins zimmer und ich sage er solle noch spielen ein bisschen in seinem Zimmer ich werde bald aufstehen. Macht er nicht er bleibt im zimmer stehen und kuckt mich an oder provoziert so lange bis er wieder hat was er will (darauf falle ich nicht rein) bin ich wach geht es nur noch darum mama kuck mal gell mama und schon die 1 Sekunde wo ich aufstehe fängt diese ständige Aufmerksamkeit an. Beim malen beim Spielen bei allem einfach braucht er jemand an seiner Seite, und ich kann das einfach nicht mehr. Selten ist er liebt und sagt so schöne Sachen wie Mama ich liebe dich du bist die schönste unso ich weiß ja teilweise kann er nichts dafür teilweise hat er aber auch verstand den er ist Intelligent und kann sehr gut zwischen den Zeilen lesen. Jedoch kann und will ich nicht mehr. Welche Möglichkeiten gibt es denn? Gibt es ein internat für speziell solche Kinder oder eine Möglichkeit 1 Jahr ihn in ein Erziehungsheim zu geben ohne sagen zu wollen ich gebe ihn oder mich auf, ich möchte ihn sehen und ihn auch wieder bei mir zuhause haben.

...zur Frage

Was können wir gegen ständige Beschwerden vom Untermieter tun?

Ich hatte ja letztens schonmal hier das Thema bei einder anderen Frage beschrieben, doch wir wollen jetzt mal so langsam was dagegen unternehmen, da es ja kein dauerzustand bleiben kann.

Nochmal kurz zusammengefasst.... Ich bin mit meiner Mum ende mai dieses Jahres in die neue Wohnung gezogen. Doch 2 Wochen später fingen die Probleme mit unseren Untermieter an.

Wenn wir mal etwas lauter sind, klopft er immer sofort gegen die Decke. Und dabei entstehen diese Alltagsgeräusche die er wohl als störend bezeichnet. Es handelt sich nicht mal um ein lauten Fernseher oder laute Musik. Es sind Geräusche wie, laufen, wenn wir mal etwas ausversehen fallen lassen oder dagegen kommen, sogar Türen auf oder zumachen, auch wenn wir ganz normal die Türen schließen wird deswegen schon an der Decke geklopft. Dies ist dann meißt gegen Nachmittag oder Abendstunden und auch noch vor 22 Uhr.

Das Problem was noch dazu kommt ist das die Wohnungsverwaltung ihn in jeder Hinsicht Recht gibt. Als wir am Dienstag da waren war dies auch wieder das Thema und die Frau meinte er müsse ja Arbeiten und brauch Schlaf. Da können wir so leise sein wie wir wollen, passiert dann wieder was z.b fällt was runter oder so machen die gleich die nächste Beschwerde. Sie sprach auch an das wir ab 20 Uhr schon ruhig sein sollen, was dann so rüberkam als dürfen wir uns ab 20 Uhr erst gar nicht mehr bewegen damit auch ja keine Beschwerde kommt.

Sie meinte auch wenn nochmal was kommt folgt die schriftliche Abmahnung und danach die Kündigung der Wohnung. Und da er heute wieder an der Decke klopfte brauch ich jetzt mal euren Rat.

Ich habe bei ihn auch das Gefühl bzw bei beiden ist ja ein Pärchen was unter uns wohnt das sie extrem Lärmempfindlich und psychisch nicht mehr so ganz ok sind. Es soll jetzt keine Beleidigung sein oder so, aber nachdem er bzw sie immer gegen die Decke klopfen, knallen sie ganz Laut ihre Türen unten.

Die Frage ist jetzt ob wir dagegen auch was machen können. Bei der Wohnungsverwaltung brauchen wir es wohl erst gar nicht versuchen denn sie sind im Recht und wir sind die schuldigen. Darf uns die Verwaltung dann einfach so wirklich kündigen weil sie (vermutlich) so extrem Lärmempfindlich sind? Ich glaube es denn als ich mal aus dem Haus gegangen bin habe ich bemerkt das sie sogar 2 Wohnungstüren haben. Naja ist halt alles ziemlich komisch, aber wir können uns das doch auch nicht gefallen lassen oder?

Kenne mich mit sowas leider nicht aus und sowas haben wir bisher noch nie erlebt. Wir sind Ratlos, ich meinte zu meiner Mum heute nur noch das wir dann mal zu einen Anwalt gehen, aber bevor möchte ich gerne eure Meinung zu dem Thema hören/lesen.

LG

...zur Frage

Darf man während der Nachtruhe übertrieben häufig die Autotüren knallen?

Wir haben neue Nachbarn (freistehende Häuser)- und seit ihrem Einzug hört man Nacht für Nacht ihre Autotüren knallen. Ich habe das jetzt ein paar Mal toleriert und nicht weiter "nachgeforscht", mittlerweile ist es aber nur noch dreist und lächerlich... es ist immer zwischen 00.00 und 02.00 Uhr morgens und ich habe mir jetzt ein paar Mal die Mühe gemacht, aufzustehen und aus dem Fenster zu gucken - es ist ein WITZ, denn es steigt nur ein einziger Mann aus, der erst seine Tür zuknallt, dann zur Beifahrertür geht, diese öffnet, eine (Akten?-)Tasche rausholt und diese Tür auch zuknallt. Dann macht er in 90 % der Fälle noch die hintere Tür auf, um dort auch eine kleine Tasche rauszuholen, nur um diese Tür auch wieder zuzuknallen. Das heißt: Eigentlich müsste er nur die Fahrertür öffnen und schließen, denn die Taschen kann man durchaus auch beide vornehin legen und von der Fahrerseite aus herausnehmen... er knallt also drei Türen, obwohl es nur eine sein müsste, ich fühle mich also irgendwo provoziert. Ich finde auch, dass er die Türen extrem heftig zuknallt und sich nicht darum schert, ob er Lärm verursacht oder nicht. Hinzu kam die letzten Wochen ein häufiges Hin- und Her-Geschiebe von Mülltonnen um dieselbe Zeit, obwohl die Müllabfuhr gar nicht kommen sollte. Wie gesagt, ich habe das jetzt eine Weile so hingenommen, mittlerweile nervt es mich aber sehr, da ich jedes Mal aus dem Schlaf gerissen werde, nur weil der keine Rücksicht nimmt...

Langer Rede kurzer Sinn: Zählen (überflüssige) Autotürgeräusche während der Nachtruhezeiten auch zur Belästigung? Oder kann ich dagegen überhaupt nichts machen?

...zur Frage

Taubstumme Familie - Habe jeden Tag Lärm!

Nach unruhigem Schlaf werde ich durch Schreien, Türen knallen und rennen/trampeln aufgewacht. Bis 08:11 Uhr hab ich mich gequält und musste dann aufstehen, da das ganze sich nicht beruhigt hat! Die Familie ist Taubstumm. 08:20 Uhr plärrt eines der Kinder und rennt durch die Wohnung. Der Vater schreit ein paar Mal. Die Katzen sitzen vor ihrer Wohnungstür und Schreien auch. Mir reichts. Wie wärs mit ner Katzenklappe?! Bin völlig erschöpft & müde. Mir dreht mein Kopf. Ich muss meine Tabletten nehmen, damit sich die Wackelbilder etwas beruhigen und mein Geleichgewichtssinn wieder auf die Beine kommt. Durch den Lärm kann ich mich nicht von meiner Arbeit erholen und meine Entzündung im Kopf kommt nicht zur Ruhe. Bin auf die Ruhezeiten angewiesen. Hatte 2008 Neurosarkoidose diagnostiziert bekommen. Es ist Samstag!! 08:27 Uhr: Wohnungstüre d. Familie geht auf, 1 lauter Schrei brüllt durchs Treppenhaus, die 2 Katzen werden reingelassen. Wohnungstür wird zugeknallt. 08:29 Uhr verlassen alle die Wohnung. Ein Kind geröhlt im Treppenhaus, vor Freude nehm ich an. Es hat geschneit, sie fahren mit dem Auto weg. Bis mittags. Hoffentlich sind die Kinder danach groggy und machen nicht so laut wenn sie zurückkommen. Das erlebe ich jeden Tag. Hab schon 2 nette Briefe geschrieben, aber nur Entsetzte Gesichter bei der Familie geerntet. Soll ich zum Vermieter oder gleich Mieterbund? HILFE!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?