Was muss man studieren, um später im Bereich des genom editing (CRISPR/Cas9) zu arbeiten?

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5 Antworten

Prinzipiell ist da so ziemlich alles im naturwissenschaftlichen Bereich mit biologischer Ausrichtung möglich, also z.B. Medizin, Biologie oder Biotechnologie, daneben gibt es etliche verschiedene spezialisierte Studiengänge in diesen Bereichen. Dabei dann die Schwerpunkte legen, wie es Wunnewuwu schon geschrieben hat.

Ich studieren z.B. Agrarwissenschaften und habe dabei auch mit CRISPR/Cas zu tun. Du musst dich natürlich darauf einstellen, dass du mit soetwas erst im späteren Verlauf eines Studiums, also eher ab dem Master wirklich zu tun hast. Zum Anfang eines Studiums werden immer allgemeine Grundlagen gelehrt.

Die Aussichten sind nicht ganz einfach abzuschätzen, würde sie aber derzeit und mit Blick auf die nähere Zukunft als relativ gut schätzen. Wie es damit weitergeht ist auch recht stark von den gesetzlichen Regulierungen abhängig, die möglicherweise in den nächsten Jahren auch für solche neuen Technologien angepasst werden. Daher sollte man ggf. auch dafür offen sein, ins Ausland zu gehen, wenn man so einen Weg einschlagen möchte.

Ein naturwissenschaftliches Studium ist Voraussetzung. Eine Spezialisierung in Richtung Molekularbiologie/ Genetik/ Zellbiologie ist empfehlenswert und richtungsweisend.

Berufsaussichten sind nicht schlecht, wenn man gut ist und qualifiziert ist (Doktortitel muss i.d.R. sein, bzw. erhöhen die Chance erheblich). Jobs gibt's eigentlich genug, Problem ist eher, dass es oft befristete Stellen sind. Muss man akzeptieren.

Nicht das Geld sollte im Vordergrund stehen. Das das Interesse an Wissenschaft sollte überwiegen. Schlecht verdienen, wird man aber auch nicht.

LG

luckykaky 06.08.2017, 14:58

Danke,
ich habe gehört, dass es erst in den nächsten Jahren richtig 'boomen' wird. Was denkst du dazu?

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Wunnewuwu 07.08.2017, 11:30

Das ist schwierig einzuschätzen. Prinzipiell würde ich es aber eher bejahen, als verneinen. Forschungseinrichtungen und damit einhergehende Stellen für Naturwissenschaftler gibt es schon immer häufiger. Fertig ausgebildete Doktoranden sind dann dort anwesend, haben die Möglichkeit dann in die Industrie zu gehen oder in der Forschung zu bleiben. Ersteres ist dann eher für jemanden, der Geld verdienen will, zweiteres eher für "waschechte Forscher". Ich schätze den Arbeitsmarkt hier eher gut ein. Es ist aber ein langer Weg.

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Ich studiere Pflanzenbiotechnologie in Hannover. Deine genannte Methode findet sowohl im Angewandten als auch in der Grundlagenforschung in meinem Bereich sehr viel Anklang. Ein spontanes Beispiel ist zb der gezielte Knockout bestimmter Transporter des Mineralstoffwechsels. Darüber schreibe ich zb demnächst meine Bachelorarbeit. :-)

Als Laborkraft muss man nicht studieren und im Labor hat man damit zu tun.

Jedoch führt man Arbeitspläne aus, die andere erstellen und mit der Auswertung und den Ergebnissen hat man in der Regel nichts zu tun.

lol, du musst Biologie studieren und dich entsprechend weiterbilden.

Aber ich denke mal, dass es daran schon scheitern wird.

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