Was meint Jesus wenn er nach der Vollbringung des Wunders sagt: Dein Glaube hat dir geholfen?

8 Antworten

Da du deine realität selbst erschafst und sie aus dir heraus entspringt, entspringt auch das Wunder oder das unmöglich geglaubte aus dir heraus mit hilfe deines glaubens. Jesus zeigt dir nur die Richtung und nimmt dir den zweifel einer absoluten Realität. Für den Geist gibt es keine limitation nur für den Körper oder das feststoffliche. Du kannst dir ja alles erdenken.  Da deine Realität für dich absolut ist und in ihr demnach alles möglich sein kann, wie z.B. Wunder.

Das ist meine interpretation von diesem Satz. Hoffe konnte dir damit helfen.

Der Glaube des Menschen ist die Voraussetzung, dass das Wunder von Jesus überhaupt wirken kann. Wenn einer nicht glaubt, kann Jesus an ihm vermutlich auch keine Wunder tun. Aber Glück gehabt, die Kranken glaubten alle an ihn! Nur die Schriftgelehrten, die putzmunter waren, nicht. Die waren ja auch körperlich gesund. Jesus sagte, er könne die ins Himmelreich bringen, die an ihn glauben. Die anderen leider nicht. Der Glaube an Jesus ist also das wichtigste. Das NT ist voller Schilderungen von Wundern. Heilung von Blinden, Gelähmten, Aussätzigen, Heilung einer Frau von Blutfluß, Austreibung von "Dämonen", also Heilung von Besessenheit. Da gibt es ganz viele Geschichten. Auch die, wo Leute ein Dach abdecken und einen Kranken samt Bett zu ihm in den Raum hinunterlassen.

Der Glaube des Menschen ist die Voraussetzung,
dass das Wunder von Jesus überhaupt wirken kann

Nun ja, Jesus hat auch "gewirkt" ohne den "Glauben" des Betroffenen, z.Bsp. bei den "Toten-Auferweckungen".
Ansonsten ist es schon richtig, daß das Heil des Menschen (darum geht es Jesus letztendlich immer) von seiner Mitwirkung abhängig ist.
Also "Gnade allein" (ein Dogma der reformat. Lehre) reicht nicht, sondern der Mensch muß schon im Vertrauen auf Jesus seine Botschaft auch befolgen.

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@Viktor1

Also "Gnade allein" (ein Dogma der reformat. Lehre) reicht nicht, sondern der Mensch muß schon im Vertrauen auf Jesus seine Botschaft auch befolgen.

Nun, das sagen auch die Evangelikalen oder die Calvinisten, die an der Formel "Gnade allein" festhalten, und auch Luther hätte nicht widersprochen.

Der Gegensatz, der mit "nur durch Gnade" (um den Ausdruck vom Lutherdeutsch ins moderne Deutsch zu übersetzen) gemeint ist, ist nicht, dass jemand die Gnade annehmen und danach leben soll, sondern dass dieses annehmen letztlich auch keine eigene Leistung ist, sondern von Gott gewirkt wurde.

Die Frage ist: worauf verlässt sich jemand? Auf das, was er "geleistet" hat (starker Glaube, Bekehrung, ....), oder auf das Opfer Christi?

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@helmutwk

hmmm, sehr nachdenkliches Kommentar. Ich denke letzte Zeit auch nach, wie und für wessen Gesundheit sollte man Gott anbeten, wenn es damals schon um gläubige ging, die es erst geglaubt haben und dann geheilt worden. Es ist heute eine Strömung gekommen, wo Leute rausgehen und andere heilen ohne das die erst mal vertrauen auf Gott. Also ohne Gute Nachricht kann man dann auch nicht heilen? Klar, wer das Gebet ablehnt, das ist entschieden. Ist es denn genug zu sagen, man glaubt an Jesus und möchte für -jemand<-- beten?

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@gumimaci

Mir scheint, du hast einige Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache ...

für wessen Gesundheit sollte man Gott anbeten

Anbeten bezieht sich nicht auf Gebet im allgemeinen, sondern auf Anbetung: Gott im Gebet verehren. Die Bitte, dass jemand gesund wird, ist eine andere Art des Gebets: Fürbitte (außer, jemand bittet um die eigene Gesundheit ;-)).

Grundsätzlich kannst du natürlich für die Gesundheit von jedem anderen beten, auch wenn der nicht glaubt. In Lk 5,12-26 heilt Jesus ja einen Gelähmten, weil Er den Glauben der Leute sah, die ihn hergetragen haben.

Es ist heute eine Strömung gekommen, wo Leute rausgehen und andere heilen ohne das die erst mal vertrauen auf Gott.

Bei Leuten, die mit viel Werbeaufwand als "Heiler" unterwegs sind, bin ich skeptisch. Aber ich bin jetzt nicht sicher, ob das was mit dem zu tun hat, was du beschreiben wolltest.

Ist es denn genug zu sagen, man glaubt an Jesus

Das sollter man nicht nur sagen, das sollte auch stimmen!

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Der nicht historischen Figur Jesus werden von manchen Evangelisten auch grosse Fähigkeiten als Therapeut zugeordnet. Die Therapeuten durften in der Antike keinen Zweifel daran aufkommen lassen, dass nicht sie heilen, sondern allein ihr Gott. Gerade bei Misserfolgen hätte das sonst ins Auge gehen können. Die Patienten mussten an die Heilung durch Gott glauben. Deshalb: "Dein Glaube hat dir geholfen."

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