Was machen wir mit dem Platz unter einer Eiche- so viel Dreck!?

4 Antworten

Hm, spontan fällt mir da ein, ein Dach darüber zu machen, lach...so ein Gestell und dann schräg zum Bürgersteig hin abfallend, lach.....so würde nichts mehr im Garten landen und alles auf die Strasse bollern.. Was auch ginge ist ein Netz spannen - so ein dünnes Vogelnetz wo man normalerweise übers Beet legt. Dieses würde ich ind en Baum verknoten, so das da alles hängenbleibt. Und - schade um die Eiche - aber einige Kupfernägel in den Stamm schlagen - nicht erwischen lassen - dann geht der Baum langsam aber sicher ein. Dauert zwar seine Zeit, aber iwann seid ihr ihn los. Wennd u den Garten umgestaltest, ist das ein Arbeitsaufwand, der deinKreuz ganz schön schmerzen lässt.... glg

Interessante Frage. Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie die Sträuchermischung in Eurem Vorgarten aussieht. Ich kenne kaum Plätze unter einer Eiche, unter der überhaupt etwas wächst. Wenn die Vorbesitzer es geschafft haben, dass unter der Eiche, die Licht und Wasser schluckt, so viele Sträucher wachsen - Hut ab! Ich stelle mir vor, dass die von Dir genannten Gehölze wie ein kleiner Wald aussehen, genau genommen ein Waldrand. Waldränder sind oft die vielseitigsten und interessantesten Stellen eines Waldes. Und das Beste, was den Sträuchern passieren kann: Man lässt einfach alles Laub zwischen ihnen liegen, wie in einem richtigen Wald. Wie gesagt, ich weiß nicht, wie Eure Sträucher tatsächlich aussehen, vermute aber, dass das Eichenlaub zwischen ihnen nicht weiter auffällt. Es schützt vor Austrocknung, Wind und Sonne, so dass sich unter dem Laub viele humusbildende Mikroben ansiedeln können, was den Boden fruchtbarer macht, und zwar unabhängig vom Säuregehalt der Eichenblätter. Also vielleicht braucht Ihr Euch zumindest diese Arbeit nicht zu machen. Die Bodenlebewesen unter dem Eichenlaub übernehmen dann auch die ständige Bodenlockerung und Durchlüftung. Die einzige Aufgabe, die bleibt, ist das jährliche Herausziehen der jungen Eichensämlinge. Da hilft in jedem Fall nur, rechtzeitig dran zu bleiben. Auch bei mir finde ich immer wieder junge Eichen, die ich übersehen habe. Die schneide ich knapp unter der Erdoberfläche ab, damit sie nicht wieder austreiben.

Ich habe mehrere Eichen auf meinem Grundstück und lass darunter einfach Gras (also keinen Rasen) wachsen, welches ich regelmässig mit dem Mäher mähe, wenn ich ohnehin den Rasen mähen muss. Mit dem Mäher nimmt man dann gleich den Dreck, die Eicheln und auch evtl. herunterfallende Zweige auf. Grössere Äste muss man halt von Hand aufnehmen. Efeuj wächst teilweise spontan unter meinen Eichen und auch das mähe ich mindestens einmal jährlich mit dem Rasenmäher. Eventuell auftretende Eichentriebe gehen meist von alleine zugrunde, wenn man sie regelmässig mäht. Sonst hilft nur noch ausstechen. Das mit den Kupfernägeln würde ich keinesfalls empfehlen; wenn das auskommt und es handelt sich um eine grosse Eiche, so wirds sehr teuer, weil die geschädigte Stadt dann eine möglichst grosse Eiche anpflanzen lässt, die mit Spezial-LKW angefahren werden muss etc.! Wieso die mit Sträuchern bepflanzten Beete gross bearbeitet werden müssen, weiss ich nicht; unter den Sträuchern wächst doch meist nicht einmal Unkraut und falls einmal doch, so kann dem mit einer dicken Rindenschicht abhelfen, welche man auf den gut gesäuberten Boden darunter ausbringt. Dort schlagen dann evtl. herunterfallende Eicheln keine Wurzeln. Das ganze ist sicher auch ein psychologisches Problem, welches wesentlich kleiner wird, wenn man sich an der Eiche als ein Stück Natur freut, und die ja auch Lärm, Dreck und Gestank ein wenig abhält und Vögel beherbergt. Ist nicht einfach, aber es hilft!

supper, schaerschweiz, Du hast ins Schwarze, sprich besser : Grüne getroffen !

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Beim Durchlesen deiner Frage ist mir spontan dieses alte Deutsche Sprichwort in den Sinn gekommen: Bei Blitzeinschlägen sollte man der Eiche weichen und die Buchen sollte man suchen!!! Grüessli Igitta

höre ich da eine gewisse Ironie!

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