Was kostet ein Werbespot bei RTL zur Primetime?

2 Antworten

Die Preise variieren stark, ich kenn nur jene von Pro7, ein Werbespott kostet beispielsweise am Morgen 2.000 euro. Zur Primetime variiert es auch wieder je nach Film oder Serie. Bei einem echten Blockbuster mit hohem Marktanteil liegt der Preis für einen 30 Sekunden Spot bei 25.000 Euro. Die Prouktionskosten für den Spot kommen natürlich noch dazu.

Was kosten Werbeschaltungen?

Die Zeiten der Hochpreispolitik in der Werbung sind wohl vorüber, die meisten Fernsehsender haben ihre Sätze um über 20 % gesenkt. Ein 30 Sekunden-Spot etwa in der ersten Werbeunterbrechung von "Millionär" kostet 60.000 Euro. Die Kosten für die Schaltungen werden an den Einschaltquoten orientiert, fallen diese, fallen auch die Werbepreise. Interessant ist in diesem Zusammenhang nicht die absolute Einschaltquote, sondern die unter der begehrten, kaufkräftigen Altergruppe zwischen 14 und 49 Jahren. Auf diese Weise bestimmt die Werbung kräftig und gnadenlos bei der Programmgestaltung mit. Werbespots während der Formel-1 Übertragung, der attraktivsten Sendezeit kosten etwa 150.000 Euro.

Deutlich günstiger sind die Werbeschaltungen in den öffentlich-rechtlichen Sendern, die nur vor 20 Uhr Werbung senden dürfen. Die Privatsender versuchen schon lange, den auch durch Rundfunkgebühren finanzierten Sendern der ARD und dem ZDF diese Einnahmequelle zu nehmen, bislang jedoch ohne Erfolg. Man kann in den dritten Programmen im Vorabendprogramm auch schon ab 1500 Euro Spots (30 Sekunden) schalten, beim ZDF liegen die Preise je nach Platzierung zwischen 3600 und 42600 Euro. Die Bandbreite der Möglichkeiten ist also recht groß.

Die Programmstruktur und die möglichen Werbefenster der ARD kann man online betrachten. Auf den MDR Seiten kann man auch die Sekundenpreise für die Werbespots abrufen oder in einem praktischen Online-Formular gleich ausrechnen lassen: Das Erste in Mitteldeutschland.

Für die werbetreibende Wirtschaft ist es wichtig, auch bei ARD und ZDF Werbespots senden zu können, um ein Monopol der Privaten und die damit verbundenen steigenden Preise zu vermeiden. Das Vorhandensein von Alternativen vor 20:00 Uhr sorgt zudem für ein niedrigeres Preisniveau im Vorabendprogramm.

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