Was kann man in der Pause alleine machen?

7 Antworten

Wieso geben hier alle Ratschläge, wie man in eine Gruppe reinkommt oder Freunde findet, obwohl das gar nicht die Frage war? Freunde schaffen nur Probleme und die Zugehörigkeit zu einer Gruppe schafft noch mehr Ärger. Sich zu verstellen, nur um irgendwo dazuzugehören, halte ich für verfehlt. Und wenn es keine Gruppe gibt, die ähnliche Interessen hat wie du, wirst du dich in ihr auch nicht wohlfühlen. Du kannst natürlich andere Schüler ansprechen und dir Einzelfreunde suchen....vielleicht werdens ja so viele, dass ihr selbst ne Gruppe gründen könnt. Du kannst aber auch ein Buch in der Pause lesen, deine Hausaufgaben schon machen, stricken, Fingernägel feilen, Tai Chi machen oder sonstiges. je interessanter deine Beschäftigung, desto wahrscheinlicher ist es, dass andere auf dich zukommen.

  • Sprich doch einfach mal eine Mitschülerin an
  • Nimm dir ein Buch mit in die Schule und lies es in der Pause
  • Lerne in der Pause Englischvokabeln
  • Knabbere an deinem Pausenbrot

:-) AstridDerPu

Am besten nimmst du etwas zu lesen mit. Mit einem Buch kannst du dich auch wunderbar beschäftigen.

heei... also klingt vll hart aber ich würd mal überlegen warum du bei niemanden stehst...wir haben auch eine in unserer klasse die zu keiner gruppe gehört und läuft immer neben einem her...und lästert über alle...auch wenn die mit denen befreundet sein will über die die lästert....sie is schon 3 jahre bei uns und die hat immer noch keine freunde...sie weiss auch glaub ich nich das sie manchmal so gemein zu anderen ist...sie glaubt das es an ihrem aussehen liegt..weil sie sehr dünn ist..aber das stimmt nicht...ich bin mir sicher das du vll was an dir ändern kannst und die anderen die dann auch mögen...aber alleine immer rumstehen kommt auch nicht gut..kennnst du keine aus parallelklassen oda wwie man das schreibt...??

Deine Lösung (wie beschäftige ich mich allein) ist keine! Du hast bestimmt jemanden neben Dir sitzen, unterhalte Dich mit derjenigen und, geh mit ihr Seite an Seite zur Gruppe rüber, ... Hartnäckig bleiben! Stell Dich dazu, sag etwas zu den Themen (witzig kommt immer gut) und wenn der Kreis zu eng steht, sag es von außerhalb des Kreises - nicht zu leise, aber schrei auch nicht -, dann drehen sich die Köpfe. Okay, dann stehste frontal vor der  Gruppe, aber das dauert nicht lange.

Cliquen sind Gruppen. Jede Gruppe funktioniert nach den gleichen Gesetzmäßigkeiten. Es gibt "Meinungsmacher", also Führungsmitglieder der Gruppe. Mit denen solltest Du Dich (am Anfang noch) nicht anlegen. Ein triviales aber wirksames Rezept, um in eine Gruppe zu kommen: Wenn so eins/zwei Meinungsmacher gerade "Meinung machen", also die Gruppe von irgendwas zu überzeugen versuchen, ZUSTIMMEN! Damit brichst Du das Eis! Wenn die Meinungsmacher erst mal davon überzeugt sind, dass Du "gar nicht so verkehrt bist in Deinen Ansichten", so hast schon zu 3/4 gewonnen.

Wenn es dann irgendwann als "normal" angesehen wird, dass Du dabeistehst, beginnt die eigentliche Arbeit. Die "formalen Führer" der Gruppe, die "Schreihälse" als "Meinungsmacher" sind ja schon bestimmt. Die würden ihr Revier auch verteidigen, also (noch) nicht mit denen anlegen, um ihre Position zu übernehmen. Jede Gruppe hat aber (informell) neben den Mitläufern, noch weitere Führungspositionen. Am einfachsten zu übernehmen ist die "soziale Führerschaft", also sich um Schwächere zu kümmern, zu helfen, zuzuhören. Vorsicht! Jede Gruppe, auch Mädchengruppen hat ihren "Prügelknaben", man könnte auch sagen "Gruppenidioten". Also den, auf den alle rumhacken. Den darfst Du (zu Anfang) nicht verteidigen und allerhöchstens ganz, ganz vorsichtig eine ganz klein wenig bemitleiden!  Denn sonst kriegst Du dessen Rolle. Bitte auch nicht zu Anfang jemanden bemitleiden oder verteidigen, der von den "Meinungsmachern" angegriffen wird. Eine ganz sichere Geschichte ist es, jemand der von einem der "Mitläufer" angegriffen wird, beizustehen und und im Vergleich zum "Gruppenidioten" hervorzuheben.

Beispiel: X und Y sind die "Meinungmacher". Z ist der "Grupppenidiot". A B C sind normale Gruppenmitglieder, also "Mitläufer". A sagt über B, das die Farbe Ihres T-Shirts häßlich/unmodern/oder-was-weiß-ich-negatives sei. Dann stellt Du laut und deutlich klar: "Aber immer noch besser als das T-Shirt von Z". Du hast die Lacher auf deiner Seite und natürlich auch die Gruppe, denn es geht ja gegen den Gruppenidioten. Und Du hast die Sympathien von B. Wenn C über A was negatives sagt, machst Du es genauso.

Also: 1. Beobachten der Rollenverteilung in der Gruppe. 2. Am Anfang  vermeiden, mit den "Meinungsmachern" zu kollidieren. 3. "Soziale Führerschaft" übernehmen, durch Verteidigung der Mitläufer, zu Lasten des "Gruppenidioten" 4. Gruppe übernehmen

Gefährlich sind nur folgende Punkte: Dich gleich zu Anfang mit den "Meinungsmachern" anzulegen. Solltest Du dort einmal unabsichtlich angeeckt sein, musst Du unmittelbar danach mindestens 3 x ihrer Meinung überzeuigt und kräftig zustimmen um das auszugleichen. Und zu Anfang am gefährlichsten für Dich ist der "Gruppenidiot"! Der ist in der Gruppe, will aber seine Rolle unbedingt an Dich loswerden. Und wenn er seine Rolle nicht an Dich loswerden kann, dann will er Dich loswerden, weil sonst noch einer mehr auf ihm herumhackt.

Aber Du weißt ja jetzt Bescheid. Wenn Du meinen kleinen Leidfaden befolgst, kann Dir da gar nichts passieren. Ich wünsche Dir interessante Pausen.

Wow, danke für deine ausführliche Antwort! leider haben die in den Gruppen bei uns keine Gruppenidioten, die sind alle gut miteinander befreundet und reden meistens über Leute aus ihrer Nachbarschaft die ich gar nicht kenne :P wie kann ich sonst noch in eine Gruppe kommen?

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@Monikadonat

Haben die trotzdem, wenn es vielleicht auch zu Anfang noch nicht so offensichtlich ist. Ist ja auch nicht ganz so wichtig, fang mit dem ersten Teile an, den Meinungsmachern ZUSTIMMEN (s. 2. Absatz). Der Rest findet sich, ganz bestimmt!

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@Alf4711

Der "Gruppenidiot", wie du ihn nennst, ist nicht immer in die Gruppe integriert. In diesem Fall wird der "Gruppenidiot" außerhalb ihres Umfeldes zu finden sein.

Übrigens finde ich, sollte man nur dann zustimmen, wenn es einem nicht wiederstrebt. Das wäre sonst Verrat an der eigenen Person. Die "intelligenteren" Leute merken, wer Mitläufer ist, wer nicht selbst nachdenkt, sondern einfach nur nachplappert, was andere sagen/denken. Man macht sich sozusagen geistig zum Gefangenen anderer.

Wenn ich merke, dass jemand nicht nachdenkt, sondern völligen Blödsinn daherredet bzw. soetwas zustimmt, dann meide ich die Person tunlichst. Da man nicht immer dazugehören wird, braucht man auch ein bisschen Selbstbewusstsein, welches durch die eigene Meinung gestärkt wird. Diese Meinung ist das, was man selbst denkt/fühlt und nicht, was einem ein Anderer vorsagt. Und seine Meinung sollte man auch versuchen durchzusetzen.

Die Meinung formt die Persönlichkeit.

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@nctss

Ja,da hast Du Recht: SPÄTER. Hier geht es um die Grundlagen, um den Erstkontakt, um erste Interaktionen. Beachte: Schülerin! Es geht darum, auf der Klaviatur spielen zu LERNEN und der drohenden Ausgrenzung entgegenzuwirken! Hier muss man erstmal vermitteln, wie Gruppen - immer (!) -funktionieren. Allein gegen alle ist was für ältere Semester, an Schulen im Allgemeinen ungeeignet und schafft nur unnötig Stress - der ja schon, wie an der Frage zu sehen ist, vorhanden ist. Außerdem funktioniert das Durchsetzen der eigenen Meinung nur bedingt - wenn man dadurch allein auf weiter Flur ist. Wenn man (s)eine Meinug durchsetzen will, braucht man Verbündete. Und genau die verschafft man sich, indem man in Gruppen interagiert und Sympathien aufbaut, wie ich es oben beschrieben habe. Es gibt eine einfache, fast immer zutreffende Regeln, wenn man nach der Schule die Leute beaobachtet: Später Karriere macht nicht unbedingt der Klassenbeste, aber meistens der Klassensprecher. LG Alf4711

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