Was ist ein 2-, was ein 4-poliger Fi-Schalter

7 Antworten

Ein FI schaltet "Allpolig" ab. Nur der Schutzleiter der vom FI völlig unabhängig ist bleibt in Betrieb.

Allpolig bedeutet, dass sowohl Hin- als auch Rückleiter abgeschaltet werden.

Beim FI der das Lichtnetz abschaltet also, dass alle Phasen und der Neutralleiter abgeschaltet werden. Normale STeckdosen und Licht werden einphasig betrieben, hier gibt es also nur eine Phase und einen Neutralleiter, der FI braucht also nur 2 Pole.

Bei Drehstrom, also zur absicherung von Drehstromgeräten oder der ganzen Unterverteilung wo die Phasen dann hinter dem FI auf Einphasige Stromkreise verteilt werden hat man es mit drei Phasen und einen Neutralleiter zu tun, braucht also insgesamt 4 Pole.

Man muß nicht alle Pole benutzen, genausowenig muß man dafür sorgen, dass auf allen Phasen am FI Strom fließt. Wäre ja noch schöner wenn man überall Licht an lassen müsste damit der FI funktioniert. Man kann also einen 4-poligen FI auch zweipolig beschalten. Man muß nur aufpassen, dass man L1 belegt, denn hier hängt die Testtaste des FI dran. Beschaltet man nur L2 oder L3 funktioniert die Testtaste nicht mehr!

Der einzige Grund warum es 2-polige FIs gibt ist das die kleiner und billiger sind, sparen also Geld und Platz auf der Hutschiene.

Denke ich habe es verstanden,

bei 3 Phasen, also Drehstrom, gehe ich mit L1, L2 und L3, sowie N auf die 4 Pole. Habe ich nur eine kleine Wohnung mit Wechselstrom, ohne 3 Phasen (Drehstrom), nehme ich einen 2-poligen und gehe mit L und N auf die beiden Pole.

Richtig?

du siehst am besten welchen strom du hast,AM STROMZÄHLER!.drehstrom-wechselstromzähler.....:3+N,wechselstrom 1+N.bedeutet 3 phasen+plus nullleiter,(grösserer zähler)1+N bedeutet,1 phase+nullleiter(kleiner zähler)

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RRRRRRRICHTIG.
Gruß DER ELEKTRIKER

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2 Poliger FI ist für L und N

ein 4 Poliger FI ist für L1. L2, L3 und N

wieviele Stromkreise du dahinter anschließt ist nicht relefant, normalerweise hat ein Haushalt einen 4 Poligen FI als Zusatzschutz. Der FI ist ein Fehlerstromschutzschalter, also wenn ein Strom gegen Erde fließen sollte löst er aus. Zum Schutz gegen Überlastung setzt man Leitungsschutzschalter ein und bei denen dann pro zu sichernden Stromkreis einen.

wieviele stromkreise man hinter einem fi,-anschliesst,ist sehr wohl relevant!!!!!!!.man kann nicht beliebig viele stromkreis an einen FI anschliessen...........

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was manche leute für blödsinn verzapfen:hält man gelinde gesagt im kopf nicht aus!!!.dazu ghört dieser"titan alpha"und so manch anderer. zum fi.-schalter.man kann auch einen vierpoligen,zweipolig betreiben!.kommt auf den richtigen anschluss an!.man muß nur das schaltbild anschauen.wenn da draufsteht,40/4/0,03,bedeutet das:pro anschlusspol mit 40 ampere belastbar,(ca.8kw).x3 ergibt also 24kw.maximal.dabei kommen dann die sicherheitseinrichtungen des FI zu tragen,die thermische überlast(dabei wird er sehr warm),die mechanische(bei kurzschluss/erdschluss).0,03 bedeutet:bei einem kurzschluss fliessen maximal 30 milliampere durch einen körper oder was auch immer,sollte das der fall sein,schaltet der FI allseitig und allpolig ab........

man kann jeden 4poligen FI Schalter beliebig 2 oder auch 3polig betreiben, man muss nur eben einen oder 2 der pole frei lassen. der rest ist relativ relativ...

lg, Anna

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die 2poligen FI Schalter sind für Wechelstromkreise gedacht. die 4poligen für drehstrom (L1, L2, L3, N)

moderene verteilungen sind in der regel so aufgebaut, dass jede 3. sicherung auf der gleichen Phase liegt.

also 1,2,3, 1,2,3,1,2,3....

ich empfehle übrigens auch in einer etagenverteilung immer mehr als 1 FI Schalter. damit nicht gleich das ganze stockwerk dunkel ist, wenn mal was passiert...

lg, Anna

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