Was ist der Unterschied zwischen Schwarzbrot und Pumpernickel?

6 Antworten

Also ich als Schwarzbrotbäcker sage euch Pumpernikel wird mit Dampf gegart wie schon einige richtig geschrieben haben! Schwarzbrot ( Rheinisches) ist aus 100% Roggenvollkornschrot und wird 1,5 Stunden bei 300 fallend auf 240 C gebacken! Rübenkraut machen leider viele Bäcker in beide sorten "leider" hatt nach meiner Meinung nichts darin zu suchen. Schaut doch mal auf meiner Seite www.schwarz-brot.de da gibts Fotos von Schwarzbrot!Es ist auch fester und körniger. Ich hoffe Euch geholfen zu haben. Liebe Grüße j.Andler

Ich vermute mal schwer, daß die Antworter hier eine ganz andere Definition von Schwarzbrot haben als der Fragesteller. Euer «Schwarzbrot» ist sein «Graubrot» oder Mischbrot, sein Schwarzbrot ist wie Pumpernickel ... der Unterschied ist mir auch nicht bekannt.

Das is ganz simpel mois, ein schwarzbrot is ein weizenprodukt das zum verzehren gedacht ist, ein pumpanickel ein boy dem gerade die anuspumpe angelwgt wurde.

Der ass juice wird ausgepumpt #gudg#glogangornogang#rommel

Definition

Rheinisches Schwarzbrot ist aus 100% Roggenvollkornschrot und hat mit Graubrot ( Mischbrot aus Weizen- und Roggenmehl ) oder so nix am Hut! Pumpernickel ist auch aus 100% Roggen lediglich das Backverfahren ist ein anderes! Laienhaft ausgedrückt wird Pumpernikel gekocht und Schwarzbrot gebacken!

Grüße vom Schwarzbrotbäcker!

Pumpernickel ist ein traditionelles westfälisches Vollkornbrot aus Roggenschrot. Nach der ursprünglichen Rezeptur besteht es nur aus über mehrere Stunden in heißem Wasser gequollenem Schrot (Brühstück), der in geschlossenen Formen mit 200°C angebacken und dann bei etwa 100 °C über 16 bis 24 Stunden mehr gedämpft als gebacken wird. Dabei karamellisiert die im Getreide enthaltene Stärke, wodurch Pumpernickel seine tiefbraune Farbe und den typischen, leicht süßen Geruch und Geschmack erhält. Verantwortlich hierfür ist die Maillard-Reaktion. Die Konsistenz ist sehr kompakt, feucht und etwas brüchig, da es keine Triebmittel wie Sauerteig oder Hefe enthält. Eine Kruste bildet sich nicht.

Heute wird Pumpernickel in der Regel in einem verkürzten Verfahren hergestellt, bei dem dem Teig Sauerteig, Hefe und Malz zugegeben wird. Da bei diesem Verfahren weniger Stärke karamellisiert, wird zum Ersatz Zuckerrübensirup hinzugefügt.

Pumpernickel ist außerordentlich lange haltbar: Eingeschweißt hält es sich mehrere Monate, in Dosen bis zu zwei Jahre.

Die vermutlich älteste heute noch existierende Bäckerei für Pumpernickel wurde 1570 von Jörgen Haverlanth in Soest gegründet und befindet sich bis heute im Besitz seiner Nachkommen. Man kann vermuten, dass schon damals der Begriff Pumpernickel verbreitet war. Soest war fast rings umher von fremdem Gebiet umgeben und wurde im Mittelalter des öfteren teilweise sehr lange belagert. So soll das Pumpernickel in diesen langen Belagerungeren Notration für die Bürger geworden sein. Quelle : http://de.wikipedia.org/wiki/Pumpernickel

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