Was ist der Unterschied zwischen Republikanern und Demokraten?

6 Antworten

Die Demokraten vertreten eher sozialstaatliche Positionen, während die Republikaner auf die Freiheit des Einzelnen setzen. Ein weiterer großer Unterschied ist, dass die Republikaner für einen organisierten Föderalismus stehen – die Demokraten hingegen wollen der Regierung in Washington mehr Kompetenzen zuweisen, z.B. in der Bildungspolitik, die aktuell Sache der einzelnen Bundesstaaten ist. 

Demokraten und Republikaner unterscheiden sich auch im Werteverständnis – während die Demokraten eher laizistische Positionen vertreten und die strikte Trennung von Kirche und Staat befürworten, wollen die Republikaner gar, dass die Schöpfungsgeschichte verpflichtender Teil des Schulunterrichts wird. Folglich sind die Republikaner auch gegen Homo-Ehe und Abtreibung – die Demokraten grundsätzlich dafür. 

Die beiden Präsidentschaftsbewerber der Demokraten, Sanders und Clinton haben angekündigt, im Falle eines Wahlsieges die staatliche Gesundheitsversorgung auszubauen, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zu ermöglichen und die Steuern für Reiche zu erhöhen – hingegen hat Ted Cruz, Präsidentschaftsbewerber der Republikaner angekündigt, die Gesundheitsreformen zu annullieren, Steuern zu senken und die freie Marktwirtschaft wieder in den Vordergrund stellen zu wollen. 

Es lässt sich also zusammenfassen, dass die Demokraten einen eher progressiven, linksliberalen, im Falle von Sanders teils auch sozialdemokratischen Kurs verfolgen, während die Republikaner vielmehr auf konservative, wirtschaftsliberale und zentristische Werte setzen. 

während die Republikaner vielmehr auf konservative, wirtschaftsliberale und zentristische Werte setzen. 

Naja, Bill Clinton war ein ziemlicher Verfechter des Neoliberalismus... diesbezüglich ist der Unterschied zwischen Demokraten und Republikanern also nicht so wahnsinnig groß.

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@uyduran

Naja, Bill Clinton war ein ziemlicher Verfechter des Neoliberalismus...

Das waren völlig andere Zeiten. Ein derart linksgerichteter Wahlkampf seitens der Demokraten wäre damals in der Form nicht möglich gewesen. 

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Hi, das sind beides Parteien in den USA. Die Demokratische Partei, auch bekannt als „Democratic Party" ist liberaler als die Republikanische Partei. Aber bedenke: aufgrund der Tatsache, dass quasi nur diese Parteien die Politik in den USA machen und diese sehr groß sind, ist das Spektrum innerhalb der Partei viel größer als zum Beispiel in deutschen Parteien. Es kann also unter umständen vorkommen, dass ein "Republican" liberaler ist als ein konservativer "Democrat". Das ist aber eine große Ausnahme und kommt selten vor. Als kurze, leichte Antwort gilt: Die Republikaner sind die Konservativen (wie Jeb Bush)bis sehr sehr Konservativen (wie Ted Cruz) und die Demokraten sind die Liberalen (wie Hillary Clinton) aber auch Konservative (wie Lyndon B. Johnson). Ich finde die Republikaner klasse (natürlich nicht alle, wie Donald Trump, aber der ist sein ganzes Leben Demokrat gewesen und kandidiert nur für die Republikaner) aber das ist meine Meinung. Ach bevor jemand sagt, dass ich hier falsch liege, ich habe meine wissenschaftliche Arbeit in diesem Bereich geschrieben. Du kannst mir also vertrauen ;)

Die Demokraten in den USA sind vergleichbar mit der CDU, wie sie vor Merkel war, und die Republikaner sind vergleichbar mit den Republikanern in Deutschland.

Zur Zeit ist es so, dass die Finanzindustrie, auch Wallstreet genannt, sich auf einen heißen oder kalten Krieg gegen Russland und/oder China vorbereitet. Dazu brauchen sie natürlich die EU. Sie hoffen aber auch auf die Hilfe des politischen Islams, vermutlich in Person von Recep Erdogan. Deshalb wurde Merkel von den USA auch gebeten ihn zu unterstützen. Erdogan soll als der große Muslimführer aufgebaut werden.  

Hillary Clinton macht bei diesen Plänen voll mit. Bernie Sanders dagegen nicht. Man weiß nicht genau was er will, aber auf jeden Fall will er Frieden.

Donald Trump macht da auch nicht mit. Er will lieber wieder mit Russland gute Geschäfte machen und hofft mit Hilfe von Russland, Chinas Imperialismus im "Chinesischen Meer" und den Islamismus eindämmen zu können. Die anderen republikanischen Präsidentschaftsbewerber sind wiederum in einer Linie mit Clinton und der Finanzindustrie.

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