Was ist der Unterschied zwischen Demokratie und Anarchie?

 - (Staat, Soziologie, Demokratie.)

9 Antworten

Reine Anarchie setzt tatsächlich von dem "guten" bzw. aufgeklärten Menschen aus, diese Form von (A) ist, in der Tat, nicht von heut' auf morgen zu erreichen, aber dazu gibt es die Übergangsformen, wie Anarcho-Syndikalismus, Anarcho-Kommunismus und so weiter. Es wird nötig sein die Gesellschaft darauf vor zu bereiten. Diese Formen werden sicherstellen, das es NICHT zu gewaltsamen Konflikten kommt. Ich bin seit 35 Jahren Anarchist, und denke, dass Anarchie nicht sehr viel anders wäre als dieses System, vom Aufbau her, aber der Kapitalismus wäre nicht mehr die treibende Kraft, sondern die Vernunft. Im klassischen Sinne sollte Demokratie auf die Anarchie vorbereiten und das ist genau das was mir hier fehlt, wir treiben planlos im Kapitalismus herum, ohne Ziel. Das ist Chaos!

Sorry wegen der Fehler, bin müde.....;-)

0

Das stimmt. Schade, dass diese sogenannte "Demokratie", wie wir sie hier haben, in Wahrheit nur eine vom Volk selbst legitimierte Diktatur des Kapitals ist. Sonst würde sie den Übergang sicherlich erleichtern.

1

Ganz einfach: Nach meiner Meinung herrscht das Volk nur bei der Anarchie. Es tut was es will. Anders bei der Demokratie "herrscht" das Volk nicht wirklich. Es bestimmt eigentlich nur mit bei den Gesetzen. Das Volk muss sich also an etwas festhalten, was die Mehrheit festgelegt hat. Bei der Anarchie lebt man sein eigenes Leben und nicht nach irgendwelchen Regeln, die von anderen bestimmt wurden.

Bei einer Demokratie gibt es trotzdem gewisse Repräsentanten, die Gesetze beschließen bzw. dafür sogern, dass diese eingehalten werden ect. So gesehen gibt es natürlich eine gewisse Art von Herrschaft - dieses herrschende Element von oben fällt bei einer Anarchie weg. Die These "Demokratie = Monarchie + Anarchie" ist sicher falsch, allein schon, weil sie viel zu stark vereinfacht. Andererseits fällt mir jetzt auf Anhieb kein gutes Argument ein, dass sie widerlegt :-)

Wie nennt sich ein System, bei dem manche Menschen grundsätzlich über mehr Stimm- und Wahlrechte verfügen, als andere? Ist das nicht undemokratisch?

Bekanntlich bedeutet Demokratie sinngemäß, die Herrschaft des Wahlvolkes, was bedeutet, dass wir in Deutschland keine wirkliche Demokratie haben (worüber man diskutierien könnte, ob dies gut, schlecht, praktikabel, unpraktikabel, usw. ist). Hierfür wurde stattdessen der Begriff Parlamentarische Demokratie geschaffen. Unabhängig hiervon heißt es (in Deutschland), ebenfalls sinngemäß, dass jeder, dem Volk Zugehöriger, sofern gewisse Voraussetzungen erfüllt sind (bspw. Volljährigkeit) hinsichtlich Stimm- bzw. Wahlrecht weder bevor- noch benachteiligt werden darf. Auch hier gibt es durchaus Einschränkungen, auf die ich an dieser Stelle nicht näher eingehe (bspw. Sperrklauseln, die einerseits Sinn machen, andererseits Stimmen verfallen lassen).

Wie verträgt es sich jedoch, dass bspw. "Türken", welche eine doppelte Staatsbürgerschaft besitzen, dadurch über wesentlich mehr Stimmgewicht verfügen, als Deutsche, die sich eindeutig für "nur" eine einzige Staatsbürgerschaft, nämlich der Deutschen, entschieden haben bzw. auch "nur" diese eine haben können?

Konkreter Fall: Ich wähle einerseits Erdogan und zusätzlich in Deutschland eine ProErdogan freundliche bzw. Erdogan unterwürfige Partei. Bedeutet, wenn es in Deutschland eine ProErdogan-Partei schafft, den erforderlichen Einfluss zu gewinnen, hätte dies keinen Effekt, falls Erdogan in der Türkei nicht die erforderliche Stimmanzahl bekommen hätte. Was in Deutschland geschieht, kann ich mit meiner Stimme beeinflussen, was in der Türkei geschieht und gleichzeitig auf Deutschland sich auswirkt, kann ich nicht mit meiner Stimme beeinflussen. Wie nennt sich dann solch eine Art der Demokratie bzw. ist dies überhaupt noch demokratisch, da Türken in diesem Fall eindeutig über mehr Stimmrechte und damit Macht verfügen als "rein" Deutsche?

...zur Frage

Was soll dieses ganze Unrecht auf der Welt?

1. Internationale Politik

Warum kann man es Demokratie nennen wenn eine Wahl in Irland negativ ausgefallen ist (Aufnahme eines neuen EU Staates ) und daraufhin wurde viel Werbung dafür gemacht bis es Positiv ausgefallen ist... Im Vereinigten Königreich würde für den Brexit gestimmt aber es gab keine Aufklärung was die Folgen wären und Theresa May sagt ich mache das wofür unser Volk gewählt hat aber will keine Neuwahlen machen(auch wenn es zu 100% mehr stimmen für keinen Brexit gäbe würde).

Der Staat macht was es will, das ist für mich keine Demokratie wir machen uns lustig über andere Länder aber gucken nicht vor unseren eigenen Reihen.

2.Proteste

Frankreich : Gelb Westen : Der Staat erhöht Steuern Geringverdiener haben sowieso nicht genug warum geht es den Staat nur um sein Geld aber nicht um die Lebensstandards des Volkes aller Schichten.

Ungarn : Man kann ca. 400 Stunden extra Stunden Arbeiten, die Ungarn nennen es schon Sklavengesätz, was soll das der Staat berücksichtigt nich mal das man eine Privates Leben führen will....

Vereinigtes Königreich : Proteste aufgrund des Brexit, wenn schon so viele Protestieren müsste man in einer Demokratie Neuwahlen machen.

USA ist in der Demokratie eh schon ein Witz

3. Palästina

Das ist für mich das traurigste Thema.

Warum gingen die Juden erst nach Ägypten wenn sie schon früher in Palästina lebten,wenn du gekündigt werden würdest wärst du doch auch nicht zu deinem Nachfolger gegangen und hättest ihm gesagt das ist mein Arbeitsplatz.

Aber die Engländer haben einen Platz für Juden gesucht, okay aber wenn die Nazis sowas mit den Juden gemacht haben warum sollten sich die Araber dann damit rechtfertigen für die Taten der Nazis... Wenn man ein Fehler macht muss man auch dafür büßen und nicht andere für sich leiden lassen, Anne Frank bezeichnete sich selbst als Deutsche.

Israel ist Demokratisch und bezeichnet sich als Jüdischer Staat, okay aber warum behandeln sie (für mich die wahren Juden) Jüdisch Orthodoxe so wie Dreck. Zur Info sie sind gegen Israel(auch wenn sie den Staat nicht mögen sagten wir ja Israel soll Demokratisch sein) da es nach ihren weg in der Tora so steht.

Warum setzt sich kein Staat für Palestina ein(ausgenommen Türkei) nicht mal arabische Länder. Israel hat im damaligen Krieg ein Amerikanisches Schiff bombardiert um es den Ägyptern anzuhängen(sie wussten bescheid) was soll das. Die Amerikaner lieben Israel... aber der Grund ist das in der Amerikanischen Politik sehr viele Juden gibt, z. B ist der Ehemann von Trumps Tochter Jüdisch.

Nach dem UN Teilungsplan 1947 darf weder Palästina noch Israel Jerusalem als Hauptstadt haben, wollt ihr uns hier komplett auf dem Arm nehmen.

Aber für mich die unerklärliche Frage ist, wenn Juden soviel Leid erlebt haben warum tun sie dies einen anderen Volk an.

Info :65% Der Deutschen sind für die Anerkennung Palästinas, Hallo Demokratie?

...zur Frage

Lückentext: Athen und der Uhrsprung der Demokratie Hausaufgabe

hallo, in Gechichte habe ich letztens eine 5+ geschrieben und muss in diesem Freiwilligen abzugebenen Lüclkentext eine 1 oder eine 2 kriegen.Ich geb mir auch mühe mit der Rechtschreibung. Es müssten 10 oder 11 Fehler sein bin mir nciht mehr sicher.Es ist kein richtiger lückentext sondern, es sind Fehler darin versteckt und ich muss sie finden und sie in einem neuen richtigen satz fourumulieren. Ich habe shcon eiin paar raus aber, mir fehlen ncoh welche. Ich werden den Text so abshcrieben wie er hier steht.

Die demokratie ist eine Heerschaftsform, bei dem das Volk von einem König regiert wird. Der ursprung der Demokratie liegt im antiken Griechenland.

Um 500 v.chr. herchte in athen ein Konflikt zwichen den Bauern und dme athenichen König. Das Erbteilungsrecht trug dazu bei, das die Felder der Bauern immer grösser wurden und auch Missernte und das Bewölkerungswachstum führte dazu, dass die Bauern in not lebten. Liehen sich die Bauern sattgut vom König und konnte es mit der nächsten Ernte nicht zurückzahlen, mussten sie als Schludenknechte arbeiten und konnten sogar in die Sklavarei verkauft werden. Aus dieser Situation rauis wurde Solon bestimmt, der den Konflikt regeln sollte. Solon teilte die atheniche Bewölkerung in vier Klassen ein, wobei die Zugehörigkeit nach dem Statdteil, In dem die sthener lebten, erfolgte. Dadurch erhielten auch die Bauern die Möglichkeit an politichen Entscheidungen mitzuwirken. Weiterhin ließ Solon bereits versklavte Athener freikaufen und das Ackerland neu enteilen.

Mit der Regelung Solons waren die Bürger Athens nmicht lange zufrieden, sodass im Jahre 508 v.chr. Kleisthenes die Polis erneut einordnete. Kleisthenes teilte die Athener Bevölkerung ihrem Reichtum nach in 8 Phylen ein. da wicht9ige Entscheidungen nun von der volksversammlung getroffen wu8rden, wird die Politiche ordnung des Kleisthenes als demokratie bezeichnet. Eine weiter Massnahme des Kleisthenes war die Einführung des Scherbengerichts, um unbeliebte Bürger aus der Statd zu verbannen. Das Schrebengericht fand jede Woche statt. Hierbei trafen sich die SAthener Bürger und schrieben die Namen der Person auf, die Athen verlassen musste. Alle Personen die genannt wurden, mussten AThen für 10 Jahre verlassen.

SO DAS WARS ich hoffe ihr könnt mir helfen

...zur Frage

Diktatur des Proletariats in einer klassenlosen Gesellschaft?

Hallo, ich habe einige Fragen bezüglich der Ideologie des Kommunismus bzw. Sozialismus, es wäre nett wenn mir jemand eine möglichst verständliche Antwort auf diese Fragen geben könnte. :) Im Kommunismus bzw. Sozialismus soll es meines Wissens nach eine klassenlose Gesellschaft geben, also eine Gesellschaft in der die Menschen nicht mehr in "Proletariat" usw. aufgeteilt werden. Andererseits soll es aber auch eine "Diktatur des Proletariats" geben, also eine Herrschaft der Arbeiter über die "Nicht-Arbeiter". Es gibt in einer kommunistischen bzw. sozialistischen Gesellschaft kein Proletariat mehr, welches herrschen könnte, wie können also die "klassenlose Gesellschaft" und die "Diktatur des Proletariats" gleichzeitig existieren? Was würde in einer solchen Gesellschaft mit den Personen geschehen, die nicht dem Proletariat angehören? Falls diese Menschen von der Herrschaft ausgeschlossen werden würden, würde es doch trotz Kommunismus bzw. Sozialismus eine in zwei Klassen aufgeteilte Gesellschaft geben, die erste Klasse würden die Proletarier bilden, die zweite Klasse die Nicht-Proletarier. Wie soll der Begriff "Diktatur des Proletariats" überhaupt aufgefasst werden? Im Internet habe ich gelesen dass es sozusagen eine Herrschaft aller Menschen ist, also eine Diktatur des Volkes, welche nichts anderes wäre als eine Demokratie. Das klingt logisch, aber es gehören doch nicht alle Menschen dem Proletariat an, oder doch? Kann ein demokratischer Kommunismus bzw. Sozialismus überhaupt funktionieren? Mit "demokratisch" meine ich ein politisches System mit freien und geheimen Wahlen, einer Verfassung, Gewaltenteilung und verschiedenen Parteien. Muss es im Kommunismus bzw. Sozialismus zwingend Planwirtschaft geben? Gäbe es keine Alternative, wie z.B soziale Marktwirtschaft? Soll es die klassenlose Gesellschaft, die Diktatur des Proletariats etc. auch im Sozialismus geben, welcher nach Karl Marx ja "nur" eine Vorstufe des Kommunismus darstellt? Wo genau liegt der Unterschied zwischen Sozialismus und Kommunismus? Wollen die Personen die sich Sozialisten nennen nur die Vorstufe des Kommunismus (Sozialismus) erreichen, nicht aber den Kommunismus selbst? (Falls sie eigentlich das "Endprodukt", also den Kommunismus wollen, würden sie sich doch direkt Kommunisten anstatt Sozialisten nennen, oder nicht?) Entschuldigt bitte den langen Text, und habt vielen Dank für eure Antworten. ;)

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?