Was heisst: Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt.?

2 Antworten

Arbeitgeber können sich von dieser Vorschrift gegen eine Geldbuße "freikaufen". Hier wird darauf hingewiesen, dass Behinderte bevorzugte eingestellt werden, um zu vermeiden, dass jemand z.B. wegen angeblicher Geschlechterdiskriminierung auf Einstellung klagt.

Das hat mit Schwerbehindertendiskriminierung zu tun, nicht mit Geschlechterdiskriminierung. Wenn ein AG diese 5 Prozent Schwerbehinderte nicht hat, dann bezahlt er eine "MIniabgabe."

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@kinematiker

ja, weiß ich. Aber was ist, wenn eine Frau auf Einstellung klagt und beweist, dass sie mindestens genau so qualifiziert ist? Dann hat man gleich der Klage den Boden entzogen, wenn man die Einstellungsbedingungen in der Ausschreibung klar stellt, nämlich dass man Behinderten den Vorzug gibt.

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Dem Schwerbehinderten fehlt die Berufserfahrung. Da das Studium aber ja auch schon Jahrzehnte zurück liegt und du danach nicht wirklich gearbeitet hast, kannst du keine Berufserfahrung vorweisen.
Da wird dich realistischer weise keiner mehr einstellen, wenn du schon bald in Altersrente gehst. Auch wenn du es unfair findest.

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