Was genau ist der Unterschied zwischen Glaube und Religion?

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27 Antworten

Glauben heisst, jemandem (einem unsichtbaren Gott) zu vertrauen und entspechend zu leben. Es beschreibt auch die Herzenshaltung.

Eine Religion auszuüben heisst, etwas zu tun, damit ich einen (unsichtbaren) Gott gnädig stimme, damit er mich "annimmt". Also Ritualbefolgung. Oder weils mir gut gefällt, Rituale zu befolgen. Religion beinhaltet bestimmte Regeln, um z. B. "rein" zu bleiben oder einen nächste Stufe der Reinkarnation zu erreichen.

Beides lässt sich oft schwer voneinander trennen. Nach der christlichen Lehre kommt es auf ersteres an und bringt Erlösung, das zweite kann uns nicht retten.

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Glauben bedeutet Nicht-wissen. Du kennst nicht die Wahrheit bzw. hast sie nicht bewusst erfahren und mussst dich nun darauf verlassen, was andere erlebt haben oder dir nahelegen zu glauben. Religion bedeutet Zurueck erinnern. An was fragst du? Es soll die an deine wahre Existens erinnern und da gab es in der Geschichte und auch heute Menschen, die haben ihre wahre Natur erkannt und das wurde dann aufgeschrieben und als Beispiel genommen dafuer, wie du leben koenntest. Nun ist es so, dass du mit diesen Heiligen ja nicht selbst sprechen kannst und du hast nur die Geschichten. Das Problem ist, dass diese Geschichten nur dann Sinn machen, wenn du selbst die Wahrheit erkannt hast, ansonsten sind es Geschichten die nach Gutduenken interpretiert werden. Du kannst die Gotteserfahrung nur selbst machen, sie ist nicht aussen, sonder nur in dir drinne zu finden. Und wenn du sie machst, dann wirst du wissen und brauchst dann nicht mehr glauben und dann ist Glauben und Religion ueberfluessig fuer dich geworden, denn nun hast du dich zurueck erinnert wer Du wirklich bist. Die Suche hat dann ein Ende. Warum? Weil der Sucher nicht mehr existiert. Viel Erfolg!

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1. Korinther 1,30:

''Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht ist zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung''.

Jesus hat keine Religion gegründet, sondern ist gekommen, um zu suchen, was verloren ist (Lukas 19,10). Was hätte das auch für einen Sinn, wenn ein Verlorener den sucht, der ihn finden soll und kann? Er würde nie auf diese Idee kommen, weil er sich gar nicht als Verlorenen erkennt (Römer 3,11). Ein religiöser Glaube macht aber genau dies: Er bildet sich ein, Gott suchen zu können, und Gott sogar entgegen zu kommen auf dem Weg in den Himmel. Religion ist der menschliche Versuch Gott nahe zu kommen, aber das Evangelium ist der göttliche Weg zu uns zu kommen. Gott kommt zu uns, weil wir nicht zu ihm kommen konnten wegen unserer Sünde und geistlichen Blindheit.

Kein Mensch wird von sich aus neu geboren - weder im Fleisch noch im Geist. Letzteres ist die Voraussetzung, um das Reich Gottes zu sehen und daran teilzuhaben (Johannes 3, 1-12). Ein religiöser Mensch kann demnach kein von neuem geborener Mensch sein, weil er meint, er kann irgendwie bewirken bzw. mitwirken an diesem neuen Leben aus Gott. Aber selbst wenn ein Toter wieder lebendig würde, um anderen von Gott zu erzählen und sie zum Glauben aufrufen würde, hätte es keinen Sinn, weil sie sich selbst im Weg stünden.

Hier der entsprechende Text in Lukas 16, 30-31: ''Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun. Er sprach zu ihm: Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn jemand von den Toten auferstünde''. Es kann also geschehen was will, wir können nicht aus uns selbst heilsbringend glauben, und von uns aus ein neuer Mensch werden.

Ein religiöser Mensch ist von seiner im Grunde menschlich ausweglosen Situation vor Gott nicht wirklich überzeugt. So wie wir dies auch beim selbstgerechten Pharisäer und dem bußfertigen Zöllner nachlesen können - Lukas 18, 11-13: ''Der Pharisäer stand für sich und betete so: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme. Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig''! Gott war ihm gnädig. Alles Gute.

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Glaube kommt von innen, Religion von außen.

Außerdem ist beim Glauben die persönliche Bindung zu einem oder mehreren Göttern maßgeblich, in der Religion eher die zu anderen Menschen.

Man schließt sich zum Beispiel einer Religionsgemeinschaft an, um mit anderen Menschen zusammenzukommen, die ähnliche Ansichten haben wie man selbst... Es muß sich dabei aber nicht nur um Glaubensdinge handeln. Es gibt viele Menschen, die sich in einer Glaubensgemeinschaft tummeln, aber den dort angebeteten Gott selbst nicht anbeten, sondern ihr eigenes Glaubensleben haben. Oder garkeines...

warehouse14

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Re-ligio(n) heisst Wiederverbindung. Gemeint ist die Wiederverbindung mit Gott. Glaube: Ich glaube, dass ich aus einem Pfund Fleisch und einem Markknochen eine Gute Suppe kochen kann.

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Kommentar von earnest
10.11.2013, 21:23

Nein, das glaubst du nicht. Du weißt aus Erfahrung, daß das klappen wird.

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Religion ist die Vorgabe von dem, was geglaubt werden soll. Glauben heisst, der Vorgabe Folge zu leisten.

Es gibt allerdings ausser Religionen noch viele andere Systeme von Vorgaben.

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Glaube ist die individuelle Ansicht. Die Religion ist quasi eine grobe Richtung. z.B. Christen glauben an Gott, aber jeder Christ glaubt an einen anderen Gott/hat eine andere Vorstellung von Gott.

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Glaube ist eine individuelle Haltung zu einer Sache. Religion ist ein System von Glaubensvorstellungen, also eher ein Begriff, der sich auf Gesellschaften bezieht.

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Religion ist ein System aus Traditionen, bestimmten Ideologien und Markenzeichen. Man fühlt sich zu einer Religion zugehörig. Sie ist ein Bestandteil neben vielen im Leben.

Glaube, wenn er echt ist, bestimmt und füllt das ganze Leben aus. Der Glaube steht an der ersten Stelle. Man ist nicht durch äußerliche Dinge einer Religion zugehörig, sondern vom Inneren, aus dem Herzen heraus, hat man eine lebendige Liebesbeziehung zu Gott durch Jesus Christus.

Echter Glaube ist etwas anderes als Religion.

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Eine Religin ist z.B. das Christentum etc. Gluben besteht daraus das man davon(oder etwas anderem) überzeugt ist und sich dannach richtet.

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Glauben kommt aus dem Herzen.

Religionen haben unterschiedliche Lehren. Letztendlich wird Gottes Wahrheit am Ende siegen.

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Ich glaube das es Morgen regnet, trotzdem hat dies nichts mit meiner Religion zu tun.

Glaube kann man auch mit "vertrauen" übersetzen. Du kannst auch an Menschen glauben oder eben an eine Religion. Eine Religion erfordert Glaube aber Glaube nicht eine Religion.

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  • Glaube ist im theologischen Sinne, die Antwort des Menschen an Gott und dessen Anruf an den Menschen !

  • Religion könnte man heute am besten noch als eine Haltung bezeichnen ,du kannst immerhin auch ohne Gott religös sein .

  • Meist wird dadurch heute eine Gruppe definiert ,welche sich unter den selben Ritualen zusammenfindet ,welche ihnen aus Sicht des Glaubens ,sinnvoll und wahrhaftig erscheinen .

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Glauben kann man an alles Mögliche, z.B. daran, dass es Morgen schneit oder dass man das Abitur (nicht) besteht, oder dass xx in einen verliebt ist, dass der Kuchen missrät etc. etc.

Glauben in religiösem Sinn ist die Anerkennung einer höheren, sinngebenden ordnenden Struktur (wie auch immer man sie nennen mag in den unterschiedlichsten Kulturen)

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Eine Religion oder ein Dogma ist z. B. das Christentum - und an diesem Beispiel werd ich's dir erklären, weil ich da die richtigen Worte finden kann.

Religiös wäre ich dann, wenn ich als Christ strickt in die Kirche gehe und/oder mich an die Regeln der Regeln der Religion halten würde.

Gläubig bin ich bereits, wenn ich nur davon überzeugt bin, dass Gott existiert.

Das ist der einzige Unterschied. Der Glauben kann auch einfach eine eigene Überzeugung sein.

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Hallo evelynnforever,

Definition des Begriffs "Religion": Eine Form der Anbetung.

Dazu gehört ein System von Vorstellungen, Glaubenslehren und Bräuchen, die von Einzelpersonen oder einer Gemeinschaft für richtig gehalten werden.

Eine Religion schließt gewöhnlich den Glauben an einen Gott oder an eine Anzahl von Göttern ein, oder aber man vergöttert Menschen, Gegenstände, Triebe oder bestimmte Kräfte.

Viele Religionen stützen sich auf das, was der Mensch durch ein Studium der Natur gelernt hat; aber es gibt auch Offenbarungsreligionen.


Definition des Begriffs "Glaube": Die Bibel sagt dazu in Hebräer 11:1,6 (Neues Leben. Die Bibel):

1 Was ist nun also der Glaube? Er ist das Vertrauen darauf, dass das, was wir hoffen, sich erfüllen wird, und die Überzeugung, dass das, was man nicht sieht, existiert. ... 6 Ihr seht also, dass es unmöglich ist, ohne Glauben Gott zu gefallen. Wer zu ihm kommen möchte, muss glauben, dass Gott existiert und dass er die, die ihn aufrichtig suchen, belohnt.


Der Glaube ist die Grundlage der Religion.

Die Religion errichtet um den Glauben ein System von Lehren und Bräuchen, die von den Gläubigen anerkannt und befolgt werden.

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Jeder Glaube ist eine Religion. Manchmal hat diese Millionen Mitglieder, manchmal nur eines.

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Glaube ist ein allgemeiner Begriff. Das kann eigentlich alles sein. Sowohl Religion als auch daran zu glauben im Lotto zu gewinnen.

Religion ist eher etwas wo man z.B an ein oder mehrere Götter glaubt.

LG hoffe ich konnte dir helfen

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Du benötigst nicht unbedingt eine Religion, um an etwas (einen Schöpfer z. B.) zu glauben...

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Religion ist eine von vielen möglichen Inhalten von Glauben. Der Eine glaubt an die Weltrevolution, die Liebe, den Humanismus, sonst etwas oder gar nichts, der Andere glaubt an eine Religion.

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