Warum wurde Japan nicht kolonisiert?

5 Antworten

Ich sehe den Hauptgrund darin, dass Japan sich isoliert hat und die Europäer als Barbaren ansahen, so wurden Japaner bestraft, die versucht haben mit den Europäern zu handeln. Es gab zwar christliche Missionare in Japan, die auch Erfolg hatten, aber die bekehrten Japaner wurden von den herrschenden Daimjos mit harter Hand unterdrückt und teils auch ermordet. Desweiteren hatten viele Europäer Respekt vor der japanischen Kultur und sahen die Japaner somit nicht als Wilde an, die es zu unterdrücken und zu bekehren gilt.

Hochentwickelte Kultur, sehr wenig Bodenschätze, sehr weit weg...warum hätte man sich die Mühe machen sollen? Die Häfen des Reichs waren bis Prryś Intervention 1854 geschlossen. Da gab es wenig Möglichkeiten für die klassischen Kolonisation: Erforschung, Mission, Millitär...

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perry war gemeint :-)

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ich würd mal denken sie wollten die "kleine" insel nicht, hätte sich nicht gelohnt....respekt hatten sie vor ihnen auf keinen fall....spätestens nach den boxer-aufständen wussten sie ja, dass sie sich alles rausnehmen können.... und deutschland wollte (als bismarck weg war) ja einen "Platz an der Sonne" Japan ist ja nicht sooo warm und sonnig, da war afrika undso halt schöner....

Ähm, das Zitat mit dem Platz an der Sonne wird ja wohl von Bülow zugeschrieben. Und dass die deutsche Kolonialpolitik ert nach Bismark einsetzte, würde ich ungern so stehen lassen. Bismark hat eineeher ablehnende, zögerliche Position bezüglich Kolonialpolitikbetrieben.Wie will man auch Kolonialisieren, wenn man noch nicht einmal eine ausreichende Flotte hat, um dorthin zu gelangen, wo potentielle Kolonien waren. Bismark war weitsichtig, was in dem Fall nicht so ganz schwer war, wenn die meisten Kolonien schon innereuropäisch vergeben waren, aber alle immernoch Hunger nach mehr hatten,war eine Eskalation, nicht unerhebliche diplomatische Schwierigkeiten,ja eine Gefährdung des gesamteuropäischen Friedens mehr als wahrscheinlich. Hat er ja Recht gehabt, der Knabe. Trotzdemlenkte er ein und dt. Kolonialpolitik begann nicht erst nach seinem Abgang.

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Gewinnbringend wäre der Versuch zur Übernahme nicht gewesen - Japan ist nicht groß. Sie haben kaum Rohstoffe.

Es ist ausserdem eine Inselstaat - schwer anzugreifen. An einer Überraschungsangriff wäre gar nicht zu denken gewesen.

Um 1550 wurden die Japaner von den Portugiesen "entdeckt". Aber Japan war sehr weit weg.

Es war im erster Linie einfach zu aufwendig.

Danach hatten sie ab 1630 herum ca. 200 Jahre lang die Zeit der Isolation. Da waren sie noch schwieriger zu erreichen.

Nach Vertrag von Kanagawa wurde Japan wieder geöffnet. Die Japaner lernten viel über die westliche Welt, und das sehr schnell. Sie haben die westliche Militär kennengelernt und übernahmen diese auch in Japan.

Später fingen die Japaner an, andere Länder zu übernehmen. Mit Taiwan angefangen wuchsen sie weiter - bis zur Erster Japanisch-Chinesischer Krieg und Russisch -Japanischer Krieg. Nachdem sie beide Kriege gewonnen hatten, hatten die Großmächten spätestens ab hier viel Respekt vor Japan. (Die dadurch gewonnene Selbstbewusstsein ist auch der Grund, warum sie dachten, gegen die Amerikaner hinsichtlich Pearl Habor gewinnen zu können.)

Da gehörte Japan auch zur militärischen Großmächten.

Nicht , wegen einer Schüssel Reis !

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