Warum wird die Jugend immer unverschämter?

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14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es ist normal, dass sich eine neue Generation gegen die Gewohnheiten einer älteren Generation auflehnt, in dem sie eben gewisse Dinge ablehnt und provoziert. Diesen Konflikt hatten schon etliche Generationen...

Naja aber auf das Heute bezogen: Müll aus den Medien regt eben viele zur Nachahmung an. Dass Erziehung nicht mehr so großgeschrieben wird, liegt vor allem an der Individualisierung der Gesellschaft. Je mehr Freiheiten und Möglichkeiten der Mensch hat, sich selbst zu entfalten, umso mehr will er diese scheinbar auch nutzen. Deshalb geht es vielen Eltern nicht mehr nur darum, ihre Kinder zu erziehen, sonder auch um ihr eigenes "Wohlergehen". Dabei bleibt weniger Zeit für den Kontakt zu Jugend. Die holt sich ihre Vorbilder dann woanders her, zB aus den vorhin genannten bösen Medien ;)

Ich bin von der älteren Generation und habe mir damals geschworen meine Kinder anders, besser zu erziehen als meine Eltern es gemacht haben......der Erfolg war niederschmetternd. Mein Schlussergebnis ist: die damalige Strenge usw. hat uns zu soliden, starken Menschen gemacht. Die heutige Generation ist zu verweichlicht und verwöhnt.

Sehe ich genauso. Ich selbst wurde auch strenger erzogen und bekam auch manchmal eine kleine Ohrfeige, wenn ich mal wieder zu weit ging. Man erkennt auch klar den Unterschied zwischen den Kindern, die machen dürfen was sie wollen und den Hintern vollgestopft bekommen und denen, die noch richtig erzogen werden.

Letztens kam ein etwa 7 Jähriger Junge zu mir und sagte, dass seine Mutter eine Hu.re wäre. Das hat mich schon schockiert. In dem Alter wusste ich noch nicht mal wie das mit dem Geschlechtverkehr genau klappt.

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@Chimorea

Ja die sind Heute alle viel weiter als wir damals.

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Also ich sehe das 50:50 - ich persönlich kenne sehr viele Jugendliche - 50 % k. mich an und die andere Hälfte sind supernette junge Leute, mit Hirn, sehr erwachsen wirkend und toll erzogen. Es liegt viel an der Erziehung - keine Frage - manche aber sind mit den verkehrten Freunden zusammen oder aber sehen sich in der heutigen Schieflage in Deutschlands als verlorener Posten ohne große Zukunftsperspektiven. Also ich möchte heute zwar gerne nochmal 30 sein, weil es das schönste ALter war - aber bestimmt kein Kind oder Jugendlicher mehr. Was ist denn heute noch besonders schön? Viele erleben ihre Eltern nur noch als Hartz IV-Empfänger - sehen, dass Kids arbeitender Eltern alles Mögliche haben, was sie nicht bekommen können, weil die Eltern kein Geld haben. Wer zur Hauptschule geht (früher übrigens war die HS nie ein Problem gewesen) ist schon gleich auf der Abschußliste. Ich will einfach damit sagen, dass die Kids es nicht mehr sehr leicht haben, weil immer mehr von ihnen abverlangt wird. Nicht jeder hat ein liebevolles und gutsituiertes Zuhause. Ich kannte diese Art von Sorgen in dem Alter in keinster Weise und hätte gewiss nicht gerne getauscht!

erstmal danke, dass ich das lesen durfte, dh, du bist warscheinlich einer der ersten hier, der nachdenkt, bevor er etwas sagt. wenn ich mir viele der posts so ansehe, denke ich mir: und was bin ich? ne puddingschüssel oder was? (werde märz nächsten jahres 15) Ich meine: auch wenn ihr mir es nicht glaubt: ich hatte noch nie ne anzeige, keinen verweis/schulauschluss, hatte noch nie kontakt mit alkohol, hasse zigaretten(weil man sich bei uns zuhause wegen meiner eltern wie im räucherofen vorkommt)und drogen etc. ja, ich bin auf dem gymnasium, aber ich kenne mehr als genug jugendliche auf anderen schle, die auch keine probleme machen.ich kenne aber genauso die andere seite, die "problemkinder sowie deren eltern, habe mit beiden ausführlich gesprochen.es ist zumindest bei uns oft so, dass die"bessersituierten" oft die "verwöhnten" kinder sind, welche sich von ihren eltern nichts gefallen lassen-und die sehen die probleme die ihre kinder machen, lassen sie trotzdem draußen rumrennen und stopfen ihnen geld in den rachen. das verhalten d3er kinder hat nicht so viel mit den verhältnissen zu tun, aus denen sie komen, auch wenn mir klar ist, das es kinder von armen, evtl noch uninteressierten eltern es schwerer haben, sich richtig zu orientieren-mangels vorbilder

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Wie war eure Jugend?

Ich bin jetzt 16 und weiblich, und die Jugend heutzutage ist wirkliche richtig am ar'ch .. Wie war eure Jugend? Gab es schon so vor 10-20 Jahren 14 jährige die keine Jungfrau mehr waren und darauf noch stolz waren? Respektlosigkeit bzw. assi Verhalten? hat man damals mit 12 schon an Beziehungen gedacht? Sich mit 13 schon geschminkt und freizügig angezogen, damit man den Jungs gefällt? Geraucht, gekifft, getrunken? Mädchen verarscht einfach weil es "cool" ist? Gab es damals sowas?

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Ich verstehe die Jugend nicht!

Ich verstehe Jugendliche nicht. Bin selber eine aber ich bin ganz anders als alle anderen. Wenn ich mit anderen Jugendlichen zusammen bin fühl ich mich unwohl weil ich mich mit denen gar nicht richtig verständigen kann. Die sind so anders. Ich gehörte nie zu einer Clique oder hatte nie richtige Freunde. Ich verstehe nicht wie Jugendliche Freundschaften aufbauen und Jungs und Mädchen sich ineinander verlieben und es daraus eine Beziehung wird. Ich verstehe diesen Prozess nich. Worüber reden Jugendliche wenn sie zusammen sind? Die meisten die dann erwachsen sind sind ganz anders dann. Selbst meine Mutter sagt zu mir ich bin anders als alle anderen Kinder in meinem Alter. Manchmal wünsch ich mir dass ich genauso selbstbewusst und selbstsicher wär wie alle anderen Teenager. Ich habe das Gefühl dass die anderen und ich 2 verschiedene Sprachen sprechen. Meine Frage ist: Wie sind Jugendliche so drauf? Ich weiß es ist bei jedem unterschiedlich aber die Mehrheit sind alle gleich! Oder wie soll man sich unter Jugendlichen verhalten? Ich weiß es sind komische Fragen aber das frag ich mich immer wenn ich wiedermal alleine in der Pause stehe.

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Ist die Jugend heutzutage nur noch niveaulos?

Hallo Community.

Ich bin mittlerweile 13 und werde in einem Monat 14, ich mache mir in letzter Zeit oft Gedanken über die Jugend heutzutage. In meiner Klassenstufe, Gymnasium, sind fast alle Parteien der Jugend vertreten. Von Zicken bis zu "Strebern".

Während die "coolen" Leute die ganze Zeit an ihrem super-mega-geilen Smartphone sitzen und haben immer die neueste und mainstreamste Musik sowie die tollsten Klamotten. Die Mädchen schminken sich, und das nicht immer toll, und die Jungen verhalten sich als wären sie die "Gangster der Stadt", die Meisten zumindest. Die angeblichen "Streber", die wir eigentlich alle sind, da wir ja auf das Gymnasium besuchen, werden gemobbt und gehänselt.

Und dann kommt noch die Jungendsprache, so etwas wie: swag, diggah, LOL und das neueste und mainstreamste: YOLO. Diese Worte höre ich jeden Tag und das macht mich langsam irre, alle, die diese Worte benutzten, kommen sich so mega cool vor. Ich meine, was nützt dir das Wort YOLO ? Wenn du zu einem Freund YOLO sagst, was willst du damit erreichen ?!

Was mich am Meisten schockiert hat, ist das Thema Alkohol/Drogen und Mobbing. Die Leute gehen damit total locker um, also ob das an jeder Ecke passieren würde. Immer sagen sie: Ja weißt du XY hat sich geritzt, weil ihre Eltern ihr das Handy weggenommen haben. Ich muss da nur den Kopf schütteln, entweder übertreiben sie es oder sie machen es kleiner, als es eigentlich ist.

Und nach dem ganzen Gelabber kommt meine eigentliche Frage: Ist es normal, dass ich die jetzige Jugend einfach nur peinlich und niveaulos finde ? Ich schäme mich dafür ein Teil dieser zu sein und immer, wenn ich mein Alter sage, von den Erwachsenen mit Blicken konfrontiert zu werden, die ausdrücken, dass unsere Jugend schei*e ist.

Danke im Voraus für die Antworten.

Tuti

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Verhalten Jugendlicher

Hallo :-)

Ich bräuchte mal Eure Meinung bzw. Euren Rat zu einer Sache, worüber ich mir in letzter Zeit so Gedanken drüber mache.

ich bin 18 und war eigentlich schon immer eine Einzelgängerin. Mich hat das ehrlich gesagt auch nie gestört. In der Schule hatte ich ein paar Freunde, mit denen ich reden konnte und mit denen man sich ganz gut verstanden hat. Nach der Schule habe ich mich allerdings nie mit ihnen getroffen, weil ich da einfach immer eine Zeit für mich brauchte. Die fanden das aber auch okay, und haben mich auch nie gefragt, ob ich irgendwo mit hingehe. Aber jetzt habe ich irgendwie niemanden mehr. Meine alten Freunde sind alle mit den "Jugend-Virus" angesteckt, sprich sie saufen, rauchen und kiffen nur noch, um bei den anderen dazuzugehören. Man hat mir einmal eine Zigarette angeboten und als ich abgelehnt hatte, hatte ich gleich wieder ein paar Feinde mehr. Ich weiss auch nicht, warum es mich ausgerechnet jetzt stört, aber immer wenn ich andere Jugendliche sehe, wie sie zusammen Spaß haben, werde ich schon ein bisschen neidisch. Wenn ich dann aber wieder höre was sie so sagen ("Alter, f* dich", "Ey du Asi, " "Wann saufen wir uns mal wieder richtig zu?") dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Bin ich vielleicht selber schuld, das ich jetzt niemanden mehr habe, weil ich einfach zu "streberisch" bin? Ich trinke keinen Alkohol, rauche auch nicht und meine Hobbys sind lesen und ich liebe Tiere über alles. Ich wurde so erzogen, das ich andere respektiere (auch wenn ich sie nicht mag), freundlich und hilfsbereit bin... Nur so bin ich komplett das Gegenteil von den anderen. Manchmal denke ich, ich verpasse vielleicht in meiner Jugendzeit was, aber dann denke ich, das ich mit Kiffen, saufen und den ganzen Sch* garantiert nichts verpasse. Und ich kann doch nicht damit anfangen, nur um besser bei anderen dazustehen. Deswegen bin ich viel zu Hause und lese oder kümmere mich um Tiere.

Wie seht ihr das? Bin ich unnormal für mein Alter? Seid Ihr vielleicht auch Einzelgänger und macht lieber Dinge alleine, weil die anderen für Euch zu kindisch seid?

Würde mal gerne ein paar Meinungen von euch hören.

PS: Das, was ich geschrieben habe gilt natürlich nicht für alle Jugendliche, aber zumindest bei mir in der Gegend trifft es voll zu.

Liebe Grüße

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ist es möglich einen verzogenen Teenager/ Kind zu erziehen?

Ich habe gerade eine Doku gesehen "Frühreife Mädchen" https://www.youtube.com/watch?v=917jcvp_32w

Und dort geht es um das Mädchen Sofie 14 Jahre alt, übergewichtig und ihr Verhalten eher Kontraproduktive. In der Schule kann sie nicht mithalten, hat kein Blick für richtig und falsch, kann keine Prioritäten setzen,... was an sich in dem Alter nicht ungewöhnlich ist. Umso wichtig ist der Input von Außen, der hier vermutlich komplett fehlt. Die Ursachen sind offensichtlich. Ihre Mutter ist nicht in der Lage sie zu fördern, erziehen und sie auf das Leben in dieser Gesellschaft entsprechend vorzubereiten. Vermutlich weil es ihr auch gefehlt hat, eben der bekannte Kreislauf.

Interessant wäre in dem Fall ob es möglich sei diesen Kreislauf zu durchbrechen. Im Kleinkindalter sehe ich da keine Probleme, aber bei einem Teenager. Man müsste quasi 14 Jahre fehlgeleitete Konditionierung umprogrammieren. Ich meine da gehen der Gesellschaft aufgrund falscher Erziehung junge Menschen verloren. Das zu durchbrechen wäre ja quasi eine WinWin Situation.

Ich finde es falsch nach Schuldigen zu suchen und Menschen anzuprangern, denn auch sie sind lediglich ein Teil des Kreislaufs. Ursachen sind uns mittlerweile bekannt. Eine starke Gesellschaft sollte vielleicht in dem Fall nach gemeinsamen, effektiveren Lösungen suchen, denn wie erwähnt profitieren alle davon.

Es darf nicht eines dieser Klischee Ansätze sein wie negative Verstärker in Form von Bestrafungen oder eben Schuldzuweisungen etc.

Wir investieren Unmengen von Geldern in die Waffenindustrie, finanzieren Kriege und beliefern Terror-staaten  mit Equipment. Wenn wir lediglich nur einen Teil davon in die Bildung unserer Zukunft investieren würden, wäre es ein enormer Mehrwert für unsere Gesellschaft.

Immerhin gestalten diese Kinder unsere Folgegenerationen und da können wir doch nicht einfach zuschauen wie einige derartig untergehen. Wir alle leben in dieser Gesellschaft und somit sind wir auch alle für sie mitverantwortlich. Das ist nicht einfach eine Sache, wofür man andere Menschen bezahlt und man sich dann selbst gedanklich ausklinkt. Denn wenn unsere Jugend untergeht, kriegen wir es mit zu spüren. Wie spannend und fortschrittlich wäre wohl eine Gesellschaft, wenn die Menschen sich auf Augenhöhe bewegen?

Welche Ideen habt ihr, welche Gedanken gehen euch bei diesem Thema durch den Kopf?

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