Warum vergeht die Zeit als Kind langsamer?

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Wenn du 10 bist, ist ein Jahr ein Zehntel deines Lebens. Bist du 70, ist es nur ein Siebzigstel, und somit kommt es dir viel kürzer vor :-)

Das ist sehr einleuchtend. DH

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Wuie ich versteh nicht ganz was du mit zehntel oder was du da labast meinst.

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Zeit definiert sich durch den Ablauf von Ereignissen. Letztlich sagt erst der Mensch was Zeit eigentlich ist. Er empfindet sie. Als Kind ereignen sich für Dich nur wenige Dinge innerhalb eines Zeitabschnittes z.B. eines Tages. Ein Baby das gerade geboren wurde wechselt erstmal nur zwischen Schlafen und Essen später zwischen Schlafen-Essen-Spielen-Schlafen usw. Die Zeit vergeht sehr langsam. Als Kind kommt dann die Schule dazu und auch die Spiele werden komplexer d.h. immer mehr Einzelaktionen unterteilen Deinen Tag und füllen Ihn somit wird der Zeitablauf scheinbar beschleunigt. Im Erwachsenenalter bist Du irgendwann gezwungen Dinge und Entscheidungen fast parallel zu erledigen/ zu fällen. Die Zunahme der Komplexität Deines Erlebnis-und Entscheidungshorizontes lässt Dich einen Zeitabschnitt z.B. einen Tag in immer kleinere Abschnitte unterteilen. Die Zeit vergeht dann wie im Fluge. Du kannst aber auch das Erleben umkehren. Setze Dich in ein Arztzimmer und warte auf Deinen Behandlungstermin ... die Zeit kriecht wieder dahin weil nichts weiter passiert als das Du wartest das etwas passiert.

Während für Kinder jeder Tag neue Überraschungen bringt bzw. Neues, leben die meisten Erwachsenen in einem Dauertrott, sodass es vorkommt als vergeht die Zeit schneller.

Weil ein Kind die Welt erst noch kennen lernt und neugierig alles erwartet. Diese Erwartungen haben die älteren Menschen nicht mehr, sie sind mehr rückwärts gewandt. Das Zeitempfinden ist aber relativ.

das kommte einem so vor, ist aber bei älteren genauso. wenn dir langweilig ist, kommt dir eine viertelstunde doch viel länger vor als wenn du bei irgendetwas spass hast

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